Familienleben

Barbie und Co erhalten Hightech-Updates

Barbie und Co erhalten Hightech-Updates

Monopoly und Hot-Wheels-Autos auf dem iPad, die Barbie-Puppe mit eingebauter Kamera: Immer mehr altbekannte Spiele und Spielzeuge bekommen Hightech-Updates. Viele Hersteller versuchen einen Mittelweg zwischen Spielzeug und Hightech finden und somit die digitale Generation zu erreichen.


Viele mobile Gadgets
„Wir wissen, dass die Kinder mit Technologie spielen werden, mit iPhones, iPads oder Android-Geräten“, so Chuck Scothon von Mattel Nord Amerika. „Unser Job ist es nicht unbedingt, das zu verhindern, sondern wenn man es nicht ändern kann, es einzubauen.“ Bereits mehr als ein Drittel der Kinder unter acht Jahren benutzen mobile Gadgets wie Tablet-Computer oder Smartphones, so das Ergebnis einer Studie von Common Sense Media.

Etwa ein Viertel der Fünf- bis Achtjährigen nutzt sogar mehrere Geräte gleichzeitig – sie beherrschen demnach Multitasking. Jahrelang haben Spielzeughersteller versucht, ihre Produkte zu modernisieren, um Schritt zu halten. Die Integration digitaler Technik ist der radikalste Vorstoß der Branche. Die jüngeren Zahlen stimmen nicht optimistisch: Die Verkäufe der beiden größten Spielzeughersteller Hasbro und Mattel in den USA sind im traditionell starken vierten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um zwei zwei Prozent gefallen.

Hersteller für Innovationen
Spezielle Tabletcomputer für Kinder verkaufen sich gut. „Kids spielen gerne mit den Geräten, die sie bei ihren Eltern sehen. Es macht also Sinn, dass die Hersteller versuchen, sich auf den neuesten Stand zu bringen“, so John Alteio, Bereichsleiter für Spielzeug und Spiele bei Amazon. Mattel hat deshalb der Barbie ein Update verpasst: Nach einer Puppe mit Videokamera in der Brust, gibt es nun bereits die zweite Kamera-Barbie, die Fotos schießen kann.

Wenn man dann noch hört dass der Renner auf der Spielwarenmesse in Nürnberg 2012 eine Babyrassel von Fisher Price war, in die man das Smartphone einbauen kann, damit das Baby mit den kinderfreundlichen Apps ruhig gehalten wird und Mamis Handy schön heil bleibt, dann ist doch die Frage berechtigt, ob nun die Kinder oder die das Spielzeug auswählenden Eltern die digitale Generation sind.

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  1. Pingback: Spielwaren online kaufen – weil's keine Läden mehr gibt | Absolut Familie

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