Familienleben

Zehn Jahre Deutscher Lernspielpreis – Die besten Lernspiele des Jahres sind nominiert

Zehn Jahre Deutscher Lernspielpreis – Die besten Lernspiele des Jahres sind nominiert

Jubiläum beim Deutschen Lernspielpreis: Für die Saison 2012 nominierten bereits zum zehnten Mal das Nachhilfeinstitut „Studienkreis“ und die Familienzeitschrift „spielen und lernen“ die besten Lernspiele und rufen nun zur Kür der besten Lernspiele in den Kategorien ab 3, ab 6 und ab 9 Jahren auf. Doch nicht nur die Experten der Redaktion und die Jurykinder des Studienkreises sind gefragt: Auch die Leser von „spielen und lernen“ und familie.de wählen ihren Favoriten für den Leserpreis! Als Belohnung für die Teilnahme winken attraktive Familienreisen.

Zum zehnten Mal nominierten das Nachhilfeinstitut Studienkreis und die Familienzeitschrift spielen und lernen die besten Lernspiele des Jahres für den Deutschen Lernspielspreis. Jeweils fünf Spiele wurden in den Kategorien ab 3, ab 6 und ab 9 Jahren nominiert.

Zum zweiten Mal können die Leser von spielen und lernen sowie familie.de Ihren Favoriten für den Leserpreis wählen. Ab 1. August können sie für ihr Lieblingsspiel abstimmen auf familie.de/deutscher-lernspielpreis. Als Belohnung für die Teilnahme winken attraktive Familienreisen.

„Formen und Farben erkennen sind für die jüngeren Kinder wichtige Themen, die spielerisch hervorragend erlernt werden können“, sagt Julia Meola, Redakteurin bei spielen und lernen und Lernspielpreis-Jurorin. Ihr Kollege Ralf Ruhl ergänzt: „Knobeln und strategisches Denken stehen bei älteren Kindern hoch im Kurs. Auch Outdoorspiele sind dieses Jahr sehr gefragt.“

Thomas Momotow vom Studienkreis weist auf die deutschlandweit einmalige Kategorie der Prototypen hin: „Mit dem Preis für das beste unveröffentlichte Spiel wollen wir dazu anregen, mit Kreativität und Tatendrang dem Kulturgut Spiel neue Impulse zu geben.“

Eine Jury aus Nachhilfeschülern und -lehrern des Studienkreises wird alle nominierten Spiele testen und die vier Kategoriesieger festlegen. Die Preisträger werden Mitte September bekannt gegeben. Die offizielle Preisverleihung findet im November auf der Süddeutschen Spielemesse (22.–25.11.) in Stuttgart statt, wo die Besucher alle nominierten Spiele ausprobieren können.

Diese Spiele wurden nominiert:
Kategorie ab 3 Jahre:
Lagoona (beleduc)
Muschelsteine werden mit einem Hämmerchen gedreht. Erscheinen Perlen, müssen die Spieler rasch schauen, auf welcher Seite der Wal schwimmt. Stimmen die Farben überein, dürfen sie nach dem Wal greifen. Wer ihn ergattern konnte, darf die Perle in sein Boot legen. Gewinner ist derjenige, der sein Boot zuerst gefüllt hat.
Bei diesem Spiel stehen Geschick, Konzentration und Reaktionsvermögen im Vordergrund.

Rally Fally (Oberschwäbische Magnetspiele)

Flossen hoch! (Zoch)
Wer fängt die längsten Fische? Schlaue Pinguine merken sich, an welcher Stelle sich die größten Brocken im Wasser tummeln … und schnappen dann beherzt zu …! Bei „Flossen hoch“ recken 16 Fische ihre Köpfe aus dem Meer. Von oben sehen sie alle gleich aus. Aber bald schon entdecken die Spieler den feinen Unterschied in Farbe und Länge. Wer den immer wieder entwischenden Flossenträgern auf der Spur bleibt, zieht unter den staunenden Blicken seiner Mitspieler so manchen kapitalen Hecht an Land.

