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WIR KAUFEN EINEN ZOO

WIR KAUFEN EINEN ZOO

Mit Matt Damon, Scarlett Johansson und Thomas Haden Church hochkarätig besetzt, startet am 3. Mai die bewegende Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers „Wir kaufen einen Zoo“. Ein allein erziehender Vater versucht nach dem Tod seiner Frau der Familie einen Neustart zu ermöglichen. Gemeinsam mit seinen beiden Kindern zieht er in ein Haus, das mitten in einem Zoo steht, dem er zusammen mit einem kleinen Team und viel harter Arbeit wieder zu seinem alten Glanz verhelfen will.


Benjamin Mee (Matt Damon) ist ein Zeitungskolumnist und Abenteuer-Journalist in Los Angeles, der nach dem Tod seiner Frau vor der Herausforderung steht, die beiden Kinder Dylan (Colin Ford) und Rosie (Maggie Elizabeth Jones) alleine großzuziehen. In der Hoffnung, dass ein Neuanfang in der Familie für neuen Lebensmut und Schwung sorgt, kündigt Mee seinen Job und kauft ein Landhaus samt riesigem Grundstück.

Der neue Wohnsitz hat dabei allerdings mehr zu bieten als Küche, Bad und viel Platz zum Spielen. Denn zu den mehr als 70.000 Quadratmetern gehört auch der Rosemoor Animal Park – ein Zoo, in dem Dutzende Tiere leben, die von Tierpflegerin Kelly Foster (Scarlett Johansson) und ihrem engagierten Team betreut werden.

Der heruntergekommene Tierpark hat schon einige Besitzer gesehen, die alle voller romantischer Vorstellungen, aber ohne Knowhow und vor allem Biss ziemlich schnell sang-und klanglos wieder verschwanden. So ist es verständlich, dass die Zooarbeiter Benjamin recht skeptisch gegenüberstehen.

Ohne auch nur die geringste Erfahrung und gegen den Rat seines Bruders Duncan (Thomas Haden Church) lässt der neue Zoodirektor sich auf den Neuanfang ein und setzt seine gesamten Ersparnisse ein, um dem Zoo wieder zu seinem alten Glanz zu verhelfen. Unter größter Zeitnot und mit viel zu knappem Budget macht sich Benjamin daran, den Zoo mit Hilfe seiner Familie und der Mitarbeiter wieder zu eröffnen.

Zum ersten Mal berichtet Benjamin nicht nur über irgendein aufregendes Geschehen, er erlebt das Abenteuer am eigenen Leib. Und das auch noch mitten in seinem Vorgarten.

„Wir kaufen einen Zoo“ ist eine humorvolle, bewegende und vor allem eine wahre Geschichte über jene magische Kraft des Zusammenhalts, die eine Familie auch die größten Hindernisse überwinden lässt. Erstmals bringt der gefeierte Filmemacher und Oscar-Gewinner Cameron Crowe („Jerry Maguire“, „Almost Famous“) eine Geschichte für Groß und Klein gleichermaßen auf die Leinwand, die mit einem auch einmal seine feinfühlige Seite zeigenden Matt Damon, Scarlett Johansson und Thomas Haden Church sowie hervorragenden Kinderdarstellern hervorragend besetzt ist. Zwar verlagert er die Handlung der realen Vorlage von England nach Amerika und nimmt den Tod der Frau von Benjamin Mee entgegen den Tatsachen zum Anlass für den Neubeginn, aber entstanden ist dabei ein Film voller sonnigem Optimismus.

Vom Maurer zum Wissenschaftsjournalist bis zum Zoodirektor Ein Menschenleben könnte kaum abwechslungsreicher sein. In der bewegenden Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers „Wir kaufen einen Zoo“ zeichnet Regisseur Cameron Crowe den Weg des willensstarken Briten Benjamin Mee eindrucksvoll nach. Doch wer ist dieser Mensch mit dem ungehemmten Drang nach Selbstverwirklichung eigentlich?

