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Bundesregierung will bessere Kitaplätze und mehr Elternzeit

14. März 2012 Von: Thomas Meins Kategorie: Familienpolitik

Die Bundesregierung will Länder und Kommunen bei ihren Bemühungen um mehr Qualität bei der Kinderbetreuung unterstützen. Neben dem Ausbau von mehr Angeboten müsse der Dreiklang von Erziehung, Bildung und Betreuung in den Mittelpunkt der Bemühungen gerückt werden, vermeldet Bundesregierung zum 8. Familienbericht, den das Kabinett verabschiedet hat.

Die Probleme sind bekannt, die Lösungen liegen auf dem Tisch, nur gehandelt wird nicht wirklich. Hauptsache, man redet wieder drüber. So geschehen bei der Prävention des Familienberichts durch Familienministerin Kristina Schröder. Die Bundesregierung verspricht einmal mehr, viel für Familien zu tun. Dabei hat sie auf Vieles kaum  Einfluss, zum Beispiel beim Ausbau der Kitaplätze.

Zu den Eckpunkten ihrer Familienpolitik erklärt die Regierung unter anderem die weitere Flexibilisierung der Elternzeit, die Weiterentwicklung der sogenannten Großelternzeit und den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr (soll ab August 2013 gelten).

Hindernisse beim Erreichen dieser ehrgeizigen Ziele dürften sein: chronischer Finanzmangel der öffentlichen Kassen, Kompetenzgerangel zwischen Bund, Ländern und Gemeinden beim Ausbau der Betreuungsplätze sowie Widerstände seitens der Arbeitgeber. Denn in erste Linie die müssten bei der angestrebten Flexibilisierung der Elternzeit mitspielen. Ob die Familienministerin das durch gutes Zureden (wie bei der Frauenquote) oder durch gesetzliche Regelungen erreichen will, ist nicht bekannt.

Dieser Familienbericht bleibt wohl Wunschkonzert.

Foto: BMFSFJ

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