Absolut Familie

Alles im Blog – bloß keine Kochrezepte


BABYCALL

12. Juli 2012 Von: Barbara Leuschner Kategorie: Film

Was ist echt, und was passiert nur in unserer Vorstellung? Noomi Rapace, Star der “Millennium”-Trilogie, zeigt in einer fesselnden darstellerischen Tour de Force, wie weit man zu gehen bereit sein kann, um das zu beschützen, was einem das Wertvollste ist. Der fesselnde Psychothriller startet am 12. Juli in unseren Kinos.

Nach einer schwierigen Beziehung zu ihrem gewalttätigen Mann beginnt Anna (Noomi Rapace) mit ihrem achtjährigen Sohn Anders (Vetle Q. Werring) ein neues Leben in einem anonymen Wohnblock und wird von der Familienbehörde betreut. Doch die Angst zieht mit.

Weil Anna Anders auch nachts nicht unbeschützt lassen möchte, kauft sie ein Babyphon und lernt dabei Verkäufer Helge (Kristoffer Joner) kennen. Nun hört sie jedoch nicht nur ihren Sohn, sondern auch Stimmen und Geräusche aus benachbarten Wohnungen. Darunter mischt sich auf einmal etwas, das auf einen Mord an einem Kind hindeutet. Den Betreuern misstraut sie, einzig Helge erzählt sie davon.

Gleichzeitig bringt Anders einen seltsamen neuen Freund mit nach Hause. Hat er vielleicht etwas mit den Geräuschen aus dem Babyphon zu tun? Und warum ist Blut auf einer von Anders` Zeichnungen? Sind Anna und Anders wieder in Gefahr…?

Gibt es eine Wirklichkeit außerhalb derer, die wir selbst wahrnehmen? Geschickt verwischt die deutsch-schwedisch-norwegische Koproduktion “Babycall” die Grenzen zwischen Realem und Surrealem und zeigt in bester Psychothriller-Manier, wie weit man zu gehen bereit sein kann, um das zu beschützen, was einem das Wertvollste ist.

Regie führte Pål Sletaune, der vor einigen Jahren für seinen Film “Wenn der Postmann gar nicht klingelt” von der Semaine de la Critique des Festivals Cannes ausgezeichnet wurde. In der Hauptrolle zu sehen ist Noomi Rapace, Star der “Millennium”-Trilogie, die in “Babycall” nun erneut eine fesselnde darstellerische Tour de Force hinlegt. Für ihre Leistung wurde sie beim Filmfestival Rom als beste Darstellerin ausgezeichnet.

Kinostart: 12. Juli; Regie: Pål Sletaune; FSK: ab 16 Jahren; Länge: 95 Minuten; Verleih: NFP/ Filmwelt; Link: babycall-derfilm.de

Beitrag kommentieren