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STEP UP: MIAMI HEAT

STEP UP: MIAMI HEAT

Tanzen gegen das Böse – dafür steht der neue Streifen aus der erfolgreichen „Step Up“-Reihe. Gemeinsam geht eine Tanzcrew im heißen Miami gegen einen skrupellosen Immobilienhai vor. Neben den vielen Tanzszenen lässt natürlich auch eine Liebesgeschichte nicht auf sich warten – ab 30. August in 3D im Kino.


Emily (Kathryn McCormick) will um jeden Preis Profitänzerin werden. Mit diesen Plänen ist ihr Vater (Peter Gallagher) ganz und gar nicht einverstanden – der erfolgreiche Unternehmer hätte gern, dass sein Töchterchen denselben Weg einschlägt wie er selbst. Doch Emily hat ihren ganz eigenen Kopf. In Miami bereitet sie sich auf ein großes Vortanzen vor, als sie auf Sean (Ryan Guzman) trifft.

Zwischen Sean und Emily funkt es sofort. Der energiegeladene Kellner entführt seine Angebetete in die „wahre“ Welt des Tanzes in Miami. Um einen Online-Kontest zu gewinnen, haben sich Sean und seine Freunde zu „The Mob“ zusammen getan, einer Tanzgruppe, die mit ihren Flashmob-artigen Auftritten für Furore sorgt. Schnell ist auch Emily an Bord – die Videos der kreativen Auftritte der Truppe werden immer beliebter.

Gerade als alles so gut aussieht, wendet sich das Blatt. Emilys Vater hat ein großes neues Projekt vor: Die alten Häuser Miamis sollen abgerissen werden, um Platz für einen modernen Gebäudekomplex zu schaffen. Doch die Häuser sind das Herz der Einwohner Miamis, auch vieler Mitglieder von „The Mob“. Die Tanz Crew plant einen großen Flashmob, um die Pläne zu stoppen. Emily muss sich gegen ihren Vater wenden…

„Miami Heat“ ist nun bereits der vierte Teil in der „Step Up“-Reihe. 2006 kam „Step Up“ in die Kinos und überzeugte mit coolen Moves und ultralässigen Darstellern. 2008 folgte mit „Step Up 2: The Streets“ die sensationelle Steigerung. 2010 rockte der spektakuläre dritte Teil „Step Up 3D“ in neuster 3D-Technik die Kinos.

Dem Grundmuster der Tanzfilme bleibt die Story auch diesmal treu: Mädchen aus gehobenen Verhältnissen tanzt sich in das Herz eines jungen Street Dancers, bis die beiden Welten schließlich doch aufeinander prallen. Inhaltlich hält der neue „Step Up“-Streifen also nicht viel Neues bereit. Die 3D-Technik trägt hier, ebenso wie schon im letzten Teil, nicht besonders viel zum Kinoerlebnis bei. Abgesehen von ein bisschen fliegendem Sand und Konfetti unterstützt die dritte Dimension die Tanz-Perfomances nicht wirklich.

Neu ist hier lediglich die Idee, Flashmob und Tanz miteinander zu verbinden. Die ersten Nummern sorgen durchaus für frischen Wind und Überraschung, danach wiederholen sich die Muster jedoch fortlaufend. Wer aber Tanzfilmen und durchtrainierten jungen Männern etwas abgewinnen kann, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.

Und da überzeugt das ehemalige Calvin-Klein-Model und Shootingstar Ryan Guzmann nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Leadtänzer. Guzman wurde am 21. September 1987 in Abilene, Texas geboren. Sein Vater ist mexikanischer Einwanderer, seine Mutter europäisch-amerikanischer Abstammung. Als Kind zog Ryan mit seiner Familie nach Sacramento, Kalifornien. Sein langgehegter Traum als professioneller Pitcher bei den Yankees zu spielen, fand durch eine Verletzung am Arm ein jähes Ende. Ehe der große Bruce-Lee-Fan Ryan dann jedoch sein Talent als Tänzer unter Beweis stellte, nahm er seit frühester Kindheit bereits an zahlreichen Mixed Martial Arts-Wettkämpfen teil, bis es ihn mit 18 Jahren schließlich erst einmal ins Modelbusiness verschlug.
 
Mit verschmitztem Lächeln und trainiertem Oberkörper kam er bei der angesehenen Wilhelmina Agency in Los Angeles unter und modelte für namhafte Firmen wie Abercrombie & Fitch, Affliction, Reebok und Calvin Klein. Er besuchte Schauspielkurse und bekam nur drei Monate später die Hauptrolle in „StepUp: Miami Heat“ – seine erste Filmrolle überhaupt! Damit reiht er sich neben Mark Wahlberg, Ashton Kutcher und Channing Tatum in eine Reihe von Models ein, die den erfolgreichen Sprung vor die Filmkamera geschafft haben!
 
In „StepUp: Miami Heat“ sah sich Ryan nicht nur mit seiner ersten Hauptrolle konfrontiert, sondern auch mit äußerst schwierigen Tanzszenen. Eigentlich war ein Double für die zum Teil sehr anspruchsvollen Choreographien vorgesehen. Davon wollte Ryan aber nichts wissen. Innerhalb von nur drei Wochen lernte er alle Tanznummern! Ryan beeindruckte die Produzenten zutiefst mit seinen schnell erlernten Tanz-Skills, seinem riesigen Engagement und seiner Entschlossenheit – das Double wurde also kurzerhand wieder vom Plan gestrichen. Laut Ryan hat ihm sein Hintergrund als Wettkämpfer den leichtfüßigen Übergang zum Tanzen erleichtert. Sowohl Tänzer als auch Kampfsportler müssen den Rhythmus kennen und die Musikalität auf die Körperbewegungen abstimmen. Und das ist Ryan mehr als gelungen!

Kinostart: 30. August; Regie: Scott Speer; FSK: ab 6; Länge: 99 Minuten; Verleih: Constantin; Link: step-up-4-film.de 

 

 

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