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Reiseversicherungen: Deutsche schlecht informiert

Reiseversicherungen: Deutsche schlecht informiert

Drei von vier Deutschen sind nur unzureichend informiert, wann und ob ihre Versicherung bei Notfällen im Ausland einspringt. Nur vier von zehn Deutschen schließen überhaupt eine zusätzliche Reiseversicherung ab.

Das zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.“Wir empfehlen regelmäßig den Abschluss einer Versicherung und geben mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit Denkanstöße dazu“, so Torsten Schäfer, Kommunikationsleiter des Deutschen Reiseverbandes (DRV). Gleichzeitig wolle man aber niemandem Versicherungen aufzwingen.

Reisende unterschätzen Ernstfall
Viele Urlauber schließen vor allem deshalb keine Reiseversicherung ab, weil sie laut der Umfrage nicht mit dem Ernstfall rechnen. Vier von zehn Befragten stufen die Wahrscheinlichkeit als gering ein, dass sie die Leistungen tatsächlich in Anspruch nehmen müssen. Im Ernstfall bleiben die allermeisten daher wohl auf den Kosten beispielsweise für medizinische Versorgung vor Ort oder Rücktransporte im Krankheitsfall sitzen. Daneben sind für drei von zehn Deutschen die Kosten einer Reiseversicherung ausschlaggebender Grund, weshalb sie auf zusätzlichen Schutz verzichten.

Ein Muss sind aus der Sicht des DRV unter anderem die Reiserücktrittskostenversicherung inklusive Reiseabbruchversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport im Krankheitsfall. „Die Reiserücktrittskostenversicherung ist deshalb wichtig, weil sie beispielsweise im Krankheitsfall die Umbuchungs- oder Stornierungskosten übernimmt. Wichtig ist, den Kunden darauf hinzuweisen, dass es für den Schadensfall Versicherungstarife mit und ohne Selbstbeteiligung gibt“, betont Schäfer.

Urlauber wollen Soforthilfe
Nach den Erwartungen an eine Reiseversicherung gefragt, wünschen sich die Urlauber vor allem sofortige Hilfe: Für 58 Prozent der Deutschen ist am wichtigsten, dass sie schnelle und unbürokratische Unterstützung von ihrer Assekuranz bekommen. Die Deutschen wollen von ihrer Versicherung im Ernstfall genau wissen, was zu tun ist. Zusätzlich erwarten sie, dass diese für alle Fragen rund um die Uhr erreichbar ist. „Dafür bieten viele Versicherungen sogenannte Assistance-Telefonnummern an, wo Betroffene auch außerhalb der Bürozeiten anrufen können“, sagt Schäfer.

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