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KNERTEN TRAUT SICH

KNERTEN TRAUT SICH

Nach dem Erfolg von „Mein Freund Knerten“ entführt auch die spannende und romantische Detektivgeschichte „Knerten traut sich“ (Kinostart: 12. April) nach Norwegen, ins Reich der Kinderfantasie. Knerten, der sprechende Baumzweig, und Lillebror erleben wieder allerhand Abenteuer – ein rundum gelungener Familienfilm.


Der sechsjährige Lillebror (Adrian Grønnevik Smith), auch Junior genannt, hat sich mit seiner Familie auf dem Land eingelebt. Die Mutter (Pernille Sørensen) arbeitet weiter im dörflichen Kramerladen, der Vater (Jan Gunnar Røise) zieht durch die norwegische Provinz und verkauft bunte Strumpfhosen und Junior und sein sprechender hölzerner Freund Knerten erleben tolle Fantasieabenteuer.

Dabei verheddert sich Knerten in den Speichen von Mutters Fahrrad und Junior muss ihn „befreien“. Im Schaufenster von Eilertsens (Peer Schaaning) Kramerladen entdeckt Lillebror dann ein brandneues Fahrrad und darf es im Laden ausprobieren – von nun an wird er fleißig darauf sparen. Vor der Tür wartet auch schon Lillebrors Freundin Tiny (Amalie Blankholm Heggemsnes) mit einer großen Überraschung. In der Hand trägt sie das hübsche Birkenzweiglein Karoline mit putzigen Zöpfchen und blauen Schleifchen. Die ist ganz hin und weg von Knerten, der sich trotz Herzklopfen cool gibt und nur ein ganz klein bisschen mit ihr flirtet – Hölzchen trifft Stöckchen.

Am Abend warten Junior, sein großer Bruder Phillip (Petrus Andreas Christensen) und Knerten ungeduldig auf die Heimkehr der Mutter. Doch die liegt nach einem Radunfall hilflos in einer Waldböschung. Die beiden Jungs ziehen mit der Taschenlampe los, finden die Verletzte und bringen sie ins Krankenhaus. Junior ahnt Böses, hat er doch das Stück eines gelben Blinkers gefunden und kombiniert messerscharf, dass mehr hinter dem Unfall steckt.

Die Ruhe und Harmonie sind dahin, die kleine Welt der 1960er Jahre ist in Unordnung, als der aufgeweckte Junge zusammen mit Knerten mutig auf eigene Faust – unterstützt von Freundin Tiny und der kessen Karoline – in diesem „Kriminalfall“ ermittelt. Nach einigen Misserfolgen führt die Spurensuche auf eine heiße Fährte. Doch gibt es wirklich einen Täter oder war alles nur eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände?

Sie sind wieder alle versammelt, der kleine Junior und sein hölzerner Kumpel Knerten, Vater, Mutter und der große Bruder Phillip, Spielgefährtin Tiny, der grummelige Ladenbesitzer Eilertsen, der schrullige Schreiner und ein paar neue Gesichter.

Aus  kindlicher Perspektive und in perfektem Zusammenklang von digitaler Animation und Realfilmhandlung erzählt „Knerten traut sich“ leichtfüßig und mit psychologisch nuancierter Inszenierung von der ersten Liebe und der Sehnsucht nach Familie und Freunden. Die zauberhaft-zärtliche Mischung aus Abenteuer, Krimi und großem Gefühl trifft bei Kleinen ins Herz und weckt bei Großen nostalgische Erinnerungen. „Knerten traut sich“, das ist Humor und Emotion, Ernsthaftigkeit und Spaß, kurz: ein rundum gelungener Familienfilm.

Knerten, den sprechenden Baumzweig hat die norwegische Autorin Anne-Catharina Vestly erfunden, deren weltweit berühmte Kinderbücher in Deutschland unter dem Titel „Kleiner Freund Knorzel“ erschienen sind.

Kinostart: 12. April; Regie: Martin Lund; FSK: ohne; Länge: 81 Minuten; Verleih: Polyband; Link: knerten.de  Prädikat besonders wertvoll

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