DER PERFEKTE EX

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Was tun, wenn frau im besten heiratsfähigen Alter ist, aber nicht den Richtigen findet? Ally Darling alias Anna Faris jedenfalls gräbt in der am 29. März in den Kinos startenden Liebeskomödie all ihre Verflossenen wieder aus und unterwirft sie einer zweiten Begutachtung.

 
Wieder einmal hat sich eine der Affären von Ally Darling (Anna Faris) als totaler Fehlschlag erwiesen und obendrein hat man sie gerade aus ihrem Job in einer Marketingfirma gefeuert. Von ihrem verkürzten Arbeitstag auf dem Weg nach Hause liest Ally in einem Lifestyle-Magazin einen Artikel, wonach Frauen in ihrem Leben durchschnittlich 10,5 Liebhaber haben. Sind es aber 20 oder mehr gewesen, so haben diese weiblichen Wesen praktisch keinerlei Chance mehr, einen Ehemann zu finden.

Weil sie bereits fast das Maximum der Anzahl von Liebhabern erreicht hat, und auch nicht in Neuseeland lebt, wo laut Autorin Helen Fig diese Regel nicht zutrifft, ist Ally nun davon überzeugt, dass sie eigentlich nicht mehr als Hochzeitskandidatin in Frage kommt. Als sie nach der turbulenten Verlobungsfeier ihrer Schwester Daisy (Ari Graynor) dann auch noch neben ihrem recht merkwürdigen Ex-Chef aufwacht und damit die Zahl 20 erreicht, ist sie entschlossen in Zukunft sexuell enthaltsam zu bleiben.

Auf der Flucht vor einer Frau, die er am Abend zuvor mit nach Hause gebracht hat, kommt Nachbar Colin (Chris Evans) Ally unverhofft zu Hilfe, die ihrerseits den betrunkenen nächtlichen Irrtum loszuwerden versucht. Ally und Colin verstehen sich auf Anhieb – ist er doch der einzige, der Allys liebevoll gestaltete skurrile Knetfiguren als Kunst zu würdigen weiß.

Und obwohl sie ihren romantischen Blick ausschließlich in die Vergangenheit richtet, findet sie in Colin einen neuen Freund und Verbündeten. Um nämlich doch noch einen Lebenspartner zu finden machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Allys alten Liebhabern. Sind die verheiratet oder solo, schwul… oder gar tot?

Die leichtgängige amerikanische Komödie “Der perfekte Ex” bietet Anna Faris einmal mehr die Möglichkeit, sich angenehm frech gegen die biedere, sie umgebende Gesellschaft abzusetzen. Natürlich macht der Film vor keinem Klischee halt – und wer sich fragt, ob es heutzutage überhaupt noch relevant ist, wie viele Liebhaber eine Frau hatte, der kann sich an diesem Film besonders erfreuen, zeigt er doch, wie oberflächlich und spießig große Teile nicht nur der amerikanischen Gesellschaft immer noch – oder jetzt gerade – sind.

Kinostart: 29. März; Regie: Mark Mylod; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 106 Minuten; Verleih: Twentieth Century Fox; Link: derperfekteex.de

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