Schule

Tipps zum Schulranzenkauf: Wie schwer darf er sein?

Tipps zum Schulranzenkauf: Wie schwer darf er sein?

Er soll nicht zu schwer sein, Sicherheit gewährleisten und auch noch toll aussehen: Beim Kauf des richtigen Schulranzens haben Eltern (und Kinder) manchmal die Qual der Wahl. Wir verraten, worauf es beim Schulranzen ankommt.

Die meisten Kinder können es kaum abwarten bis zum ersten Schultag. Zur Ausstattung für die Einschulung gehört natürlich auch ein Schulranzen. Während die ABC-Schützen beim Kauf eher auf die Farbe und das Motiv achten, sollten Eltern auch Sicherheit und Tragekomfort des Ranzens im Blick haben.

Zwischen 80 und 180 Euro müssen Vater oder Mutter auf den Tisch legen, damit ihr Kind mit einem ordentlichen Modell in die Schule geht. Da will der Kauf sorgfältig überlegt werden.

Wie der ideale Schulranzen aussieht – da sind sich nicht einmal Experten einig. Einig sind sie sich nur in einer Frage: Eltern sollten auf die Einhaltung der Schulranzennorm DIN 58124 achten. Diese Norm sieht vor, dass mindestens zehn Prozent der Vorder- und Seitenflächen des Ranzens aus reflektierenden Materialien bestehen müssen – dadurch wird das Scheinwerferlicht im Dunkeln wie von Katzenaugen zurückgeworfen. Mindestens 20 Prozent der Fläche müssen fluoreszieren, also am Tag und in der Dämmerung weithin aufleuchten. Das sorgt für einen sicheren Schulweg auch an trüben Wintertagen.

Der Schulranzen sollte außerdem stabil gebaut sein und nicht umkippen. Das Obermaterial muss strapazierfähig und wasserabweisend sein. Am besten eignet sich ein Ranzen, der sich an den Rücken des Kindes anpasst und gut abgepolstert ist. Er sollte nicht breiter als der Rücken des Kindes sein.

Die Riemen, ebenfalls mit Leuchtflächen ausgestattet, sollten etwa vier Zentimeter breit, gepolstert und möglichst stufenlos verstellbar sein. Idealerweise verfügt der Ranzen über einen Tragegriff zum Aufhängen und einen zweiten am Deckel, mit dem das Kind ihn tragen kann. Praktisch sind separate Außentaschen, in denen der Schüler etwa eine Trinkflasche und die Brotdose verstauen kann.

Mediziner der Krankenkasse AOK fordern darüber hinaus, dass der Ranzen nicht zu schwer ist. Aber was genau ist „zu schwer“? Die AOK meint, ein normalgewichtiger Schüler sollte nicht mehr als zehn bis 12,5 Prozent seines Körpergewichts auf dem Rücken tragen. Bringt ein Kind 20 Kilogramm auf die Waage, sollte der Ranzen also höchstens 2,5 Kilogramm wiegen.

Die Tester der Zeitschrift Öko-Test wiederum sind der Ansicht, die sogenannte Zehn-Prozent-Regel sei absurd. Fitte Kinder könnten auch mehr als zehn Prozent ihres Gewichts im Ranzen tragen. Fundierte wissenschaftliche Daten zum Höchstgewicht eines gepackten Ranzens gebe es nicht. Vielmehr müssten Eltern selbst entscheiden, was sie ihrem Kind zumuten. Und natürlich darauf achten, dass der Ranzen ihrer Sprösslinge nicht sinnlos überfüllt sei.

Alternativen wie Rucksäcke, Taschen und Trolleys sind für den Transport der Schulsachen übrigens nicht geeignet, zumindest nicht bei kleineren Kindern.

Kommentare anzeigen (1)

1 Kommentar

  1. Pingback: Gewinnspiel: Mit Trunki in den Sommerurlaub | Absolut Familie

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schule

Das Blog zum Thema Familie – Familienurlaub, Freizeit, Entertainment, Familienleben, Familienpolitik…

Mehr in Schule

kids-2835431_1280

Einschulung – Welche Schule ist die richtige für mein Kind?

Hans Wankl7. Oktober 2018

Der Schultasche die nötige Aufmerksamkeit widmen

Hans Wankl28. Oktober 2017

Gap Year: In diese Lücke passt eine Sprachreise

Thomas Meins14. Mai 2016

Auslandsaufenthalt für Schüler

Barbara Leuschner11. März 2016

Gewinnspiel: Back To School und Safe „Home“

Barbara Leuschner17. August 2015

Wollhersteller Schachenmayr unterstützt 100 Grundschulen bundesweit

Barbara Leuschner24. April 2015

Software zur Sprachstandserfassung in Kindergärten und Vorschulen

Halit Tas25. Februar 2015

Zeugnisse stressen Eltern mehr als Kinder

Barbara Leuschner30. Januar 2015
casio_1

Elektronisches Wörterbuch für die Schule: Das EX-word EW-G200 von Casio im Test

Cinja Leuschner22. Oktober 2014

VTech-Umfrage: Eltern fördern ihre Kinder gern selbst

Barbara Leuschner4. Oktober 2014