Migrantenkinder seltener in Kitas

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Kinder aus Migrantenfamilien haben einen Aufholbedarf – auch bei der Betreuung in Kitas. Nach wie vor werden deutlich weniger Kinder ausländischer Eltern außerhalb der eigenen vier Wände betreut als ihre gleichaltrigen Spielkameraden ohne Migrationshintergrund.

Migrantenkinder unter 3 Jahren werden deutlich häufiger zu Hause betreut als Kinder ohne Migrationshintergrund, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im vergangenen Jahr seien lediglich 14 Prozent der Kleinkinder mit mindestens einem Elternteil ausländischer Herkunft in die Kita geschickt oder von einer Tagesmutter betreut worden. Bei den gleichaltrigen Kindern ohne Migrationshintergrund war der Anteil der außer haus betreuten Kinder mit 30 Prozent doppelt so hoch.

Im Alter von 3 bis 5 Jahren lag die Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund mit 85 Prozent ebenfalls deutlich unter der Quote von Kindern ohne Migrationshintergrund (97 Prozent). Die durchschnittliche Betreuungsquote aller Kinder in dieser Altersgruppe lag bei 93 Prozent.

Vom Betreuungsgeld, das die Bundesregierung für die Eltern ab 2013 einführen will, die ihre Kinder zu Hause betreuen, würden also überproportional Familien mit Einwanderungshintergrund profitieren. Ob die konservativen Familienpolitiker von CDU und CSU das bedacht haben, als sie die Herdprämie für bayrische Landfrauen beschlossen?

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Über Thomas Meins

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