Film

DER VORNAME

DER VORNAME

Die Geschichte über einen sehr speziellen Vornamen für den erwarteten Nachwuchs, der zum Eklat im engsten Familien- und Freundeskreis führt, startet am 2. August in unseren Kinos. Zur hochkarätigen Besetzung der französischen Komödie zählen neben der französischen Musik-Ikone Patrick Bruel auch Valérie Benguigui, Charles Berling, Guillaume de Tonquédec und Judith El Zein.

 

Vincent (Patrick Bruel) ist ein charmanter Makler in seinen Vierzigern, lebt in Paris und erwartet mit seiner Frau Anna (Judith El Zein) das erste Kind. Beim gemütlichen Abendessen sollen die werdenden Eltern auf Vincents Schwester Élisabeth (Valérie Benguigui), ihren Mann Pierre (Charles Berling) und den gemeinsamen Schulfreund Claude (Guillaume de Tonquedec) treffen.

Doch der Abend verläuft ganz anders als geplant. Anna ist wie immer spät dran und während die Freunde warten, nehmen sie sich den werdenden Vater vor. Nach langem Witzeln und Rätselraten lüftet Vincent schließlich sein Geheimnis und verrät den Namen, den Anna und er für ihren ungeborenen Sohn ausgesucht haben. Der Name trifft auf allgemeine Entrüstung und für alle steht fest: So darf Vincent seinen Sohn auf keinen Fall nennen.

Während die Gruppe sich furchtbar aufregt und Vincent stur dagegenhält, trudelt endlich Anna ein, die den ganzen Trubel gar nicht verstehen kann. Die Missverständnisse überschlagen sich und schließlich kriegen sich alle in die Haare. Élisabeth verschwindet wütend ins Bett, Pierre muss die Nacht auf dem Sofa verbringen und Claude landet mit einem blauen Auge in der Notaufnahme.

Beeindruckend, wie ein Gespräch über knapp anderthalb Stunden in einem großen Schlamassel enden kann. „Der Vorname“ spielt tatsächlich nahezu über die gesamte Länge des Filmes in ein und demselben Raum, die fast einzige Handlung besteht aus einer hitzigen Diskussion. Die Produzenten haben hier das ursprüngliche Theaterstück scheinbar ohne großartige Veränderungen auf die Leinwand gebracht.

Das mag trocken klingen, ist aber tatächlich sehr unterhaltsam und definitiv sehr lustig. Durch die lebendigen Charaktere wird das Gespräch nie langweilig. Ganz im Gegenteil: Der Zuschauer muss ständig wachsam sein, um auch ja nicht den nächsten Witz zu verpassen.

Kinostart: 2. August; Regie: Bernard Murat; FSK: ab 12; Länge: 109 Minuten; Verleih: Warner Bros., Link: warnerbros.de/dervorname

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