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Neues von „Der Kleine König“

Neues von „Der Kleine König“

Seit nunmehr fast 15 Jahren wünscht  Der kleine König in „Unser Sandmännchen“  eine gute Nacht. Er ist der eindeutige Herrscher seines Königreiches, denn er ist der Größte, Beste und Schlaueste – und das von Geburt an. Ausgestattet mit diesem unerschütterlichen Selbstwertgefühl erträgt er tapfer auch kleine Rückschläge. Natürlich ist Der kleine König auch mal krank und es geht auch nicht immer nach seiner Nase – selbst an Weihnachten nicht. Am 2. November erscheinen nun die DVD „Weihnachtsgeschichten“ und die CD „Gute Besserung“.

Seit 14 Jahren ist Der kleine König Star in dem TV-Dauerbrenner „Unser Sandmännchen“. Im nächsten Jahr feiert Der kleine König also seinen 15ten Geburtstag. Das wird ab März 2013 u. a.  mit neuen Folgen im Ki.Ka gefeiert.

Bevor Der kleine König in „Unser Sandmännchen“  eine gute Nacht wünscht, sind stets viele lustige kleine Abenteuer zu bestehen. Manchmal besteht er sie allein, aber meistens ist im Schloss eine Menge Trubel, dafür sorgen schon das Pferd Grete, der Hund Wuff, die Katze Tiger, das Eichhörnchen Buschel und der Vogel Pieps. Ab und an und an hohen Feiertagen kommt  des Königs Cousine, die kleine Prinzessin zu Besuch. Der kleine König ist eindeutiger Herrscher seines Königreiches. Er ist der Größte, Beste und Schlaueste und das von Geburt an. Ausgestattet mit diesem unerschütterlichen Selbstwertgefühl erträgt er tapfer auch kleine Rückschläge und geht oft auch zart und sehr liebevoll mit seiner Umwelt um. Er gerät immer wieder in die überraschendsten Situationen und meistert die Probleme des Alltags zwar manchmal mit Mühe, dafür aber auch mit viel Kreativität und einer herrlich überbordenden Phantasie.

Eigentlich will Der kleine König den Kindern nicht viel beibringen, eher will er ihnen den Rücken stärken, sie anregen und in ihrem Tatendrang unterstützen. Bei den Eltern hingegen plädiert er für mehr Geduld und Zeit, den Nachwuchs doch einfach mal machen zu lassen, sich auszuprobieren, um aus den eigenen Irrtümern lernen zu können.

Neben den Hörspielen und natürlich den Filmen vom kleinen König gibt es auch Bücher, DVDs, Bettwäsche, Plüsch, Kalender, Spiele und Besteck. 2008, im 10jährigen Jubiläumsjahr des kleinen Königs, wurde gar ein ganzer Themen-Spielplatz im Berliner Stadtteil Friedenau eingeweiht. Die Bücher vom kleinen König feiern mittlerweile eine Auflagenhöhe von drei Millionen. Acht Theater in Deutschland bringen inzwischen elf verschiedene Stücke vom kleinen König auf die Bühne.

Der kleine König „Gute Besserung!“
So ein Virus macht selbst vor einem kleinen König nicht halt. Auch ein kleiner König muss mit seiner Erkältung das Bett hüten. Da braucht er natürlich Zuwendung, gute Medizin,  warme Wickel und vor allem lustige Trostgeschichten, die ihn in seiner bedauernswerten Lage unterstützen und ablenken. Und so handelt gleich die erste Geschichte Gesundheit, Grete! von einem vergrippten Pferd:

