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SPIEGLEIN SPIEGLEIN – DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON SCHNEEWITTCHEN

SPIEGLEIN SPIEGLEIN – DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON SCHNEEWITTCHEN

Das unsterbliche Märchen vom Schneewittchen kommt  frech, runderneuert und als fantastisches Abenteuer für die ganze Familie am 5. April wieder auf die Kinoleinwand. Oscar-Preisträgerin Julia Roberts kann sich voll ausleben – die böse Stiefmutter hat man noch nie so zickig gesehen. Als gewitztes Schneewittchen bietet ihr Lily Collins Paroli – und: so cool war sie noch nie. Die Rolle des charmanten Prinzen übernimmt Armie Hammer in einem Film mit atemberaubender Ausstattung, traumhaften Kostümen und einer Story, der das Team um Regisseur Tarsem Singh einige überraschende Wendungen verpasst hat – die Gebrüder Grimm werden sich wundern.

Es war einmal? Bla, bla, bla…! Alter Hut. Für sentimentale Märchen hat eine Königin in den besten Jahren (Julia Roberts) keine Zeit. Seit ihr Mann, der König, in die Schwarzen Wälder ritt und nie wieder zurückkehrte, muss sie die Staatsgeschäfte allein führen. Und das ist ganz schön anstrengend: Es bedeutet soviel wie extravagante Roben zu tragen, mit ihren Höflingen als lebenden Figuren Schach zu spielen, ihren Kammerdiener Brighton (Nathan Lane) zu triezen, wo es nur geht, und den Bürgern ihren letzten Pfennig an Steuern abzupressen.

Und was bringt eine Königin in den besten Jahren so richtig auf die Palme? Ihr bekümmerlicher Kontostand? Krähenfüße um die Augen? Ja, das auch – vor allem aber, dass ihre junge Stieftochter (Lily Collins) schöner sein soll als sie! Der alte Zauberspiegel lügt eben nicht, und so verbannt sie Schneewittchen kurzerhand in den Wald und Brighton soll sie dort töten. Aber im Wald angekommen, bringt er es nicht übers Herz, das junge Mädchen wirklich zu ermorden.

So geht es Schneewittchen unterdessen viel besser als die Königin ahnt: Sie stößt zwar bei ihrer Flucht durch den Wald mit der Stirn gegen einen Ast und wird ohnmächtig, aber sie wird gerettet. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie umgeben von den sieben kleinen Räubern – auch bekannt als die Sieben Zwerge. Napoleon (Jordan Prentice), Romeo (Mark Povinelli), Mampf (Joe Gnoffo), Grimm (Danny Woodburn), Wolf (Sebastian Saraceno), Grummel (Martin Klebba) und Grins (Ronald Lee Clark) beschließen nach längerer Diskussion, Schneewittchen vorerst bei sich aufzunehmen. Gemeinsam schmieden sie den Plan, die Königin vom Thron zu stürzen.

Zwischen die Fronten gerät Prinz Andrew Alcott von Valencia (Armie Hammer), in den sich Schneewittchen auf den ersten Blick verliebt. Doch auch die Königin hat ein Auge auf den wohlhabenden Schönling geworfen. Schon stehen sich Stiefmutter und Stieftochter in einer doppelten Fehde um Prinz und Königreich gegenüber…

Ein unschuldiges junges Mädchen von königlichem Geblüt, ein Märchenprinz und sieben kleine Männer, die im Wald leben – die Zutaten zu Regisseur Tarsem Singhs neuestem Epos kommen einem irgendwie vertraut vor. Und doch warten auf die Zuschauer einige Überraschungen und neue Wendungen, die den Kinobesuch zu einem fantastischen kurzweiligen Spaß für die ganze Familie machen.

Julia Roberts (Larry Crowne) kann sich als böse Stiefmutter voll ausleben und begeistert mit ihrem brillantem komödiantischen Talent. Als gewitztes Schneewittchen bietet ihr Lily Collins (Atemlos) Paroli. Die Rolle des charmanten Prinzen übernimmt Hollywoods Shooting Star Armie Hammer (The Social Network). Neben dieser Top-Besetzung besticht „Spieglein Spieglein“ durch eine atemberaubende Ausstattung, traumhafte Kostüme, Tanzeinlagen à la Bollywood und eine Story, die so weit weit weg vom Original ist, dass sie ihm schon wieder verdächtig nah kommt.

Kinostart: 5. April; Regie: Tarsem Singh; FSK: ohne; Länge: 106 Minuten; Verleih: Studiocanal; Link: spiegleinspieglein.studiocanal.de Prädikat besonders wertvoll

 


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