Gefragter Kolumnist
Ganz bodenständig als Maurer startet Benjamin Mee in sein Berufsleben. Doch das Handwerkerleben kann den wissbegierigen Briten langfristig nicht zufrieden stellen. Schon als kleiner Junge hat er großes Interesse an wilden Tieren und ist auch als Erwachsener mehr und mehr fasziniert vom Sozialverhalten verschiedener Spezies. Diese Faszination lässt ihn nicht los, so dass er beschließt, seinem Leben eine neue Wendung zu geben ein Studium der Psychologie zu beginnen, das in eine Ausbildung zum Wissenschaftsredakteur mündet. Anschließend schreibt er ein Buch über den Humor bei Tieren und Menschen, wodurch die renommierte Zeitung  „The Guardian“ auf ihn aufmerksam wird. Man bietet ihm eine Stelle in der Redaktion an und er avanciert dort schnell zum gefragten Kolumnisten.

Verantwortungsbewusster Familienmensch
Als sein Vater stirbt, wird sein Leben erneut in neue Bahnen gelenkt. Um seiner Mutter eine sichere Bleibe zu gewährleisten und in ihrer Nähe zu sein, begibt sich der verantwortungsbewusste Familienmensch und zweifache Vater 2006 auf die Suche nach einem großen Haus und findet dieses im heruntergekommenen Dartmoor Zoo in der englischen Grafschaft Devon. Dort wartet aber nicht nur ein großes Haus mit zwölf Zimmern und einem riesigen Garten auf die Familie – auch 250 exotische Tiere, die im heruntergekommenen Zoo, welcher zum Grundstück gehört, mehr schlecht als recht untergebracht sind, müssen artgerecht und sicher versorgt werden.

Leidenschaftlicher Tierliebhaber
Ohne Praxis-Erfahrung mit Tieren einen vor der kompletten Schließung stehenden Zoo zu sanieren, klingt verrückt – Benjamin Mee lässt sich von der Mammut-Aufgabe, die vor ihm und seiner Familie steht nicht einschüchtern und kämpft sich durch. Er sucht und findet Berater und weiß die bestehende Belegschaft an Tierpflegern durch seine Begeisterung hinter sich zu bringen – obwohl er als totaler Amateur in Sachen Führung eines Zoos von vielen Seiten Zweifel und Gegenwind erntet. Viele Umbauarbeiten sind im Zoo nötig und innerhalb kurzer Zeit sind seine finanziellen Reserven so gut wie aufgebraucht. Auch die behördlichen Zwänge machen Mee das Leben als Zoodirektor schwer. Einige Male steht das Projekt vor dem Aus. Doch Benjamin Mee gibt nicht auf, um seinen Traum zu verwirklichen. Nach etlichen Monaten harter Arbeit mit vielen Helfern und Fachleuten an seiner seite feiert Benjamin Mee schließlich die erfolgreiche Wiedereröffnung des Dartmoor Zoos, welcher seither zu einem der schönsten und beliebtesten Ausflugsziele in der Gegend gehört.

Erfolgreicher Bestseller-Autor
Als Journalist will Benjamin Mee seine Erfahrungen mit dem Zoo zunächst mit einer Zeitungskolumne begleiten. Doch dann entscheidet er sich, seine Geschichte in einem Buch niederzuschreiben. Der Erfolg ist bahnbrechend. Sein literarisches Vermächtnis entwickelt sich nicht nur zum internationalen Besteller – Die BBC widmet Benjamin Mees Erfolgsgeschichte 2007 gleich eine vierteilige Dokumentation „Ben’s Zoo“ und macht den Dartmoor Zoo und dessen eigentümliche Wiederauferstehung noch bekannter. Heute hält Benjamin Mee Vorträge, in denen er Menschen ermutigt Ihre Träume genau wie er zu verwirklichen – komme, was wolle!

Kinostart: 3. Mai; Regie: Cameron Crowe, FSK: ohne; Länge: 124 Minuten; Verleih: Twentieth Century Fox, Link: wirkaufen einenzoo Prädikat wertvoll

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