Der kleine König sucht seine beste Freundin Grete und als er sie endlich im Stall findet, bietet sich ihm ein Bild des Jammers.  Krank und matt liegt das ehemals stolze Ross danieder. Ja, warum sagt sie denn nichts, staunt der kleine König? Wie soll er ihr denn da helfen, wenn er gar nicht weiß, dass Grete Hilfe braucht? Doch die arme Grete bekommt überhaupt gar keinen Ton heraus. Das malade Geschöpf wird auf der Stelle ins Schloss einquartiert und vom kleinen König höchstpersönlich aufopferungsvoll umsorgt. Es dauert gar nicht lange, da liegt der emsige Pfleger selbst auf der Nase. Aufs Krankenlager folgen ihm nach und nach seine tierischen Freunde, Buschel,  Tiger und Wuff. Das zarte Vögelchen Pieps ist komplett mit der Krankenpflege überfordert. Ein Notruf erreicht die kleine Prinzessin, die mit unzähligen Hausmittelchen von Tante Röschen ausgerüstet, zur Hilfe eilt. Auch sie wiedersteht dem fiesen Virus nicht. Doch derweil haben sich König und Co. erholt. Mit Elan und frisch erworbenen Abwehrkräften widmen sie sich eifrig der Patientin. Die freut sich über die Aufmerksamkeiten der vielen, fleißigen Krankenschwestern. Aber in diesen Chorus will sich Der kleine König nicht einreihen, er ist ein „Krankenbruder“! Da bleibt er sich treu und gesund. Denn was wäre ein kleiner König ohne Extra-Wurst?
 
In Das Zitronenbäumchen kränkelt die königliche Topfpflanze. Ganz traurig lässt sie die Blätter hängen. Alle Aufmunterungsversuche des kleinen Königs schlagen fehl. Auch Bonbons, Schal und tröstliche Worte können das undankbare Gewächs nicht aufheitern. Dem kleinen König gehen langsam die Ideen aus. Vielleicht braucht das arme Ding einfach mal einen Ortswechsel? So landet das Zitronenbäumchen bei Wind und Wetter im Schlosshof und schon am nächsten Morgen wirkt es wie ausgewechselt. Der kleine König ist hocherfreut. Was hat dieses Wunder bewirkt?

Alles Gute, Pieps, wünscht Der kleine König seinem kleinen gefiederten Freund. Der hat sich bei einem sensationellen Kunstflug mit überraschendem Bodenkontakt das linke Beinchen verstaucht. Nun nimmt ihn Der kleine König mit aufs Schloss und baut ihm ein fürstliches Krankenlager. Ein samtenes Nest in einer goldenen Schale. Er drapiert das schönste Spielzeug und die leckersten Happen um den gehandicapten Vogel. Er beschenkt und verwöhnt das Federvieh nach Strich und Faden. Obwohl die anderen Tierfreunde den verunfallten Pieps von Herzen bedauern, wünscht sich aber doch ein jeder in seine Lage. Ganz schwach fühlt sich das Getier und als erster diagnostiziert Buschel bei sich einen besorgniserregenden Schwanzschüttelfrost. Tiger jammert über einen gebrochen Flügel,  Wuff hat grauenhafte Bauchschmerzen von zu wenig Schokolade und Gaul Grete leidet unter Heuschnupfen. Aber Der kleine König bräuchte sich keine Sorgen zu machen. Alle Beschwerden lassen sich im Schloss durch einfache Methoden, mit ein bisschen Liebe und Aufmerksamkeit, Präsenten und Leckerbissen therapieren. Da muss sich Der kleine König aber schleunigst etwas einfallen lassen, wenn er nicht  mit einem Schloss voll eingebildeter Kranker leben möchte und natürlich kommt ihm da auch gleich eine Idee…

Produktion, Regie & Hörspielbearbeitung:  Andreas Munck

Sprecher:
Der kleine König, Erzähler, Grete, Wuff, Tiger, Buschel & Pieps: Jochen Menzel
Die kleine Prinzessin: Ilona Schulz

Song „Tiere im Bett“:
Gesang:  Jochen Menzel
Komposition:  Lexa Thomas



Hedwig Munck: “Der kleine König – Gute Besserung”, Folge 28, 1 Audio-CD, Laufzeit ca. 35 Minuten, Altersempfehlung ab 4 Jahren,
karussell.de/derkleinekoenig 

Der kleine König „Weihnachtsgeschichten“
Natürlich ist Der kleine König nicht immer artig und es geht auch nicht immer nach seiner Nase, selbst an Weihnachten nicht. Dann kann es schon mal sein, dass er mit seiner Umwelt aneinander gerät. Doch der Haussegen hängt nie lange schief im Königsschloss. Dazu sind seine Bewohner zu verträglich und wie König und Co. ihre Konflikte lösen, das ist oft hinreißend komisch, immer sehenswert und auf alle Fälle sehr unterhaltsam.

