Familienleben

Spielen und belohnen: So macht die Grundschule noch mehr Spaß

Spielen und belohnen: So macht die Grundschule noch mehr Spaß

Neue Freunde finden, Lesen und Rechnen lernen und manchmal auch ein bisschen Kummer: Die ersten Schuljahre sind eine Herausforderung für Kind und Eltern. Umso wichtiger ist es, Grundschüler in ihrer Lernmotivation zu unterstützen, sie auch mal zu belohnen, aber vor allem: sie spielen zu lassen.

„Ausgiebiges Spielen ist wichtiger als Nachhilfe“, sagt Pädagoge Dr. Armin Krenz im Gespräch mit dem LEGO City Team. 

Stillsitzen und zuhören muss man können. Und eine Antwort möglichst in einem ganzen Satz geben, wenn man im Unterricht etwas gefragt wird. Heute darf und soll ein Kind in der Schule nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, sondern auch Freude dabei haben. Dafür braucht es immer mal wieder ein bisschen Motivation. Denn auch wenn die meisten Grundschüler gerne in die Schule gehen und Neues erfahren, wird ihnen eine Menge abverlangt: So müssen sie sich beispielsweise auch mal lange auf Dinge konzentrieren, die ihnen vielleicht weniger gefallen.

Ein bisschen Belohnen ist auch mal erlaubt
Hier sind die Eltern gefragt, ihre Kinder bei der Lernmotivation zu unterstützen. „Kinder wollen bei anstrengungsbedingten Leistungen auch bestätigt werden. Darum lieben sie es, wenn ihre Leistung Beachtung findet“, bestätigt Dr. Armin Krenz, Wissenschaftsdozent am Kieler Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik. Noch vor einigen Jahren rieten Pädagogen dazu, Kinder immer mal wieder mit kleinen Geschenken zu belohnen. Nun befürchten Experten aber, dass Kinder nicht erkennen können, warum sie sich überhaupt bemühen sollen, wenn sie zu oft und schon für jede kleine Anstrengung belohnt werden. Sie raten daher, die Lernanstrengungen der Kinder und den Wert ihrer Arbeit lobend hervorzuheben und mit Geschenken als Belohnung sparsam zu sein. Dennoch: Ein bisschen Belohnen ist auch mal erlaubt.

Belohnen tut Eltern und Großeltern gut
Viele Eltern und Großeltern haben das Bedürfnis, den kleinen Helden der Schulbank hin und wieder mit einer Kleinigkeit zu zeigen: „Ich denk an dich“ und „Du machst das gut“. Sie wollen ihnen nach einer gemeisterten Aufgabe oder nach einer kleinen Schlappe eine Freude machen und freuen sich selbst daran, wenn das Kind sich beim Spielen ausleben kann. Auch wissen sie, dass ein kleines Geschenk manchmal einen Tick mehr neue Kraft und Mut fürs Dranbleiben gibt. Aber: Eine Belohnung sollte gezielt sein und nicht zur Regel werden. Außerdem sollte es eine Kleinigkeit sein und nicht mit einem Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk konkurrieren. „Kinder müssen begreifen, dass sie für sich selbst lernen und nicht für jemand anderen“, warnt Armin Krenz.

Um in der Schule belastbar zu sein, brauchen Kinder auch Zeit zum Spielen
Auch ein kleines Mitbringsel kann ein Spiel weiter ausbauen und ihm wieder neue Spannung geben. Armin Krenz betont, dass auch Grundschüler vor allem eines sind: Kinder. Und diese sollen und wollen spielen. Seine wissenschaftliche Arbeit stellt immer wieder unter Beweis, dass man die Bedeutung des Spielens für die kindliche Entwicklung als gar nicht groß genug ansehen kann. Der Pädagoge hat auch herausgefunden, dass es zwischen der Spiel- und der Schulfähigkeit von Kindern einen deutlichen Zusammenhang gibt. „Aktives, motiviertes und engagiertes Spielen ist viel wichtiger als Nachhilfe“, betont Krenz.

Spielen ist das beste Mittel gegen Stress und Überforderung
Wer den Spieltrieb aktiv unterstützt, fördert damit sein Kind und sorgt gleichzeitig für den idealen Ausgleich zu Alltagsherausforderungen. Denn Spielen mit den Lieblingsspielzeugen und weite Reisen in die eigene Fantasie sind wahrscheinlich das beste Mittel gegen erste Hindernisse im Alltag. Im Spiel verarbeitet ein Kind all die positiven und negativen Eindrücke des Schulalltages und wird dadurch wieder offen für Neues. „Diese Wahrnehmungsoffenheit ist die Grundvoraussetzung für Konzentrationsfähigkeit. Darum müssen Kinder Stress im Spiel verarbeiten“, sagt Armin Krenz.

Beim Mitspielen erfahren Eltern, was ihre Kinder beschäftigt
Damit der Spielspaß nach dem Auspacken sofort losgehen kann, bietet beispielsweise LEGO City hochwertiges Spielzeug, das die Lebensrealität der Kinder ab fünf Jahren genau widerspiegelt. Dass ein Feuerwehrauto mit „Tatü-Tata“ zum Großbrand fährt, muss man Grundschulkindern nicht lange erklären. Sie sind sofort mittendrin. Trotzdem gewinnen Kinder erst dann ein Spiel wirklich lieb, wenn sich die Eltern dafür interessieren, was sie tun. Armin Krenz rät dazu, mitzuspielen. „Bildung funktioniert durch Bindung“, sagt Krenz. Wenn Eltern und Kinder Zeit zusammen verbringen, kommen sie sich sehr nahe. Über das gemeinsame Spiel erhalten die Erwachsenen Einblicke in Themen, die ihre Kinder gerade beschäftigen.

Crossbike-Transporter von LEGO City, Art.-Nr. 4433, ca. 20 Euro.

Trotzdem müssen Eltern und Großeltern nicht gleich tief in die Tasche greifen, wenn sie ihr Kind für die Schule belohnen und ihr Spiel mit Neuem bereichern wollen. In der LEGO City Reihe gibt es auch viele kleinere Sets, die genau richtig sind als Belohnung nach einer gemeisterten Herausforderung.

Mehr zu den Neuheiten der LEGO City Reihe lesen Sie hier

 

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