Film

KILL THE BOSS

KILL THE BOSS

Fast jeder hat irgendwann schon einmal unter einem schrecklichen Chef gelitten, und daher weiß jeder, wie verführerisch es ist sich auszumalen, wie viel schöner das Leben ohne sie wäre. In der Komödie „Kill the Boss“ – Kinostart 1. September – wollen drei Männer diese Fantasien in die Tat umsetzen.


Jede Woche treffen sich die guten Freunde Nick, Dale und Kurt auf ein paar Biere und schütten sich gegenseitig das Herz aus – über ihre verzweifelte Situation und die dafür Verantwortlichen, ihre Chefs.

Nick (Jason Bateman) will ins Management aufsteigen, ackert täglich zwölf Stunden und lässt sich von seinem unerträglichen, kontrollsüchtigen Vorgesetzten Dave Harken (Kevin Spacey) alles gefallen, weil er auf seine wohlverdiente Beförderung hoffen darf. Doch irgendwann wird ihm klar, dass alle Hoffnung vergebens war.

Gleichzeitig versucht Zahnarzthelfer Dale (Charlie Day) einen letzten Rest Selbstachtung zu wahren, obwohl ihm Dr. Julia Harris (Jennifer Aniston) mit eindeutig-zweideutigen Anspielungen gnadenlos nachstellt und plötzlich den Druck massiv erhöht.

Und der Buchhalter Kurt (Jason Sudeikis) hat gerade erfahren, dass der korrupte und gewissenlose Erbe der väterlichen Firma Pellit (Colin Farrell) nicht nur Kurts Karriere ruinieren, sondern auch der ahnungslosen Bevölkerung seinen Giftmüll unterjubeln will.

Was soll man machen, wenn im Chefsessel Psychopathen, Nymphomaninnen und Flachhirne sitzen? Es gibt nur noch eine Option: Weil die drei sich eine Kündigung nicht leisten können, müssen sie diese Monster loswerden. Zu diesem Zweck trinken sie sich reichlich Mut an und lassen sich von einem aufdringlichen Ex-Knacki, dessen eigene Reputation sich im freien Fall befindet (Jamie Foxx), zu einem windigen Komplott überreden …

Das Ergebnis ist ein komplizierter, angeblich todsicherer Plan, der die Jungs ein für alle Mal von ihren Arbeitgebern befreien soll. Ein kleines Problem bleibt allerdings ungelöst: Selbst die besten Pläne sind nur so narrensicher wie die Köpfe, die sie sich ausgedacht haben.

Zunächst mag es ein wenig extrem anmuten, die Folterknechte einfach umzulegen, aber bald wird klar, dass diesen drei eingeschüchterten und manipulierten Angestellten aus verschiedenen Gründen gar keine andere Option mehr bleibt. Sie sind ja durchaus nicht immer schon mordlüsterne Nörgler gewesen – ganz im Gegenteil.

Die von Jason Bateman, Charlie Day und Jason Sudeikis gespielten Helden der Geschichte bezeichnet Regisseur Seth Gordon „als ganz normale Angestellte und Bürger. Sie sind eigentlich überhaupt nicht bösartig, sie rackern sich ab, geraten aber in eine Sackgasse und werden von ihren Vorgesetzten auf wirklich abgefeimte und nachhaltige Weise so lange gemobbt, bis das Fass irgendwann überläuft.“

Kinostart: 1. September; Regie: Seth Gordon; FSK: o.A.; Länge:  ca. 98 Minuten; Verleih: Warner Bros.; Link: horriblebosses/index.html

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