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GREGS TAGEBUCH 3: ICH WAR’S NICHT!

GREGS TAGEBUCH 3: ICH WAR’S NICHT!

Greg Heffley ist wieder da! Der Junge, dessen Tagebuch gezeigt hat, dass auch Waschlappen cool sein können, kehrt am 20. September mit der neuesten Familienkomödie aus der „Gregs Tagebuch“-Filmreihe zurück, die auf Jeff Kinneys internationalen Bestsellern beruht.

 

„Gregs Tagebuch“ hat seinen Ursprung in Cartoons, die sein Erfinder Jeff Kinney ins Internet stellte. Als der erste Band 2007 als „Comicroman“ in Buchform erschien, wurde „Gregs Tagebuch“ in rasender Geschwindigkeit zum festen Bestandteil der Popkultur. Vom ersten Band sind inzwischen über 75 Millionen Exemplare in 37 Sprachen verkauft worden. Das Buch und die Folgebände machten aus Millionen Kindern, die vorher kaum ein Buch angerührt hatten, begeisterte Leser und zum „Gregs Tagebuch“-Phänomen gehören längst auch zahllose Video-Rezensionen im Internet, Fangruppen in sozialen Netzwerken und Partys zum Erscheinen jedes neuen Bandes.

Eigentlich hatte Kinney mit seinem durchaus auch nostalgischen Blick auf das Schulleben ein erwachsenes Publikum im Blick gehabt, doch von Beginn an fühlten sich auch Kinder von Gregs Erzählstimme angesprochen, die sich gerne einmal in Allmachtsphantasien ergeht und immer auch subversive Töne zwischen den familienfreundlichen Humor mischt.

Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt!“, die Verfilmung von Kinneys erstem Buch, machte das weltweite Kinopublikum mit dem scharfzüngigen Jungen Greg Heffley bekannt, der versucht, irgendwie die 6. Klasse zu überstehen – bekanntlich die schlimmste Zeit im Leben jedes Fast-Teenies.

Im zweiten Film „Gregs Tagebuch 2: Gibt’s Probleme?„, der nicht nur in den USA auf Platz 1 der Kinocharts einstieg, müssen sich Greg und sein älterer Bruder Rodrick damit herumschlagen, dass ihre Eltern sie enger zusammenbringen wollen – dabei findet es Rodrick viel schöner, seinen kleinen Bruder zu quälen, als sich mit ihm zu verbünden.

Im neuen Film „Gregs Tagebuch – Ich war’s nicht!“ steht nun das Verhältnis von Vater und Sohn im Mittelpunkt:
Endlich Ferien! Greg (Zachary Gordon) freut sich schon lange darauf und ist entschlossen, den besten Sommer seines Lebens daraus zu machen. Aber leider kommt sein Vater (Steve Zahn) auf die Idee, dass er und sein Sohn endlich einmal Zeit gemeinsam verbringen sollten – das muss natürlich verhindert werden, weil die Ferien sonst völlig ruiniert wären!

Und so verfällt Greg auf einen gerissenen Plan: Er behauptet, er hätte sich einen Job in einem piekfeinen Country Club besorgt. Zunächst scheint der Plan tatsächlich aufzugehen, doch bald zeigt er unerwartete Nebenwirkungen, einschließlich peinlicher Szenen im Schwimmbad und eines Campingausflugs, der als Fiasko endet.

Jeff Kinney ist ein weiteres Mal als Ausführender Produzent dabei, in den Hauptrollen als Greg und sein Vater Frank sind wieder Zachary Gordon und Steve Zahn zu sehen. Ebenfalls wieder mit dabei sind Robert Capron als Rupert Jefferson, Gregs bester Freund, Devon Bostick als Gregs Bruder Rodrick, Rachael Harris als ihre Mutter Susan und Peyton List als Holly Hillis.