So auch in der DVD „Weihnachtsgeschichten“. Die hält sechs Abenteuer des kleinen Königs parat, davon zwei Langfilme, die den Rahmen des Sandmännchens mit je rund 15 Minuten sprengen. Zum Beispiel Das Weihnachts-Drachenei, das 2011 seine Welturaufführung am Heiligabend erlebte und hier DVD-Premiere feiert:
Die kleine Prinzessin kommt Weihnachten zu Besuch und wird vom kleinen König mit einem Schneeball empfangen. Das gibt Punktabzug beim Weihnachtsmann, versichert die kleine Prinzessin. Ab jetzt muss der kleine König sehr, sehr brav sein, falls er mit Geschenken  unter dem Christbaum rechnen möchte. Alternativ könnte man allerdings auch ritterlich sein, glaubt die kleine Prinzessin. Und das liegt dem kleinen König natürlich viel mehr und geradezu im Blut. Der Ritter in ihm ist genetisch vorprogrammiert. So eine echte Heldentat wirkt sich ganz sicher strafmildernd beim Weihnachtsmann aus. Am besten er rettet die kleine Prinzessin vor einem Drachen. Mit seinen Freunden als Ritter der Tafelrunde zieht er aus, um Prinzessin, Königreich und Geschenke zu retten.

Im zweiten Langfilm, Die Weihnachtsgeschichte, hat Der kleine König glatt vergessen, warum wir eigentlich Weihnachten feiern – und deshalb wird die echte, alte Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Dazu führen Der kleine König, die kleine Prinzessin und alle tierischen Freunde ein Krippenspiel auf. Natürlich ganz nach Königsart.

In Sandmannlänge und passend zum Nikolaus sind die beiden Geschichten Teddys Stiefel und  Osterlaus und Nikohase.  In Ersterer hat Teddy doch tatsächlich vergessen seinen Stiefel für den Nikolaus rauszustellen. Kein Wunder, dass er keine Geschenke bekommen hat! Schnell klärt sich auf, dass Teddy gar keine Stiefel hat. Und nun?

In Osterlaus und Nikohase wartet Der kleine König auf seiner Cousine. Er hat zu Feier des Tages einen Schoko-Nikolaus für die kleine Prinzessin und weil ihm die Zeit beim Warten so lang wird, kostet er die Süßigkeit, bis sie verputzt ist. Nun sucht er verzweifelt einen Ersatz. Er findet einen alten Schoko-Osterhasen und der wird in das frische Nikolauspapier gewickelt. Das passt nicht so ganz und der kleinen Prinzessin kommt einiges merkwürdig vor.

Nicht gerade besinnlich geht es in Weihnachten mit Tamtam zu. Der kleine König ist zum Fest mit einer Trommel beschert worden und dankt es seiner Umwelt mit  nicht enden wollenden flotten Wirbeln auf dem Instrument. Der Lärm geht allen gehörig auf die Nerven, doch als die Trommel schließlich kaputt geht, bringt das nicht den ersehnten Frieden, im Gegenteil. Das Geschrei des kleinen Königs ist noch schlimmer als das Trommeln davor. Trotzdem nimmt alles ein gutes Ende.

Auch in der letzten Geschichte Einschlaftricks, in der Der kleine König einfach nicht zur Ruhe kommt, obwohl die kleine Prinzessin schon lange bettschwer neben ihm liegt. Kein Trick erzielt den ersehnten Erfolg – ob Schäfchen zählen, oder ein warmes Glas Milch. Doch zu guter letzt findet auch ein quirliger König ins Land der Träume.

DER KLEINE KÖNIG – WEIHNACHTSGESCHICHTEN erscheint am 2. November 2012 bei Karussell auf DVD; Laufzeit ca. 50 Min.; Sprache: Deutsch; freigegeben ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 3 Jahren.

 

© 2012 Andreas & Hedwig Munck, Imediat GbR, Berlin

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