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MEN IN BLACK 3

MEN IN BLACK 3

Zehn Jahre sind vergangen, seit die Kinogänger zuletzt miterleben durften, wie die „Men in Black“ die Erde vor dem Abschaum des Universums beschützten. Nun sind sie zurück – und müssen diesmal durch eine Zeitreise die Menschheit retten – ab 24. Mai im Kino in 3D.

Am Tagesablauf der Agenten J (Will Smith) und K (Tommy Lee Jones) hat sich nichts geändert, denn nach wie vor bekämpfen sie als „Men in Black“ die unter uns weilenden Aliens und neutralisieren die haarsträubenden Erinnerungen der Augenzeugen. J hat nach all den Jahren immer noch nicht viel über seinen wortkargen Kollegen K in Erfahrung gebracht und erhofft sich auf der Trauerfeier für den verstorbenen Agenten Zed, der angeblich 45 Jahre lang dessen bester Freund gewesen sein soll, einige Informationen aus Ks Trauerrede. Doch dafür wird die Rede einfach zu kurz.

Als die Meldung hereinrauscht, dass ein Alien namens Boris, The Animal (Jemaine Clement) aus einem Hochsicherheitsgefängnis auf dem Mond entflohen ist, gibt sich K zudem auch noch recht zugeknöpft und droht J sogar mit Suspendierung, falls der sich weiterhin für diesen Fall interessiert. So muss sich J im MIB-Hauptquartier wohl oder übel selbst seine Informationen zusammensuchen – und erfährt, dass Boris vor 40 Jahren von seinem Kollegen K bei einem Einsatz in Cape Canaveral ein Arm abgeschossen wurde, bevor man ihn inhaftierte.

Weitere Informationen werden ihm aber vom Zentralcomputer verweigert. Als ihm dann auch noch Agent O (Emma Thompson) eröffnet, dass K bereits seit 40 Jahren tot sei, versteht J die Welt nicht mehr – hat jedoch einen unstillbaren Durst auf Kakao, was sicher darauf schließen lässt, dass jemand eine Zeitreise unternommen hat.

Und dieser jemand ist niemand anderer als Boris, the Animal. Er will furchtbare Rache an K nehmen, aber auch seinen Arm zurückhaben. Also reist er ins Jahr 1969, um K bereits vor dem folgenschweren Aufeinandertreffen auszuradieren.

Nun bleibt J natürlich nichts anderes übrig als ebenfalls eine Zeitreise in die 60er anzutreten und Ks Tod zu verhindern. Da die Schwarzen in den 60er-Jahren noch nicht allzu viele Rechte hatten, gerät J schnell in Schwierigkeiten und ist froh als ihm ein junger Man in Black namens K (Josh Brolin) zunächst in den Weg, dann aber doch zur Seite springt, um das Leben seines Partners, die Agentur und die Zukunft der ganzen Menschheit zu retten.

Eine Zeitreise klingt ebenso wie ein dritter Teil von „Men in Black“ zunächst wie ein Aufguss alter Gags in Flower-Power-bunter Umgebung. Aber weit gefehlt! Da in „Men in Black 3“ die Reise in Ks Vergangenheit dabei hilft, Licht ins Dunkel um die Person des Agenten K zu bringen – ihn sogar (für seine Verhältnisse) recht aufgeschlossen gegenüber dem weiblichen Geschlecht zeigt – schließt sich der Kreis und J erhält Antworten auf all seine Fragen. Mehr noch: in einem besonders sentimentalen Moment erfahren wir sogar, warum K damals J als Partner auswählte.

Mit der Gestaltung der Bestie Boris sowie vielen weiteren skurrilen Aliens ist erneut eine interessante und höchst amüsante Visualisierung des Abschaums des Universums gelungen. Besonders hervorzuheben ist hier die Figur des Griffin (Michael Stuhlbarg), einem nervösen Schnellredner à la Robin Williams, der die Gabe besitzt, in die Zukunft sehen zu können und für K und J schon bald zur Schlüsselfigur wird.

Josh Brolin, der fast über die Gesamtlänge des Films die Figur des K darstellt, hat auf hervorragende Weise die von Tommy Lee Jones vorgegebenen Charakterzüge des Man in Black übernommen – einzig, dass er nicht wirklich 40 Jahre jünger aussieht als Jones irritiert den Zuschauer zuweilen. Will Smith ist bei diesem Feuerwerk an witzigen Szenen wieder einmal voll in seinem Element – und somit ist „Men in Black 3“ allen Unkenrufen zum Trotz ebenso unterhaltsam und kurzweilig wie seine beiden Vorgänger.

Kleiner Tipp: Versuchen Sie sich beim men-in-black-3.de/videopuzzle

Kinostart: 24. Mai 2012; Regie: Barry Sonnenfeld; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 106 Minuten; Verleih: Sony, Link: men-in-black-3.de

Wir hatten anlässlich eines Gewinnspiels zum Kinostart von „Men in Black 3“ dazu aufgerufen, uns Ihren „Außerirdischen“ zu schicken. Vielen Dank an dieser Stelle für die zahlreichen Einsendungen! Und das sind die Bilder der beiden Gewinner:

Weitere „Außerirdische“ finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

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