Steuererklärung 2011: Im Schnitt gibt es 800 Euro zurück

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Die Steuererklärung zu machen gehört zu den Tätigkeiten, die für gewöhnlich überhaupt keinen Spaß bereitet. Der humorfreie Kampf mit den Formularen lohnt aber in vielen Fällen: Im Schnitt bekommen Arbeitnehmer 800 Euro vom Finanzamt zurück.

Auch 2011 haben Arbeitnehmer häufig zu viel Steuern bezahlt. Per Steuererklärung kann man sich das Geld vom Fiskus zurückholen. Im Schnitt musste das Finanzamt in den letzten Jahren 800 Euro erstatten. Darauf weist die Stiftung Warentest hin –und gibt in der Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift “Finanztest” Tipps, wie Arbeitnehmer, Familien, Sparer und Rentner einfach ihr Geld zurückbekommen.

Arbeitnehmer haben oft beim Finanzamt für 2011 noch ein Guthaben, weil sie viel für ihren Job aus eigener Tasche bezahlt haben. Kommen mehr als 1000 Euro für Arbeitsmittel, doppelte Haushaltsführung und andere Werbungskosten zusammen, lohnt es sich, alles in der Steuererklärung nachzuweisen. Viele können allein durch ihren Weg zur Arbeit mehr als 1000 Euro abrechnen, wenn sie nur 15 Kilometer entfernt von der Firma wohnen. Die Kilometerpauschale steht jedem zu, egal ob Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger, Bahn- oder Mitfahrer.

Eine Steuerersparnis winkt bei Handwerker- und Dienstleisterrechnungen für Arbeiten, die im Haushalt ausgeführt wurden. Steuerabzug bringen auch etliche Posten aus der Nebenkostenabrechnung der Wohnung. Private bezahlte Arztrechnungen und medizinische Hilfsmittel können, überschreiten sie die Zumutbarkeitsgrenze, als Sonderausgabe veranschlagt werden.

Eltern erhalten Geld zurück, wenn für das Kind die Freibeträge (2148 Euro je Kind) günstiger als das Kindergeld sind. Nicht vergessen sollten sie ihre Betreuungskosten für ihre Kinder bis zum 14. Geburtstag (bis zu 1320 Euro) und für behinderte Kinder ohne Altersgrenze geltend zu machen. Bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren verdoppeln sich die Freibeträge, sofern es sich um gemeinsame Kinder handelt.

Wer seine Steuererklärung online zum Finanzamt schickt, kann auf schnellere Bearbeitung der Unterlagen hoffen. Dazu kann jeder das Gratis-Programm des Finanzamtes Elster-Formular oder ein gekauftes Formular nutzen. Bis zum 31. Mai 2012 muss die Erklärung beim Finanzamt sein. Wer das nicht schafft, sollte vorher schriftlich um Fristaufschub bitten, damit das Finanzamt keine Verspätungszuschläge verlangt.

Foto: Stiftung Warentest

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Über Thomas Meins

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