Greg Heffley kann einem leidtun. Von seinem großen Bruder wird er regelmäßig geärgert, sein kleiner Bruder raubt ihm mit elterlicher Sonderbehandlung den letzten Nerv und mit seinen peinlichen Eltern würde er sich am liebsten nirgendwo blicken lassen. Gut, wenn man da Freunde hat, die einen bewundern und mit dieser Anerkennung wieder aufbauen. Die wichtigsten Menschen in Gregs Leben, kurz skizziert:

Rodrick Heffley (Devon Bostick)
Rodrick ist Gregs älterer Bruder, der, wie ältere Geschwister nun mal sind, gerne die Kleineren an der Nase herumführt und seinen Spaß dabei hat. Es scheint seine Lieblingsbeschäftigung zu sein, Greg in peinliche Situationen vor seinen Eltern, Freunden und Lehrern zu bringen. Natürlich steht diese Leidenschaft in harter Konkurrenz zu seinen Ambitionen als angehender Rockmusiker. Ja, er ist Schlagzeuger in seiner eigenen Band, die sich „Löded Diper“ schimpft, was so viel wie „volle Windel“ bedeutet: Ob er mit diesem Sprungbrett seinem sehnlichsten Wunsch, Rockstar zu werden, wirklich näher kommt, darf getrost bezweifelt werden.

Manny Heffley (Connor Fielding)
Wenn Greg und Rodrick die Sorgenkinder der Familie sind, dann ist Manny das absolute Lieblingskind der Heffleys. Als Nesthäkchen wird er von seinen Eltern behütet, wie kein anderer, was ihm das Privileg einbringt, im Hause Heffley tun und lassen zu können, was er will – schließlich steht er unter Welpenschutz, das weiß er ganz genau! Wenn dann mal was buchstäblich in die Hose geht oder er in seiner kindlichen Einfalt die Hände mit der Seife aus dem Pinkelbecken wäscht, braucht sich klein Manny nicht sorgen: Es wird ihm verziehen oder sein nächst älterer Bruder Greg wird verantwortlich gemacht.

Susan Heffley (Rachael Harris)
Gregs Mutter möchte die perfekte Super-Mutter sein, doch meistens endet das in peinlichen Situationen. Harmonie, Ordnung und klare Regeln sind für sie das halbe Leben. Den Kindern später gute Berufschancen zu ermöglichen, stellt für sie eine Lebensaufgabe dar. Da haben alltägliche Streitigkeiten unter Brüdern nichts zu suchen. Die Sinnhaftigkeit ihrer Methoden, die gewünschte Harmonie herzustellen, ist dabei oft fragwürdig. Kleines Beispiel gefällig? Verbringen Greg und Rodrick kaum Zeit miteinander und bekommen sich bei den wenigen Begegnungen ständig in die Haare – was für Teenager, die sich mitten im Umbau ihres Hormonhaushaltes befinden, völlig normal ist – beginnt die besorgte Mutter, die beiden mit falschen Dollars zu bestechen. Jeder Pädagoge schlägt da die Hände über dem Kopf zusammen.

Frank Heffley (Steve Zahn)
Genau wie Susan Heffley eine gute Mutter sein will, so möchte Frank Heffley ein verantwortungsbewusster Vater sein. Ständig muntert er Greg auf, Sport zu treiben und opfert sich für Rodrick bei der Erledigung seiner Hausarbeiten auf. Stärke zu demonstrieren gehört für ihn genauso zur Vaterrolle, wie die loyale Unterstützung seiner Ehefrau in allen Erziehungsfragen. Was er hasst, ist das Schlagzeugspiel seines Sohnes Rodrick. Der Glaube, dass Rockmusik Rodrick verderbe, ist tief in seiner Seele verankert.

Rupert Jefferson (Robert Capron)
Das genaue Gegenteil zu Greg ist Rupert Jefferson. Brav, ehrlich, neugierig und loyal – Rupert stellt den Prototyp des perfekten Langweilers dar. Er selbst sein zu können ist ihm wichtig, was andere von ihm denken weniger. Ganz zum Ärger von Greg, der durch Ruperts ungeschickte Äußerungen in der Schule immer wieder in peinliche Situationen gerät. Doch Rupert ist zu liebenswürdig, um ihm deshalb böse zu sein.

