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Spendable Eltern: Mehr Taschengeld und ein Smartphone für die Kids

07. August 2012 Von: Thomas Meins Kategorie: Familienleben

Was lesen, spielen und kaufen unsere Kinder? Die aktuelle KidsVerbraucheranalyse zeigt, dass Bücher immer noch hoch im Kurs stehen, schon ein Viertel aller Vorschulkinder PC-Erfahrung hat und sich viele Kinder über eine kräftige Taschengelderhöhung freuen können.

Zum 20. Mal bietet die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) des Egmont Ehapa Verlags (“Micky Maus Magazin”) einen umfangreichen Überblick zum Medien- und Konsumverhalten der aktuell 6,04 Millionen Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren in Deutschland. Zusätzlich wird seit 2011 die Befragtengruppe um die 4- und 5-jährigen Vorschulkinder (=1,37 Millionen) erweitert.

Der Blick auf die Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen zeigt, dass weiterhin gedruckte und digitale Inhalte den Nachwuchs fesseln. Es gibt kaum einen 6- bis 13-Jährigen, der in der Freizeit nicht zumindest ab und zu Printprodukte in die Hand nimmt: 96 Prozent (5,8 Mio.) beschäftigen sich mit Magazinen und 91 Prozent (5,5 Mio.) schmökern in Büchern. Die 46 Kinderzeitschriften, die in der KidsVA abgefragt wurden, erreichen regelmäßig gut 70 Prozent der 6- bis 13-Jährigen.

Bei den 4- bis 5-Jährigen greifen laut Aussagen der Eltern 87 Prozent zu Zeitschriften und 85 Prozent zu Büchern.

Die elektronischen Medien stehen dem fast in nichts nach. 80 Prozent der Kinder ab 6 Jahren haben Zugang zu einem Computer, fast drei Viertel nutzen das Internet. Ab 10 Jahren ist jeder zweite Nutzer so gut wie jeden Tag online. Bei den Jüngsten im Alter von 4 und 5 Jahren besitzen schon fast ein Viertel (23 Prozent) Computererfahrung und 14 Prozent kennen sich im Internet aus. Über ein Smartphone verfügen immerhin schon 17 Prozent der 6- bis 13-Jährigen.

Gespielt wird nicht nur mobil und am PC, sondern vor allem an der Konsole: In 4,2 Mio. Haushalten mit Kids (69 Prozent) steht eine Spielkonsole von Playstation bis Wii.

Unsere Kids sind nicht nur technisch, sondern auch finanziell gut ausgestattet. Die 6-bis 13-Jährigen bekommen monatlich im Schnitt 27,18 Euro Taschengeld von den Eltern – das sind fast 10 Prozent mehr als 2011 –, dazu kommen jährliche Geldgeschenke von Oma, Opa, Onkel und Tante in Höhe von 210 Euro. Sogar die Jüngsten haben volle Taschen: Mehr als die Hälfte der 4- bis 5-Jährigen (59 Prozent) bekommt bereits Taschengeld. Sie erhalten monatlich 14,26 Euro und streichen damit durchschnittlich 2 Euro mehr ein als im letzten Jahr.

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