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DIE TRAUZEUGEN

DIE TRAUZEUGEN

„Ja, ich will!“ David aus England und seine Urlaubsliebe Mia brennen darauf, mit diesen Worten den Bund der Ehe einzugehen. Dass der Bräutigam mit seinen besten Freunden im Schlepptau dafür nach Australien übersiedeln muss, ist nur der unbedeutende Anfang scheinbar unüberwindlicher Schwierigkeiten. Die klamaukige britische Komödie startet am 14. Juni in den deutschen Kinos.

Alles beginnt mit einem Traumurlaub in der Südsee. Dort trifft der junge Engländer David (Xavier Samuel) Mia (Laura Brent) aus Australien. Es ist Liebe auf den ersten Blick und sie beschließen zu heiraten.

Zurück in London erzählt David seinen besten Kumpels Tom (Kris Marshall), Graham (Kevin Bishop) und Luke (Tim Draxl) von Mia und von der Hochzeit, die in Australien stattfinden soll. Er bittet sie, mitzukommen und ihm bei der Hochzeit als Trauzeugen moralische Unterstützung zu leisten. Nachdem die ihren anfänglichen Schock überwunden haben, erklären sich die drei tatsächlich dazu bereit – selbst Luke, der völlig von der Rolle ist, seit ihn seine Freundin für einen anderen verlassen hat.

Kaum in Sydney gelandet, wird schnell klar, dass seine Freunde und ihre Familie nicht so ganz auf einer Wellenlänge liegen. Denn Davids zukünftiger Schwiegervater Jim Ramme (Jonathan Biggins) ist ein Multimillionär und einflussreicher Senator, der sein Vermögen mit Schafzucht gemacht hat.

Während sich das junge Brautpaar voller Wiedersehensfreude auf den direkten Weg zum Anwesen der Familie begibt, machen Tom, Graham und Luke mit ihrem Mietwagen noch einen Abstecher zum Drogendealer Ray (Steve Le Marquand), den sie im Internet aufgestöbert haben: Man begeht doch keinen Junggesellenabschied ohne einen anständigen Joint!

Nach einem gründlich verkorksten Familiendinner mit dem strengen Familienoberhaupt Jim, Mias sarkastischer Schwester Daphne (Rebel Wilson) und der exaltierten Mutter Barbara (Olivia Newton-John) folgt ein Junggesellenabschied, an den sich am nächsten Morgen der völlig verkaterte David nur sehr dunkel erinnern kann. Doch als er Jims ganzen Stolz Ramsy, einen preisgekrönten Schafbock, bei sich im Zimmer entdeckt – herausgeputzt mit Lippenstift, Flitter an den Hörnern und Reizwäsche – ist er schlagartig nüchtern.

Wütend verlangt David von Tom und Graham, Ramsy in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen. Doch die haben jetzt andere Sorgen. Graham musste gerade feststellen, dass er bei Dealer Ray die falsche Tasche mitgenommen hat. Schockiert starrt er auf den Inhalt: jede Menge Drogen, eine Pistole und allerlei Krimskrams!

Die Hochzeit wird zu einem unvergesslichen Erlebnis der ganz anderen Art. In kürzester Zeit wird der Traum zum Albtraum, Davids beste Freunde verwandeln die Traumhochzeit in ein komplettes Chaos und geben dem Satz „in guten wie in schlechten Tagen“ eine ganz neue Bedeutung. Was soll da noch schief gehen?

Regisseur Stephan Elliot („Easy Virtue – Eine unmoralische Ehefrau„) und die Produzenten Laurence Malkin und Share Stalling, die mit „Sterben für Anfänger“ eine überzeugende Kostprobe ihres bitterbösen Humors abgeliefert haben, legen mit „Die Trauzeugen“ nach und zeigen, dass Heiraten nichts für Anfänger ist. Dabei setzen sie in dieser turbulenten Komödie aber allzu sehr auf Klamauk – eine Slapsticknummer reiht sich hier an die andere. Leider ist die gesamte Handlung von Anfang an recht vorhersehbar und an jeder Ecke lassen die Drehbücher zu „Hangover“ und „Hangover 2“ grüßen.

Da nun aber der britische Humor ein sehr feinsinniger ist, der mit wenig Worten und kleinen Gesten die Zuschauer zu berstendem Gelächter bringen kann, missglücken die guten Absichten dieses Films streckenweise gehörig, was auch der hervorragende Cast nicht wirklich retten kann: In den Hauptrollen gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Xavier Samuel („Eclipse – Biss zum Abendrot„, „Anonymus„) als heiratswütigen Bräutigam, sondern auch mit Kris Marshall („Sterben für Anfänger“, „Tatsächlich…Liebe“), dem legendären britischen Stand up Comedian Kevin Bishop („Irina Palm“, „The Kevin Bishop Show“) und Tim Draxl („In my Sleep“) als seine unberechenbaren Trauzeugen. In weiteren Rollen zu sehen: Rebel Wilson („Brautalarm„) als angeblich lesbische und skrupellose Schwester der Braut, und Weltstar Olivia Newton-John („Grease“, „Xanadu“) als Mutter der Braut. Last but not least spielt Laura Brent („Die Chroniken von Narnia – Die Reise auf der Morgenröte„) die Braut, die bei dieser völlig entgleisten Hochzeit vor allem eins muss: Die Nerven behalten.

Kinostart: 14. Juni; Regie: Stephan Elliott; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 97 Minuten; Verleih: Concorde, Link: trauzeugen-derfilm.de

 

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1 Kommentar

  1. Gewinnspiele - Supergewinne.de

    19. Juni 2012 in 14:11

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