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Wie wir wirklich zu unseren Füßen stehen

Wie wir wirklich zu unseren Füßen stehen

Am 27. Juni feiern die Füße ihren großen Tag! Der offizielle „Tag des Fußes“ ist ein guter Anlass, unseren Füßen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Schließlich verlangen wir von ihnen ein Leben lang Höchstleistungen. Doch danken wir es unserer wichtigsten Stütze auch?


Gerade jetzt im Sommer zeigt sich, dass für viele das Motto gilt: Oben hui, unten pfui. Brüchige Nägel, raue Haut, Hornhaut und Schrunden an den Fersen – hier hilft selbst das angesagteste Outfit nicht, um abzulenken. Die aktuelle Scholl Fußstudie 2012 offenbart, ob und wie wir unsere Füße pflegen, wer ein wahrer Pflegeweltmeister und wer ein „Fuß-Messie“ ist.

Wenn keiner hinschaut, sind Frauen „Fuß-Messies“!
Deutsche Frauen pflegen ihr Gesicht sechs Mal häufiger als ihre Füße. Insgesamt sind es rund 85 Prozent der deutschen Frauen, die sich täglich der Gesichtspflege widmen im Vergleich zu nur 14 Prozent, die täglich ihre Füße pflegen. Allgemein betrachtet liegen die Frauen bei der Fußpflege ganz klar vorne. Allerdings holen die Männer zur kalten Jahreszeit mäßig auf, da die Frauen in dieser Jahreszeit beinahe zu „Pflegemuffeln“ werden. Männer pflegen ihre Füße in den Herbst- und Wintermonaten sogar häufiger als Frauen. Frauen scheint die Fußpflege nur dann besonders wichtig, wenn jemand hinschaut.

Junge Leute können in punkto Fußpflege noch einiges lernen
Nachholbedarf in Sachen Fußpflege scheint in Deutschland insbesondere unter jüngeren Menschen zu herrschen. Die neue Scholl-Fußpflegestudie 2012 hat ergeben, dass ältere Menschen ihre Füße öfter pflegen und Jüngere die Fußpflege nicht so ernst nehmen. Nicht verwunderlich also, dass viele die Konsequenzen hierfür schon tragen mussten: Mehr als 65 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben sich schon einmal in einer Situation befunden, in der sie sich für ihre Füße geschämt haben.

Einigkeit herrscht für einen Großteil der Befragten, wenn es um das Thema Fußgeruch geht: Hier sind vor allem Schüler und Studenten beim anderen Geschlecht besonders kritisch. Für rund 32 Prozent von ihnen sind – neben ungepflegten Füßen allgemein – übel riechende Füße absolut abtörnend.

Im Ländervergleich kommt die tägliche Fußpflege in Deutschland zu kurz
In der Theorie steht bei uns Deutschen Fußpflege ganz weit oben auf der Prioritätenliste – Österreich und die Schweiz können uns hier nicht das Wasser reichen. Doch die Praxis offenbart anderes: Deutlich mehr Österreicherinnen pflegen ihre Füße täglich. Bei uns Deutschen scheint das Konzept der täglichen Pflege noch nicht ganz angekommen zu sein. So pflegen etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Deutschen ihre Füße wöchentlich, während nur knapp mehr als 14 Prozent ihre Füße täglich pflegen. Ganz anders sieht es hier bei der Gesichtspflege aus. Hier widmen sich 85 Prozent der deutschen Frauen täglich der Gesichtspflege!

Was bedeutet überhaupt „Fußpflege“?
Bei allen Fakten über die Pflegehäufigkeit bleibt noch offen, was die Befragten überhaupt unter „Fußpflege“ verstehen? Für mehr als 90 Prozent der Deutschen ist Fußpflege vor allem Nagelpflege. Das Entfernen der Hornhaut und das Pflegen der Füße gehören für ca. 25 Prozent der Deutschen nicht dazu. Dabei ist das regelmäßige Entfernen der Hornhaut wichtig, um zum Beispiel der Bildung von Hühneraugen vorzubeugen. Das tägliche Pflegen der Haut verhindert zudem, dass sich unansehnliche und schmerzhafte Risse bilden.