Twiga Trick (Edition Siebenschläfer)
Die Giraffe Twiga und ihre Freunde wundern sich sehr. Alle ihre braunen Flecken sind weg! Stattdessen haben sie bunte Flecken mit rosafarbenen und hellblauen Formen überall. Ist das etwa die rätselhafte Fleckeritis?
Jedes Kind hat Giraffenkarten vor sich liegen. Wer die gesuchten Formen durch geschicktes Ertasten aus dem Säckchen ziehen kann, darf nach und nach die eigenen Karten umdrehen. Und so dafür sorgen, dass die braunen Flecken wieder erscheinen.

Die verrückte Tierparty (IQ-Spiele)
Das schnelle und etwas verrückte Aktionsspiel um Bewegungen und Tierlaute. Seit einigen Tagen veranstalten die Tiere jeden Abend ein total verrücktes Spektakel:
Während der Hahn lauthals „Kikeriki“ schreit, streckt das Schaf beide Hufe über den Kopf und klatscht im Takt dazu. Auf einmal laust sich der Hund wie ein Affe und das Schwein grunzt im Hintergrund. Das ist wirklich eine verrückte Tierparty – aber alle haben riesigen Spaß!
Auf den Spielkarten ist jeweils eines der Tiere abgebildet, wie es eine bestimmte Bewegung macht. Alle Karten liegen zunächst als verdeckter Stapel auf dem Tisch. Nach und nach decken die Spieler Karten auf und legen sie offen auf den Tisch.
Wer als erstes erkennt, dass 3 oder mehr Karten ausliegen, die die gleichen Tiere oder gleichen Bewegungen zeigen, macht ganz schnell den entsprechenden Tierlaut oder die Bewegung nach und darf sich die Karten als Gewinn nehmen.
Wer reagiert am schnellsten und heizt die verrückte Tierparty so richtig ein?

Kategorie ab 6 Jahre:
Monsterfalle (Kosmos)
Die Monster sind los!!! Super, denn die lustigen Monster sorgen für ganz viel Spaß in der alten Villa. Doch plötzlich steht Oma Frieda vor der Tür – und die würde vor den Monstern fürchterlich erschrecken. Helft alle mit, die Monster einzufangen! Schiebt sie so schnell wie möglich durch die Villa und schubst sie – schwups – in die Monsterfalle! Wer geschickt ist und sich gut mit seinem Mitspieler abspricht, fängt bei diesem rasanten Schiebespaß die meisten Monster. Mehr Infos zum Spiel finden Sie hier

Mausgetrixt (Ravensburger)
Die frechen Mäuse haben sich in den Ziegen-Garten geschlichen und fressen die kostbaren Farbwurzeln ab. Ein Maus-Spieler spielt im Verborgenen des 3D-Wurzelgartens gegen die Ziegen-Spieler. Geschickt stiftet er Verwirrung, wackelt mal hier, mal da an den Wurzeln und erntet heimlich seine Beute. Die cleveren Ziegen-Spieler versuchen mit Würfelglück und gutem Gedächtnis ihre Farbwurzeln zu retten und die Mäuse zu erwischen. Dabei spielen die Ziegen-Spieler als Team und helfen sich gegenseitig.
Fressen die Mäuse den Garten leer oder werden sie rechtzeitig geschnappt? 
 
Knotenspiel (Goki)

Paletto (Gerhards)
Auf dem Brett stehen Spielsteine in 6 Farben, immer gut gemischt und nie die gleiche Farbe nebeneinander. Es sind entweder Murmeln oder Holzzylinder – Sie haben die Wahl. Paletto ist ein kunterbunter Denksport mit wenig Regeln und daher schnell gelernt.
Wer besitzt am Ende alle Spielsteine einer Farbe oder nimmt den letzten Stein vom Brett? Das ist das vorgegebene Ziel des Spiels. Bei jedem Zug dürfen Steine gleicher Farbe vom Brett genommen werden – aber nur, wenn diese von zwei Seiten frei zugänglich sind und alle anderen Spielsteine weiterhin rechtwinklig verbunden sind. Bei Spielbeginn können dies nur die Ecksteine sein, aber schon nach den ersten Zügen werden die Möglichkeiten vielfältiger. Und spätestens wenn ein Mitspieler 5 der 6 farbgleichen Steine besitzt, kommt Taktik ins Spiel. Das letzte Drittel des Spiels wird daher richtig spannend:
Wie kann ich meinen Spielpartner dazu bewegen, nur wenige Murmeln zu nehmen? – oder ihn dazu bringen, genau den Spielstein einer bestimmten Farbe zu nehmen. Paletto macht einfach Spaß – in jedem Alter.

