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SHERLOCK HOLMES 2: SPIEL IM SCHATTEN

SHERLOCK HOLMES 2: SPIEL IM SCHATTEN

Robert Downey jr. lässt wieder die Fäuste fliegen: Als Superdetektiv Sherlock Holmes jagt er einen Superbösewicht quer durchs alte Europa. An seiner Seite: Jude Law als der treue Dr. Watson (Kinostart: 22. Dezember).

Sherlock Holmes (Robert Downey jr.) bekommt es diesmal mit einem Superbösewicht zu tun. Professor Moriarty (Jared Harris) gefährdet den brüchigen Frieden des Jahres 1891 in Europa. Sein Plan: Deutschland, Frankreich und ihre Verbündeten in einen Krieg zu hetzen, von dem er als Rüstungsunternehmer immens profitieren würde. Der Meisterdetektiv ist dem skrupellosen Moriarty auf der Spur, aber der scheint immer einen Schritt voraus zu sein. Dass sein Assistent Watson (Jude Law) mehr die Hochzeit mit seiner Verlobten Mary im Sinn hat, als den Bösewicht zu jagen, schert Holmes keine Sekunde. Der Detektiv sabotiert einfach die Flitterwochen und sorgt dafür, dass Watson mit ihm gemeinsam quer durch Europa hetzt, um Moriarty zu stoppen…

Was Guy Ritchie hier als Story auftischt, passt entschieden besser zu James Bond als zu dem klassischen Detektiv Sherlock Holmes. Mehr noch als im ersten Teil setzt Ritchie auf Action. Dazu schickt er seine Helden an Schauplätze in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Ein strammer Reiseplan, wie gemacht für Bond – und ein schöner Vorwand, ein wahres Actiongewitter auf der Leinwand zu entfachen. Faustkämpfe in Zeitlupe, waghalsige Stunts, Verfolgungsjagden, Kugelhagel – das ist brillant in Szene gesetzt. Wenn auch nicht so überraschend wie im ersten Teil. Insbesondere die Flucht der beiden Detektive durch einen Wald, der von Geschossen jeden Kalibers zerlegt wird, ist ein filmisches Husarenstück.

Aber Spannung hat „Spiel im Schatten“ nicht für fünf Pence. Der Film macht sich gar nicht erst die Mühe, die Intrige intelligent einzufädeln. Wer hier gegen wen und warum kämpft, ist sehr schnell klar. Krimi? Thriller? Keine Spur. „Spiel im Schatten“ ist eine grelle, historische Actionkomödie – streckenweise genial inszeniert und durchgehend grandios gespielt. Die beiden Helden bekommen genügend Raum, ihre verspielt-homoerotische Beziehung weiterzuspinnen und legen sogar ein Tänzchen aufs Parkett. Aber das sind letztlich nur Verschnaufpausen bis zum nächsten Actionfeuerwerk. In der Preisklasse hätte man mehr Cleverness im Drehbuch erwartet.

Kinostart. 22. Dezember; Regie: Guy Ritchie; FSK: ab 12; Länge: 128 Minuten; Verleih: Warner Bros. GmbH; Link: www.SherlockHolmes-SpielimSchatten.de

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