Fregley (Grayson Russell)
Weniger liebenswürdig ist Fregley, der verhaltensgestörte Freak unter Gregs Schulfreunden. Ob er Pizza aus der Mülltonne für essbar hält oder Greg einen schmierig-feuchten Kuss auf die Stirn drücken will – bei Fregleys Geburt muss etwas schiefgelaufen sein, so merkwürdig benimmt er sich. Am besten geht man ihm gleich aus dem Weg. Doch um zu Ruperts Haus zu gelangen, muss Greg gezwungenermaßen auch an Fregleys Heim vorbei. Ganz schön nervig!

Chirag (Karan Brar)
Normaler verhält sich da schon Chirag, doch als einer der kleinsten in der Schule ist er für Greg oftmals nur als Opfer für Streiche nützlich und wird ansonsten gekonnt ignoriert. Er weiß zwar viel und kann dafür sorgen, dass Greg hier und da ein Licht aufgeht, doch mit seiner stetigen Besserwisserei um den „Käsefluch“ und andere Geheimnisse kommt er oft zu naseweis daher. Ein kommender Superstar wie Greg kann das nicht akzeptieren. Wenn Greg der Hero der Schule sein will, muss er zeigen, dass er mehr auf dem Kasten hat als ein Zwerg wie Chirag.

Holly (Peyton List)
Ohne Fehler behaftet ist für Greg einzig und allein nur Holly, das wahrhaftig schönste Mädchen in Gregs Jahrgangsstufe. Spätestens als Holly den ersten Schritt ins Klassenzimmer macht, ist Greg unsterblich in sie verliebt, doch er traut sich nicht, es ihr zu sagen. Wenn sich die Situation ergibt, kommt sowieso immer irgendetwas dazwischen. Dabei ist er überzeugt, dass auch sie ihn lieben wird. Gefühle scheint sie jedenfalls für ihn zu haben. Welchen anderen Grund gäbe es, dass sich Holly bei Greg dafür entschuldigt, dass sie ihn zunächst für Finley hielt? Sie wird schon wissen, dass man sich nur mit Helden wie Greg einlässt – ist doch klar!

In „Gregs Tagebuch – Ich war’s nicht!“ will es Greg endlich wissen und sie für sich gewinnen. Zu seiner Freude bekommt er dazu tatsächlich die Chance, als er im Sommerurlaub mit Rupert im schicken Country Club auch die schöne Holly trifft. Die Ferien scheinen perfekt, doch um ihr Herz zu erobern, muss er noch einiges tun.

„Gregs Tagebuch – Ich war’s nicht!“ beruht auf Band 3 und 4 der Buchreihe, die auf Deutsch unter den Titeln „Gregs Tagebuch 3: Jetzt reicht’s!“ und „Gregs Tagebuch 4: Ich war’s nicht!“ erschienen sind. Kinney, der ein weiteres Mal sehr eng mit den Drehbuchautoren, den Produzenten und dem Regisseur zusammenarbeitete, sagt: „Wir haben eine Verpflichtung den Lesern gegenüber, ihre Erwartungen zu erfüllen und uns nicht allzu weit von den Büchern fort zu bewegen.“ Gleichzeitig betont Kinney, dass die Filme die Bücher nicht einfach kopieren wollen. Er vergleicht das Umarbeiten der Bücher zum Film mit einem Popkonzert: „Es ist ein bisschen so, als würde man auf das Konzert seiner Lieblingsband gehen. Dabei würde es einem ja auch nicht gefallen, wenn sie einfach ihr neuestes Album der Reihe nach durchspielen würden – dann könnte man genauso gut zuhause bleiben und sich das Album da anhören. Also spielt man ein bisschen an der Songliste herum, spielt hier vielleicht ein neues Stück, da vielleicht eine Coverversion. So machen wir es auch mit den Filmen: Wir geben den Fans genug von dem, was sie kennen, um ihre Erwartungen zu erfüllen, aber wir mischen auch ein paar neue Sachen unter, um sie zu überraschen.“

Kinostart: 20. September; Regie: David Bowers; FSK: ohne; Länge: 95 Minuten; Verleih: 20th Century Fox; Link: gregstagebuch-ichwarsnicht.de Prädikat wertvoll!

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