Sokieba (Sportygames)
Sokieba ist ein Indoor- und Outdoorwürfelspiel, das neben dem gesellschaftlichen Unterhaltungswert auch die Konzentration fördert und vielseitig einsetzbar ist. Das Glück, das eine zusätzliche Rolle spielt, verleiht begehrte Momente für Spieler und Publikum. Sechs Würfel und vier Meter Platz reichen aus, um schöne Spiele durchzuführen.
Jeder Spieler versucht mit den fünf Spielwürfeln den Zielwürfel zu treffen. Wird der Zielwürfel getroffen, werden die oben aufliegenden Punkte beider Würfel addiert. Wer nach den fünf Würfen am meisten Punkte hat, ist Sieger.

Kategorie ab 9 Jahre:
Blockers! (Amigo)
Clever in 3 Schritten zum Sieg: Reihum legen die Spieler jeweils einen Spielstein auf das Spielbrett. Dabei versuchen sie, ihre Spielsteine in möglichst wenigen Gruppen anzuordnen. Buchstaben, Zahlen und Symbole auf den Spielsteinen geben vor, auf welchen Feldern sie abgelegt werden können. Legt ein Spieler einen seiner Spielsteine auf ein bereits besetztes Feld, nimmt er den gegnerischen Spielstein vom Spielbrett und legt ihn vor sich ab. Das Spiel endet, wenn jeder Spieler nur noch 4 Spielsteine vor sich liegen hat. Dann wird abgerechnet.
Für jede Gruppe auf dem Spielbrett bekommt der Spieler einen Punkt. Außerdem bekommt er Punkte für die Spielsteine der Farbe, von der er die meisten genommen und vor sich abgelegt hat. Es gewinnt, wer insgesamt die wenigsten Punkte hat.

Uluru (Kosmos)
Nachts im Schlaf verwandeln sich die Tiere Australiens in Traumvögel und flattern in wildem Reigen rund um den heiligen Berg Uluru. Doch das sorgt für ganz schön viel Trubel, denn alle haben einen ganz speziellen Wunsch: Wo und vor allem neben wem will ich denn gleich landen?! Jetzt heißt es für die Spieler aufgepasst. Bleiben Wünsche der Traumvögel unerfüllt, hagelt es nämlich Minuspunkte. Sobald die Sonne aufgeht, wird abgerechnet und der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt!
Mehr Infos zum Spiel finden Sie hier

Pictomania (Pegasus)
Ihr wisst, wie ein Zebra aussieht? Könnt ihr es auch zeichnen? Nein? Dann ist dieses Spiel genau das Richtige für euch. Es genügt nämlich, dass die anderen Mitspieler das Zebra von einem Auto unterscheiden können. In Pictomania zeichnet ihr jeder einen eigenen Begriff. Außerdem ratet ihr, welche Begriffe die anderen Spieler zeichnen. Und das alles gleichzeitig! Ihr bekommt nicht genug Zeit für ein Kunstwerk – wer seinen Begriff mit ein paar Kritzeleien darstellen kann, hat mehr Zeit fürs Raten. Eine einfache, aber clevere Wertung belohnt gute Tipps und auch erkennbare Zeichnungen.
Egal ob ihr mehr oder weniger Punkte erhaltet: Ihr werdet bestimmt viel Spaß mit euren Zeichenversuchen haben!