„Auf gutem Fuß“ mit den Scholl Fußpflege-Produkten
Scholl beschäftigt sich schon seit über 100 Jahren mit den verschiedenen Bedürfnissen der Füße. Dabei dreht sich alles darum, ein gepflegtes Aussehen und ein angenehmes Gefühl an den Füßen zu erhalten. Das große Produktsortiment umfasst über 90 Produkte für „Blasen“, „Druck & Reibung“, „Fußhygiene & Fußgeruch“, „Fußpilz“, „Hornhaut“, „Hühneraugen“, „Junge Fußpflege“, „Nägel“, „orthopädische Einlagen“, „Pflege und Entspannung“, „Schrunde“, „Trockene Haut“ und „Warzen“.

Fußpflege-Expertin Katja Radtke zeigt, wie es richtig geht
Die Scholl Fußpflege Expertin Katja Radtke trifft in ihrer Praxis immer wieder auf Kunden, die wenig Bewusstsein für gepflegte Füße haben: „Viele Menschen wissen nicht, dass sich in den Füßen mehr Sinneszellen befinden als in unserem Gesicht. Daher sollten wir ihnen mindestens genauso so viel Pflege gönnen.“ Als Geheimtipp empfiehlt Katja Radtke, nach einem langen Tag den Füßen abends auch öfters mal ein 10-minütiges warmes Fußbad zu gönnen. Dies dient der Entspannung und ist eine Wohltat für den ganzen Körper. Das anschließende Eincremen der Füße kann mit einer sanften Massage verbunden werden und schon ist ein kleines Fuß-Wellness-Programm für zu Hause geschaffen. Mit solchen Pflegeeinheiten heißt es ab jetzt nur noch: „gepflegt von Kopf bis Fuß“.

Foto: obs/Reckitt Benckiser Deutschland GmbH

Kommentare anzeigen (1)

1 Kommentar

  1. Franz Josef Neffe

    26. Juni 2012 in 20:24

    Bewegung an sich: zu wenig
    Schuhwerk: in der Regel nicht fußgerecht
    Körperpflege: oft bei Übersäuerung durch Ernährung auch noch sauer
    Anatoniegrundverständnis: praktisch null
    Füße haben ein Aschenputteldasein in Deutschland.
    Vor Jahren rief mich eine Dorn-Therapeutin an. Ihre jugendliche Patientin sei verzweifelt. Um ihre O-Beine gertadezubekommen, wolle sie der Orthopäde mehrfach brechen. Nun ist aber jede OP – Arzt hin oder her – eine Körperverletzung und deshalb wo immer möglich zu vermeiden.
    Wie schaffte Charly Chaplin nur, für seine Filme O-BEINE zu bekommen? Ganz einfach, man kann es ihm abschauen: Er drehte beim Laufen die Füße ganz nach außen. Wäre er immer so gelaufen, wären ihm die O-Beine geblieben. Weil er die Muskeln so dafür trainiert. Und wie muss er laufen, damit die O-Beine weggehen? Ist doch wohl klar: mit nach innen gedrehten Beinen. Damit muss er aber rechtzeitig aufhören, soinst bekommt er das Gegenteil: X-Beine. Jeder kann es sofort selber ausprobieren. Und natürlich gibt es auch einige Profis, die schon viele Jahre erfolgreich Fußmuskeln trainieren, z.B. Gunter Ott im Schwarzwald mit seinem Profundus-Training. Der hat das schon vor vielen Jahren mit Leistungssportlern ausprobiert, was man mit Fußmuskeln alles kann. Das kommt im Orthopädiestudium nicht vor. Drum kauft man die Brote beim Bäcker und das Gemüse beim Gärtner. Man muss selber zusehen, dass man bekommt, was man wirklich braucht. Ich berichtete den Fall später im Dorn-Kongress und die Therapeutin war zufällig im Saal und bestätigte, dass die Problem ohne OP gelang. Das Muskeltrainiung geht allerdings über die Dorn-Methode hinaus. Von G.Ott gibts übrigens ein kleines, feines Buch zum Thema: „Der Mensch ist so gesund wie seine Füße.“ Ich wünsche allen guten Erfolg.
    Franz Josef Neffe

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