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Voll pyro: Wahl zum Jugendwort des Jahres

Voll pyro: Wahl zum Jugendwort des Jahres

Bereits zum fünften Mal in Folge sucht der Langenscheidt-Verlag wieder das „Jugendwort des Jahres“. Zur Wahl stehen 30 eigentümliche Wortschöpfungen wie wulffen, dietern und griechen. Leider geil …

Ab heute bis Ende Oktober 2012 sind Schülerinnen und Schüler, Jugendliche, Jung gebliebene, Sprachjongleure und alle, die Spaß an neuen Wortschöpfungen haben, aufgerufen, sich unter www.jugendwort.de an der Abstimmung zu beteiligen. Von „Blowmo“ (Angeber) über „pyro“ (gigantisch, wahnsinnig, top) bis hin zu „spoilern“ (anderen den Spaß verderben, indem man wichtige Informationen verrät, z. B. das Film- oder Buchende), zur Wahl stehen die Top 30 der aktuellen Jugendsprache.

Swag war gestern. Heute wird gedietert, gewulfft und geröttgert was das Zeug hält. Wer jetzt hier gar nichts versteht, für den hat die Redaktion des Langenscheidt-Verlags in den vergangenen Monaten in Schulklassen in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich, auf der Jugendmesse YOU und in Zusammenarbeit mit dem Jugendmagazin SPIESSER, Wörter und Wendungen gesammelt, die bei den Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren gerade angesagt sind.

Im Vorjahr beteiligten sich über 40.000 Jugendliche an der Aktion, die jedes Jahr aufs Neue für angeregte und unterhaltsame Diskussionen sorgt. Die vollständige Liste der Top 30 Jugendwörter 2012 steht unter www.jugendwort.de zur Wahl bereit. Das aktuelle Wörter-Ranking wird sofort nach jeder Stimmabgabe automatisch angezeigt. Voting-Zeitraum ist vom 20.7. bis 31.10.2012.

Die hieraus hervorgehende Shortlist mit 15 Wörtern wird dann im November einer Jury aus Fachleuten, Medienvertretern und ausgewählten Jugendlichen vorgelegt, die das „Jugendwort des Jahres 2012“ kürt. Ziel der Initiative ist es, die Jugendlichen zu einem kreativen Umgang mit der Alltagssprache zu motivieren und die Ergebnisse zu dokumentieren.

Wulffen heißt in Anlehnung an den Ex-Bundespräsidenten: 1. jemandem die Mailbox vollquatschen; 2. lügen; 3. auf Kosten anderer leben, etwas umsonst bekommen. Dietern ist ebenfalls naheliegend: Es heißt einfach lästern – also tun, was Dieter Bohlen tut, wenn er auf Sendung ist. Und griechen – als Verb – steht für verschwenden. Hätte man auch drauf kommen können.

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