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Finanztest: Geld sparen bei Strom und Gas

Finanztest: Geld sparen bei Strom und Gas

Wer sich aus den teuren Grundversorgungstarifen verabschiedet, kann jährlich bis zu 150 Euro bei Strom und bis zu 570 Euro beim Gas sparen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest, die in ihrer Dezember-Ausgabe den Verbrauch von drei Modellfamilien in drei Beispielstädten ausgerechnet hat.

Einen günstigen Versorger für Gas und Strom findet man zum Beispiel über die Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen. Um günstige Tarife zu ermitteln, nutzen viele Kunden auch Tarifrechner im Internet wie check24.de, toptarif.de oder verivox.de. Die Rechner haben jedoch einen Haken: Sie arbeiten mit Voreinstellungen, die nicht für alle Kunden gleichermaßen geeignet sind. Außerdem ist in den Preisübersichten nur der Preis für das erste Jahr berücksichtigt, in den häufig ein Bonus eingerechnet ist, der danach wegfällt. Über eine Laufzeit von zwei Jahren ist dann ein vermeintliches Billigangebot mitunter teurer als der Grundtarif des örtlichen Versorgers. Und im engeren Sinne unabhängig agieren diese Vergleichsrechner ebenfalls nicht: Vermitteln Sie einen Kunden an einen Versorger, gibt es Provisionen.

Finanztest rät deshalb, in den Rechnern die Einstellungen Vorkasse, Kaution und Paketangebote auszuschalten. Empfehlenswerte Tarife sollten eine Mindestvertragslaufzeit von nicht mehr als 12 Monaten haben und eine kurze Kündigungsfrist von höchstens acht Wochen. Wichtig ist außerdem, dass die Preisgarantie mindestens so lang oder länger ist als die Mindestvertragslaufzeit. Neu-Verträge mit Vorkasse sind ohnehin riskant: Geht der Versorger pleite, ist das Geld weg. Und um sogenannte Bonuszahlungen, mit denen einige Versorger Neukunden ködern, muss man gelegentliche monatelang kämpfen.

Eine Checkliste zum Wechsel gibt es kostenlos unter www.test.de/stromwechsel-check.

Kommentare anzeigen (1)

1 Kommentar

  1. Lydia

    16. Juli 2012 in 17:01

    Kann ich so nur unterschreiben! Habe selber zwar erst gezögert (man befürchtet ja immer irgendwelche Komplikationen) aber ging wirklich alles ganz reibungslos über die Bühne. Würde auf jeden Fall immer wieder wechseln um satt Geld zu sparen…

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