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AMERICAN PIE: DAS KLASSENTREFFEN

AMERICAN PIE: DAS KLASSENTREFFEN

Willkommen an der East Great Falls Highschool! Nach über zehn Jahren kehrt die Abschlussklasse von 1999 zum großen Klassentreffen in ihre Heimatstadt zurück. An diesem längst überfälligen Party-Wochenende wird die alte Clique herausfinden, wie sich ihr Leben inzwischen verändert hat, dass sich manche Dinge niemals ändern – und dass Zeit und Raum wahrer Freundschaft nichts anhaben können. Für „American Pie: Das Klassentreffen“ trommelten die Produzenten noch einmal sämtliche Darsteller des Kulthits von 1999 zusammen – ab 26. April im Kino.


Im Sommer 1999 schlossen vier Jungs aus einer Kleinstadt in Michigan einen Pakt, ihre Unschuld zu verlieren. Inzwischen ist Jim (Jason Biggs) mit Michelle (Alyson Hannigan) verheiratet, aber seit der Geburt ihres Sohnes herrscht im Bett Funkstille und jeder der beiden muss sich allein weiterhelfen.

Als eine Einladung zum Klassentreffen in der East Great Falls Highschool ins Haus schneit, sind Jim und Michelle sofort mit Feuer und Flamme dabei. Schließlich haben sich die einstigen Freunde aus der Abschlussklasse zum Teil jahrelang nicht mehr gesehen.

Auch Kevin (Thomas Ian Nicholas) und Vicky (Tara Reid) freuen sich auf ein Wiedersehen, haben sich jedoch schon lange getrennt. Kevin hat eine wunderbare Ehefrau, aber das alltäglich Einerlei verlässt er gern für diese Spaß versprechende Abwechslung. Oz (Chris Klein) und Heather (Mena Suvari), das einstige Traumpaar, gehen auch längst getrennte Wege. Oz arbeitet mittlerweile in L.A. als Sportreporter und ist mit einem bildhübschen, aber ziemlich durchgeknallten Model (Katrina Bowden) liiert.

Und Finch (Eddie Kaye Thomas)…den sehen die drei mittlerweile gestandenen Männer beim Klassentreffen-Wochenende zu ersten Mal seit Jahren wieder. Er scheint ganz schön in der Welt herumgekommen zu sein – und hat damit genau das gemacht, was die anderen so vermissen.

Dann war da ja noch Stifler (Sean William Scott), der damals die Partys schmiss. Heute lebt er noch immer in seiner Heimatstadt – bei Mom (Jennifer Coolidge), die ihn hin und wieder drängt, zumindest als Zeitarbeitskraft zu jobben. Stifler ist eigentlich gar nicht zum Klassentreffen eingeladen, aber davon lässt sich der ewige Single bei einer Voraussage von hohem Frauenaufkommen natürlich gar nicht abschrecken.

Die Jugendfreunde sind vielleicht erwachsen geworden – aber ihre Hormone spielen noch genauso verrückt wie damals. Und deshalb erhoffen sich zum Beispiel Jim und Michelle für das Wochenende, an dem die kleine Familie bei Jims Vater (Eugene Levy) unterkommt, ihre eigene kleine sexuelle Revolution. Wäre da nur nicht diese Einladung zum 18. Geburtstag von Jims ehemaliger Nachbarin Kara (Ali Cobrin), die noch heute von ihm als ihrem damaligen Babysitter schwärmt.

Auch Stiflers Mom lässt wieder ihre Reize spielen, aber ob Finch noch immer auf sie steht?

Es ist eine herrliche Idee, einfach an der ursprünglichen Geschichte anzuknüpfen und die peinlichen Spin-Offs außer Acht zulassen, denn auch der Zuschauer hat bei dieser Ansammlung an vertrauten Gesichtern und Charakteren das Gefühl, am Klassentreffen beteiligt zu sein. Klar, die Konzentration auf die Genitalregion ist zuweilen nervig – aber so waren sie doch schon immer, diese Jungs. Zumindest werden zuweilen Themen wie z.B. mangelnder Sex in der Ehe, das äußerst peinliche Vater-Sohn-Gespräch über – wer will sich das vorstellen – das Sexualleben der Eltern sowie das sexuelle Treiben von älteren Menschen überhaupt höchst kurzweilig betrachtet.

Für „American Pie: Das Klassentreffen“ trommelten die Produzenten noch einmal sämtliche Darsteller des Kulthits von 1999 zusammen. Und was wäre dieses sehnsüchtig erwartete Wiedersehen ohne vertraute Gesichter wie Komikerlegende Eugene Levy als Jims Dad, Natasha Lyonne als freizügige Jessica, John Cho und Justin Isfeld als weltgrößte MIGF-Anhänger, Chris Owen als „der Sherminator“ und Shannon Elizabeth als Jims unvergessene Gespielin Nadia?

Das bewährte „American Pie“-Ensemble wird aber auch von einer Reihe Neuzugängen unterstützt: Dania Ramirez spielt Selena, einst das hässliche Entlein von East Great Falls, das sich eindrucksvoll entwickelt hat; Katrina Bowden ist Mia, Oz’ sexy Model-Freundin; Football-Star Chad Ochocinco moderiert – als er selbst – mit Oz eine Sportsendung; Jay Harrington ist Heathers selbstverliebter Lover, der Kardiologe Dr. Ron; Ali Cobrin spielt Kara, Jims heiße Nachbarin, Chuck Hittinger ihren Freund AJ.

Mit „American Pie: Das Klassentreffen“ wurde für zwei erklärte Fans der Kultreihe ein Traum wahr: Das Duo Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg („Harold & Kumar“) hat die Regie übernommen und auch selbst das Drehbuch beigesteuert. Neben Paul Weitz, Regisseur von „American Pie 1+2“, zeichnen die Stars Jason Biggs und Seann William Scott erstmals auch als ausführende Produzenten verantwortlich.

Kinostart: 26. April; Regie: Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 113 Minuten; Verleih: Uiversal; Link: universal-pictures/americanpiedasklassentreffen

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