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Usedom eröffnet Europas längste Strandpromenade

19. August 2011 Von: Thomas Meins Kategorie: Absolut-Reisen

Auf der Ostseeinsel Usedom wird heute die längste Strandpromenade Europas eröffnet. Der insgesamt zwölf Kilometer lange Weg führt von Bansin bis ins polnische ?winouj?cie – vorbei an Kaiserbädern, Seebrücken und prächtigen Villen.

Dieser Weg lohnt sich auch bei Wind und Wetter: Auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Deutschland und Polen wird heute auf der Insel Usedom die längste Strandpromenade Europas mit einer Gesamtlänge von 12 Kilometern eröffnet, die ab sofort die deutschen „3 Kaiserbäder“ Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin mit dem polnischen Swinoujscie (Swinemünde) verbindet. Besonders die Promenaden-Hotels in Bansin werden gern als Ausgangspunkt gebucht. Die Gäste starten gern hier, um die komplette Länge des Wegs zu nutzen und wiederum an anderen Tagen Usedom Richtung Norden zu erkunden.

Seit Oktober 2010 entstand zwischen dem Seebad Ahlbeck und der polnischen Stadt Swinoujscie ein grenzüberschreitender Geh- und Radweg, der die bereits bestehende Flaniermeile zwischen Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck mit einer Ausdehnung von 8,5 Kilometern um weitere 3,6 Kilometer verlängert.

Auf dem deutsch-polnischen Grenzstreifen wurde außerdem eine rund 400 Quadratmeter große Plattform als Ort der Begegnung und Generationstreffpunkt errichtet, auf der eine Klammer aus Edelstahl das Zusammenwachsen der beiden Nationen in der Grenzregion symbolisiert. Dort wird heute ab 14 Uhr die Promenade offiziell eröffnet.

Die Verlängerung der bereits existierenden, 8,5 Kilometer langen Strandpromenade um weitere 3,6 Kilometer wurde durch ein EU-Programm finanziert. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 3,57 Millionen Euro. Davon stammt ein Großteil aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Landesmitteln.

Seit Dezember 2007 ist der deutsch-polnische Grenzübergang nahe des Seebades Ahlbeck für den Autoverkehr freigegeben. Bis dahin war dieser nur für Fußgänger und Radfahrer passierbar, Autofahrer mussten den Grenzübergang in der Nähe von Stettin nutzen. Seiher gilt auch auf Usedom das Schengener Abkommen: Pass- und Grenzkontrollen gibt es nicht.

Foto: Usedom Tourismus

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