Siebenpunkt (Fata Morgana)
In der Rolle umweltbewusster Bauern versuchen die Spieler auf ihrer Ackerfläche möglichst vielen Tierarten einen Lebensraum zu bieten. Dabei ist ihnen kein Aufwand zu gross. Es werden Bäume gepflanzt, Blumenwiesen gesät und Teiche angelegt. Immer wieder wird das eigene Grundstück umgestaltet, stets mit dem Ziel, einer noch grösseren Artenvielfalt auf dem eigenen Land Raum zu geben. Wer am Ende die wertvollsten Tierarten beheimatet, gewinnt damit das Spiel. Dabei ist allerdings durchaus auch Vorsicht geboten, denn wer einen einmal geschaffenen Lebensraum wieder zerstört, wird dafür mit Minuspunkten bestraft. Und manche der 61 im Spiel vorkommenden Tierarten sind ganz schön anspruchsvoll.
Die Variante für Fortgeschrittene bringt mit persönlichen Aufträgen zur Erschaffung ökologischer Ausgleichsflächen etwas Komplexität ins Spiel. So müssen für Extrapunkte beispielsweise eine Hecke oder ein Hochstamm-Obstgarten angelegt werden.
Gewinnen kann nur, wer das ganze geometrisch optimiert und mit seinen Plättchen gleichzeitig Lebensräume für Tiere und ökologische Aufträgen erfüllen kann.

Familiengeflüster (aktuell-spiele-verlag)
Beim Familiengeflüster darf zunächst jeder einen Wunsch aussuchen. Zwischendurch spielen beim Finger-Rücken-Malen Glück und Geschick eine Rolle. Zum Schluss fällt die Entscheidung über ein Projekt für die ganze Familie. Familiengeflüster begegnet Kindern gleichberechtigt, festigt die Familienbande und macht Kindern und Eltern Riesenspaß!Neben persönlichen Herzensangelegenheiten werden auch Familienträume aufgetischt. Auch etwas Glück und ein bisschen Geschick spielen eine Rolle.

Kategorie Prototypen/ bisher unveröffentlichte Spiele:
Ballyrinth (Martin Gil-Wünschmann)
Rommé à la carte (Matthias Kaufmann)
Gogolino (Markus Reissen)
Schwuppi (Edith Grein-Böttcher)
Shakka (Klaus Kreowski)

 

Die Initiatoren:
Der Studienkreis – ein Unternehmen der Cornelsen Verlagsgruppe – gehört zu den führenden privaten Bildungsanbietern in Deutschland. Das Unternehmen bietet qualifizierte Nachhilfe und schulbegleitenden Förderunterricht für Schüler aller Klassen und Schularten. Die Schüler erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Förderung in allen gängigen Fächern. An ausgewählten Standorten bietet der Studienkreis mit seiner „Kinderlernwelt“ eine ganzheitliche Förderung für Grundschulkinder an. Weitere Studienkreise setzen spezielle Förderkonzepte zur Unterstützung von Kindern mit einer Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwäche ein. Mit seinen bundesweit rund 1.000 Schulen gewährleistet der Studienkreis, die meistbesuchte Nachhilfeschule Deutschlands, seinen Kunden ein Angebot in Wohnortnähe. Um Eltern Orientierung auf dem Nachhilfemarkt zu geben, lässt der Studienkreis die Qualität seiner Leistungen vom TÜV Rheinland überprüfen. Weitere Informationen zum Studienkreis gibt es unter studienkreis.de.

spielen und lernen – die Zeitschrift für Eltern und Kinder: Seit über 40 Jahren unterstützt spielen und lernen Eltern bei ihrer besonderen Aufgabe. Mit Informationen, Expertenrat und Hilfe bei der Förderung der Kinder von der Kindergartenzeit bis in die ersten Grundschuljahre. Schwerpunktthemen sind: Erziehung, Schule und Bildung, Familie, Partnerschaft, Gesundheit und Ernährung. Außerdem in jeder Ausgabe: Basteltipps, Ideen zur Gestaltung der Familienfreizeit, Rezepte, ein TV-Guide und Rezensionen neuer Kinderbücher. Dem Elternteil liegt immer ein Extra-Heft für Kinder bei: wahlweise spiel mit (für Kinder ab drei Jahren), mach mit (für Kinder in den ersten Grundschuljahren), Treff (für Kinder zwischen neun und 14 Jahren) oder spiel mit mini (für Eltern mit Kindern zwischen einem und drei Jahren). familymedia.de

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