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WIE AUSGEWECHSELT

WIE AUSGEWECHSELT

Mitch und Dave sind beste Kumpel, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Mitch ist der ungebundene Draufgänger, Dave führt ein braves Leben als Anwalt, Ehemann und Vater. Und beide beneiden einander um das Leben des Anderen. Nach einem feuchtfröhlichen Abend wachen sie im Körper des anderen auf – ab 13. Oktober im Kino. 

Mitch (Ryan Reynolds) und Dave (Jason Bateman) sind beste Freunde, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während Mitch ein wildes Leben als Junggeselle führt und sich mehr oder minder gut über Wasser hält, ist Dave Anwalt in einer großen Kanzlei, verheiratet und Vater von Zwillingen. Die beiden verbindet eine echte Männerfreundschaft – an einem Abend mit etwas zu viel Bier stellen sie fest, dass sie sich gegenseitig um das Leben des jeweils anderen beneiden.

Auf übernatürliche Weise tauschen die beiden schließlich am Ende der Nacht die Körper. Am nächsten Morgen folgt der große Schock: Dave findet sich in einer chaotischen Single-Wohnung wieder und muss sich darauf einstellen, am Dreh eines nicht ganz jugendfreien Films mitzuwirken. Währenddessen muss Mitch sich um zwei schreiende Babies kümmern und im feinen Zwirn eine schwierige Vertragsabwicklung klären.

Nach anfänglicher Euphorie haben die beiden die Situation um ihre getauschten Körper satt. Mitch realisiert, dass die Ehe seines besten Freundes nicht so perfekt läuft, wie er immer gedacht hat. Daves Frau Jamie (Leslie Mann) leidet darunter, dass ihr Mann ein Workaholic ist. Eben ganz anders als Mitch.

Nach einer Begegnung mit einer halbnackten Schwangeren in Mitchs Bett versucht Dave -natürlich für Mitch- sein Glück bei seiner heißen Kollegin Sabrina (Olivia Wilde) aus der Kanzlei.

Doch irgendwann ist es für jeden Zeit, wieder in das eigene Leben zurück zu kehren…

Das Konstrukt, um das sich „Wie ausgewechselt“ dreht, ist nicht neu. Wie in „Freaky Friday“ tauschen zwei völlig unterschiedliche Personen die Körper und müssen sich das im Leben des jeweils anderen zurecht finden. Hier geht es jedoch um eine echte Männerfreundschaft. Wünscht sich nicht jeder Familievater hin und wieder sein unabhängiges Junggesellenleben zurück? Und stellt sich nicht auch mancher Single insgeheim die Frage, wie es wäre, eine Familie zu gründen?

Und doch ist der Streifen nicht nur was für die Herren der Schöpfung, sondern verspricht auch Frauen einen unterhaltsamen Abend. Wer hier nach tiefgreifenden Emotionen sucht, sucht vergebens. Dies tut dem unterhaltsamen Effekt der Rollentauschkomödie jedoch keinen Abbruch. Wer noch auf der Suche nach einem Film für einen lustigen Abend ist, liegt hier genau richtig.

Kinostart: 13. Oktober; Regie: David Dobkin; FSK: ab 16 Jahren.; Länge: 101 Minuten; Verleih: Universal Pictures.; Link: universal-pictures/wieausgewechselt

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