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NATHALIE KÜSST

NATHALIE KÜSST

Die warmherzige, charmante und sehr humorvolle romantische Komödie nach dem gleichnamigen Roman von David Foenkinos erzählt die Geschichte eines Neuanfangs: Audrey Tautou verliert als Nathalie viel zu früh ihren geliebten Ehemann und versucht ihren Kummer in Arbeit zu ertränken. Im Büro begegnet sie Markus – der Beginn einer ungewöhnlichen Liebe. Ab 12. April im Kino.

Als Nathalie (Audrey Tautou) und François (Pio Marmai) sich treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Schnell sind die beiden unzertrennlich und heiraten. Mit der Idylle ist es jäh vorbei, als François eines Tages bei einem Autounfall ums Leben kommt. Nathalie bleibt einsam zurück und stürzt sich in die Arbeit.

Markus (François Damiens) kommt neu in die Firma und verliebt sich Hals über Kopf in Nathalie, seine Chefin. Die ist für einen neuen Mann so gar nicht offen, lässt sich jedoch in einem Moment geistiger Umnachtung zu einem Kuss hinreißen.

Mit viel Geduld und Hingabe schafft es Markus schließlich, Nathalies Herz zu erobern. Doch das ungleiche Paar stößt unter Kollegen und Freunden nicht gerade auf Fans ihrer Beziehung. Nathalies aufdringlicher Chef kann sich nicht damit abfinden, dass seine „Lieblingsangestellte“ nun vergeben ist, ihre beste Freundin Sophie (Joséphine de Meaux) betrachtet Markus höchst skeptisch. Doch die Liebe zwischen Nathalie und Markus ist außergewöhnlich…

Die Story zu „Nathalie küsst“ mag zunächst furchtbar schwer klingen: Eine Frau verliert ihre große Liebe viel zu früh. Doch hier geht es nicht um das Leid einer Witwe, sondern vielmehr um das Leben einer außergewöhnlichen jungen Frau. Seit Tautous Rolle als Amélie wissen die Kinobesucher, dass ein Liebesfilm mit ihr in der Hauptrolle niemals eine gewöhnliche romantische Komödie sein wird. Auch diesmal spielt die Französin eine Frau mit einer, sagen wir, besonderen Persönlichkeit.

In weiteren Rollen brillieren François Damiens („Nichts zu verzollen„) als Markus, Bruno Todeschini („Lourdes“) als Charles und Mélanie Bernier („Das Labyrinth der Wörter„) in der Rolle der Chloé.

Der Film kommt so gar nicht dramatisch daher. Natürlich, bei der Geschichte unvermeidlich, gibt es so einige emotionale Momente. Der Streifen hält aber auch viele humorvolle Szenen bereit. Diese Mischung lässt erahnen, dass die gleichnahmige Buchvorlage zum Film wirklich unterhaltsam sein muss. Die gute Umsetzung der Geschichte ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Regisseur David Foenkinos gleichzeitig Autor des dem Film zugrunde liegenden Romans ist, der alleine in Frankreich bereits über 800.000 Mal verkauft wurde und anschließend auch in Deutschland zum Bestseller avancierte. Der Roman wurde mit zehn Literaturpreisen ausgezeichnet und erschien in 21 Sprachen.

So ist „Nathalie küsst“ eine angenehme Liebeskomödie mit Tiefgang, abseits vom Trott der gängigen amerikanischen Produktionen.

Kinostart: 12. April; Regie: David und Stéphane Foenkinos; FSK: ohne; Länge: 108 Minuten; Verleih: Concorde; Link: nathaliekuesst-derfilm.de  Prädikat besonders wertvoll

 

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