Weihnachten: Last-Minute-Shopper im Trend

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Fast 40 Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke auf den letzen Drücker. Wie Forscher der FOM Hochschule für Oekonomie & Management ermittelt haben, beabsichtigt ein Drittel der Deutschen, Präsente erst in der Woche vom 16. bis 24. Dezember zu kaufen. Sechs Prozent der Befragten wollen sogar erst am Heiligabend ihre Weihnachtseinkäufe erledigen.

“Besonders überrascht hat mich der Anteil der Last-Minute-Shopper”, sagt FOM-Sprecher Marco Lippert.

Einzelhandel profitiert
Die Umfrage hat die FOM bereits zum siebten Mal getätigt. “Der Einzelhandel kann sich über einen besonders heißen Endspurt im Weihnachtsgeschäft freuen”, sagt FOM-Professor Oliver Gansser, der die Umfrage verantwortet. “Viele Konsumenten erledigen zunächst ihre persönlichen Besorgungen für die besinnliche Zeit. Erst kurz vor dem Fest kaufen sie Geschenke.” Bereits im Oktober und November haben laut Studie knapp 20 Prozent der Befragten ihre Gaben eingekauft. In den ersten zwei Dezember-Wochen wollen dies 32 Prozent erledigen. Acht Prozent shoppen über das ganze Jahr verteilt für die Bescherung.

Personal immer häufiger unfreundlich
Die Wissenschaftler fragten auch nach, was die Deutschen beim Einkauf von Weihnachtsgeschenken als besonders störend empfinden. Ergebnis: Fehlende Produktverfügbarkeit, unfreundliches Personal und überfüllte Geschäfte nerven. Dagegen spielen Themen wie Infrastuktur und Erreichbarkeit der Geschäfte keine große Rolle. Es sei paradox, dass erst dann einkaufen gegangen wird, wenn alle ihre Einkäufe erledigen und sich dann wundern, dass die Geschäfte voll sind. Zudem fehlt den Kunden das Verständnis darüber, dass Verkäufer in dieser Hochphase des Weihnachtsshoppings nicht immer freundlich sind. Die Forscher plädieren daher für rechtzeitge Planung und Timing.

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