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DAS VERFLIXTE 3. JAHR

DAS VERFLIXTE 3. JAHR

Am 19. Juli startet der perfekte Sommer-Kinospaß für alle Ver- und Entliebten in den deutschen Kinos. Mit „Das verflixte 3. Jahr“ bringt Frédéric Beigbeder, Bestseller-Autor und enfant terrible der französischen Popliteratur, erstmals selbst als Regisseur einen seiner Romane auf die Kinoleinwand. Dass seine Hauptfigur Marc autobiografische Züge trägt, gibt dem Kinovergnügen eine besondere Würze, denn der ehemalige Werbetexter hat sichtlich Spaß dabei, die Macho-Ansichten seines Protagonisten im Verlauf von extrem vergnüglichen 100 Minuten ad absurdum zu führen.

Marc Marronnier (Gaspard Proust) verdient seine Brötchen als Literaturkritiker und ist überzeugter Zyniker. Mit seiner hübschen Frau Anne (Elisa Sednaoui) wohnt er in einer totschicken Wohnung in Paris, nebenbei betätigt er sich auch noch als Nightlife-Kolumnist und verbringt so, rein beruflich, seine Nächte in den hippsten Bars und Clubs von Paris.
Es scheint, als hätte Marc das ganz große Los gezogen. Doch nach dem dritten Ehejahr zerplatzen die Seifenblasen. Marc vefällt der schönen Alice (Louise Bourgoin), die Ehe geht in die Brüche.

Zwischen reichlich Alkohol und Suizidversuchen, beginnt Marc ein Buch zu schreiben. Er ist felsenfest davon überzeugt, dass keine Beziehung die Drei-Jahres-Marke überstehen kann. Verlegen will die unromantische Lektüre zunächst niemand, bei der Verlegerin Francesca Vernesi (Valérie Lemercier) hat der junge Autor schließlich Glück. Unter einem Pseudonym wird „Das verflixte 3. Jahr“ auf den Markt gebracht und wird prompt zum Phänomen.
Die Kritiker reißen sich darum, zu erfahren, wer der wahre Autor ist.

Gerade als seine Karriere auf dem Höhepunkt zu stehen scheint, läuft es auch privat wieder blendend für Marc. Alice verlässt ihren Mann – Marcs Cousin – und es wird romantisch. Bis Alice herausfindet, wer der verbitterte Verfasser des von ihr verabscheuten Bestsellers „Das verflixte 3. Jahr“ ist…

Es scheint, als hätte Marc mit seinem Buch seine eigene Zukunft besiegelt. Doch ihm ist mittlerweile längst klar geworden, dass Alice die Liebe seines Lebens ist.

Die französischen Filmemacher werden immer besser darin, kommerzielle Komödien zu produzieren. Frédéric Beigbeder ist hier auch noch eine amüsante Verfilmung seiner eigenen Romanvorlage gelungen. Durch zugängliche Charaktere und sorgsam gestaltete Szenen spricht „Das verflixte 3. Jahr“ ein breiteres Publikum an als französische Filme es normalerweise tun. Französischer Charme und schwarzer Humor fehlen hier zwar keineswegs, aber der Streifen erhebt nicht den Anspruch, ein Kunstwerk zu sein.

Die Komödie bringt frischen Wind in die Kinos und darf diesen Sommer auf der Liste von Fans romantischer Komödien auf keinen Fall fehlen.

Kinostart: 19. Juli; Regie: Frédéric Beigbeder; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 100 Minuten; Verleih: Prokino; Link: das-verflixte-dritte-jahr.de

 

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