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„Bratiswhat?“ – die slowakische Hauptstadt ist noch ein Geheimtipp

„Bratiswhat?“ – die slowakische Hauptstadt ist noch ein Geheimtipp

Bratislava – nun ja, gehört hat man es bestimmt schon mal. Aber die Stadt mit dem Finger auf der Karte finden oder die schönsten Sehenswürdigkeiten benennen? Das können nur wenige. Dabei überrascht die slowakische Hauptstadt, das ehemalige Pressburg, Besucher mit einer Kombination aus herausgeputzter historischer Altstadt, jungem Studentenleben, Kunst und Kultur, sowie einer verblüffend vielfältigen kulinarischen Szene.


Bratislava hat 433.000 Einwohner und liegt im Dreiländereck Slowakei-Österreich-Ungarn an der Donau.

Gerald Haberhauer, Hoteldirektor des Kempinski Hotel River Park in Bratislava, verrät seine Tipps für Stadt und Region:

Bratislava ist weniger als eine Stunde von Wien entfernt, aber vielen noch unbekannt. Was charakterisiert die Stadt?
„In den letzten Jahren haben in Bratislava enorme Umwälzungen stattgefunden – in politischer Hinsicht, aber auch in Bezug auf das Kulturleben. Die Innenstadt wurde komplett restauriert und viel in die Infrastruktur investiert. Bratislava hat eine Geschichte, die bis auf die Römern zurückgeht.

Und die Stadt war Hauptstadt des Königreich Ungarn, viele der Krönungszeremonien fanden hier statt. Daran erinnert das alljährliche Krönungsfestival im September, mit seinem großen Umzug mit Schauspielern in Kostümen, und historischen Vorführungen. Eines der schönsten Feste der Stadt.“

Was überrascht Besucher am meisten, wenn sie das erste Mal in Bratislava sind?
„Definitiv die Burg Bratislava – der Ausblick über die Stadt bis zur ungarischen und österreichischen Grenze ist atemberaubend.“

Und wo trifft man die Einheimischen?
„Überall in der Stadt natürlich. Das schöne ist, viele sprechen eine zweite Sprache außer Slowakisch. Die ältere Generation oftmals noch Deutsch oder Russisch, die Jungen eher Englisch.“

Welche Leckerei sollte man unbedingt probieren, wenn man in Bratislava weilt?
„Spezialität in Bratislava ist Gänseleber. Dazu reicht man ‚Loksa‘, Pfannkuchen aus Kartoffeln oft gefüllt mit Mohn oder Pflaumenmuss. Und danach trinkt man einen ‚Hruscovica‘, einen süßen Birnenschnaps.“

Wenn man nur einen Nachmittag hat, was sollte man anschauen?
„Eine Stadtbesichtigung von Bratislava und der historischen Innenstadt ist ein Muss! Aber auch die anderen Viertel der Stadt haben in den letzten Jahren immer mehr eigenen Charakter entwickelt: Ich kann einen Spaziergang durch die winzigen Gassen am Slavin Hügel empfehlen oder entlang der Donau. Oder man geht einkaufen im den kleinen aber feinen Geschäften im River Park Komplex – in der Slowakei ist der Euro Zahlungsmittel.

Es bieten sich auch Ausflüge an: Nur 15 Autominuten vom Kempinski Hotel River Park entfernt liegt die imposante Devin Burg – hier treffen sich Alpen und Karpaten, hier fließen Donau und March zusammen: ein ganz besonderer Ort. Und an klaren Tagen reicht die Sicht bis nach Wien.“

Und wenn man etwas mehr Zeit zur Verfügung hat?
„Da bietet sich ein Ausflug zu einer weiteren Burg an, nämlich Cerveny Kamen, in der Nähe der Stadt Casta. Auf dem Rückweg geht es dann über die Kleinkarpatische Weinstraße mit einem Stopp im Städtchen Modra. Hier kann man in gemütlichen Tavernen Essen gehen und natürlich slowakische Spitzenweine verkosten.

Für Autofans eignet sich ein Abstecher zum ‚Slovakiarink‘, einer Rennstrecke ganz in der Nähe von Bratislava. Golfer hingegen finden nur 20 Minuten außerhalb der Stadt den anspruchsvollsten Golfplatz in ganz Europa, den ‚Black River-Golfplatz‘. Das Kempinski Hotel River Park hat eine intensive Partnerschaft mit dem Club und organisiert gerne Abschlagtermine.“

Ihr Lieblingsplatz in Bratislava?
„Wahrscheinlich eine Kombination aus Donau-Ufer und dem Viertel Coliba, am Berg Kamizk. Hier kann man wunderbar spazieren gehen, Mountainbiken und im Winter sogar Skifahren.“

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