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SPARKLE

SPARKLE

Wer könnte authentischer vom hohen Preis des Ruhms erzählen als die am 11. Februar 2012 verstorbene Whitney Houston? Unter der Regie von Salim Akil sehen ihre Fans sie in ihrer letzten Rolle neben Jordin Sparks, Derek Luke und Carmen Ejogo im am 11. Oktober in den deutschen Kinos startenden Remake „Sparkle“, einer zeitlosen Geschichte über das Musik-Business und was passieren kann, wenn man es wagt der Welt zu zeigen, wie hell man leuchten kann.

 

Detroit, 1968. Der neue „Motown“-Sound begeistert die Nation und reißt die Leute mit.  „Girl Groups“ sind angesagter denn je. Den Einwänden ihrer Mutter Emma (Whitney Houston) zum Trotz, die einst selbst ein begabte Sängerin war, erobern die drei hübschen Schwestern Delores (Tika Sumpter), Sister (Carmen Ejogo) und Sparkle (Jordin Sparks) die lokale Musikszene im Sturm.

Aber ihre Träume gehen über Detroit hinaus. Ihr Manager Stix (Derek Luke) ist genauso ehrgeizig und bereit alles zu tun, um großen Erfolg zu haben und ein Fundament für ein neues musikalisches Imperium zu schaffen. Auch wenn das bedeutet, dass er die Mädchen und seine Liebe zu Sparkle dafür ausnutzen muss. Denn hinter den Kulissen ist die Musikindustrie ein rücksichtsloser und unbarmherziger Ort. Und genau davor hatte die Mutter ihre Mädchen immer gewarnt.

Sister ist durch ihr gutes Aussehen und ihre Stimme die perfekte Lead-Sängerin des Trios, doch ihr kompliziertes Privatleben droht ihr Talent zu überschatten. Delores sieht sich in der Zukunft eher in einem Leben außerhalb der Scheinwerfer. Und die talentierte junge Sparkle muss ihre tiefsten Ängste beiseiteschieben, um ihrem eigenen Schicksal nachzugehen. Hat sie wirklich das Zeug dazu, ihr Ziel zu erreichen?

Dieser sehr emotionale Film ist also das Vermächtnis der Souldiva Whitney Houston. Man mag Musikdrama, das sie auch mitproduziert hat, als ihre verbitterte Abrechnung mit dem Showbusiness verstehen. Denn ebenso wie ihre Figur Emma wuchs auch Whitney Houston in einem streng religiösen Umfeld heran, das sie vielleicht ohne Ihre Cousine Dionne Warwick niemals verlassen hätte. Aber dann wäre der Film langweilig.

Versteht man das Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahre 1976 jedoch als Erklärung des Lebens- und Leidensweges der Sängerin mit dem unverwechselbaren Stimmvolumen und unvergesslichen Liebessongs wie „I Will Always Love You“, dann wird er zum wahren Vermächtnis an all die jungen Künstler, denen der Ruhm den Weg vernebelt, mit der Botschaft: „War mein Leben denn nicht abschreckend genug?…Wirf deine Begabung nicht weg!“

Kinostart: 11. Oktober; Regie: Salim Akil; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 116 Minuten; Verleih: Sony; Link: sparkle-film.de/

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