Familienleben

„Die kleinen Zauberlehrlinge“

„Die kleinen Zauberlehrlinge“

Immer wieder heimsen die Drei Magier aus dem Verlag Schmidt Spiele mit ihren ganz besonderen Kinderspielen begehrte Preise und Auszeichnungen ein. So ist es auch kaum verwunderlich, dass „Die kleinen Zauberlehrlinge“ als eines von dreien zum Kinderspiel des Jahres 2011 nominiert wurde. Denn bei dem mag(net)ischen Geschicklichkeitsspiel straucheln die kleinen Spieler über unsichtbare Stolpersteine.


Stolperstein und Spinnenbein – dieser Hexentrunk soll einfach sein?!
Schon mit „Nacht der Magier“, „Das magische Labyrinth“ oder „Die Vampire der Nacht“ überzeugten die Drei Magier Spiele nicht nur die Kritiker, sondern vor allem auch die jungen Spielefreunde, die mit diesen Spielen in eine magische Welt eintauchen können.

Auch „Die kleinen Zauberlehrlinge“ entführen wieder in ein geheimnisvolles Ambiente – diesmal schließen die Drei Magier Spiele die Tür auf zu einer schier verhexten Zauberküche. Und wie so oft, haben sich diesmal die Autoren (Violetta Leitner und Thomas Daum) sowie der Verlag (Schmidt Spiele) wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht:
Das magische Geschicklichkeitsspiel „Die kleinen Zauberlehrlinge“ setzt vor allem auf ein physikalisches Phänomen – die Magnetkraft.

Dafür befinden sich versteckt in einer Schüttelschachtel zwölf kleine Metallkugeln. Darüber ist der ausgetretene Fußboden der alten Zauberküche zu sehen, über den geschäftig bis zu vier Zauberlehrlinge (ab fünf Jahren) hin und her eilen. Um einen mächtigen Zaubertrank brauen zu können, versucht jeder der kleinen Magier die hierfür erforderlichen Zutaten mit etwas Geschick in farblich passende Kochtöpfe zu verteilen. Die große Feuerkugel auf der Feuerstelle in der Mitte wartet schon aufs Entfachen. Stolperstein und Spinnenbein – das alles muss echt einfach sein?! Ist es eben nicht.

Denn ein winziger Magnet in der abgerundeten Fußspitze der kleinen Zauberlehrlinge lässt diese Spielfiguren auf dem Weg in Richtung Kessel – vorsichtig dirigiert und geschoben mit einem verwunschenen Zauberstab – oft unvorbereitet straucheln. Warum?! Die unsichtbaren unterirdischen Metallkugeln erweisen sich als wahre – weil eben „anziehende“ – Stolpersteine. Schwupps! kippt die Figur nach vorne und mit ihr die so sorgsam am Kopf balancierte Ingredienz für den Zaubertrank. Schon darf der Nächste sein Glück versuchen. Das geht reihum so lange, bis einer der Nachwuchsmagier alle Zutaten für seinen Zaubertrank zusammen hat.

Tipp: Wenn man sich die im Spiel unter dem Küchenboden versteckten Stolperstellen gut merkt, kann man diese vielleicht beim nächsten Mal umgehen und tappt nicht immer wieder in dieselbe Falle. (Allerdings gilt das nicht für die nächste Spielerunde, denn dafür hat man die mag(net)ischen Stolpersteine längst wieder an eine andere unbekannte Stelle geschüttelt).

Der Zauberlehrling, der als Erster alle Zutaten für den Hexentrank abgeliefert hat, darf mit der großen Feuerkugel das Feuer unterm Kessel entfachen. Allerdings gehört auch dazu einiges an Fingerspitzengefühl. Es ist schon wie verhext…

Und das meint die Jury Kinderspiel des Jahres:
“Kaum ist der dreidimensionale Spielplan aufgebaut, eröffnet sich eine zauberhafte Spielatmosphäre mit hohem Aufforderungscharakter. Und gerät die Figur wie von Zauberhand ins Stolpern, ist die Überraschung bei den Kindern groß, denn erst ein Blick unter das Spielbrett offenbart die Ursache. Wieder einmal ist es dem Verlag Drei Magier Spiele auf phantasievolle Weise gelungen, die Magie der Magnete kindgerecht mit Geschicklichkeits- und Memo-Elementen zu kombinieren.“

Mehr zum „Kinderspiel des Jahres 2011“ lesen Sie hier

Das Autorenteam:
Violetta Leitner (49) und Thomas Daum (48) bilden seit 2007 ein Team, das gemeinsam Kinderspiele entwickelt, die „einen hohen Aufforderungscharakter haben, ein schlankes Regelwerk besitzen und viel Spielspaß bieten.“ Die studierte Betriebswirtin Leitner erklärt ihre Nähe zum Spiel mit ihren „Zweitberufen“ als Mutter (zwei Jungen) und Mediengestalterin für Kinderbücher sowie als Redakteurin für das Leseportal „Antolin.de“. Der promovierte Molekularbiologe Daum dagegen ist seit kurzem Spieleerfinder im Hauptberuf. In seiner Ludographie stehen eine ganze Reihe von Kinderspielen, die bei Haba, Noris, Kosmos oder Ravensburger erschienen sind.

Das Erfinder-Duo Leitner/Daum kommt den jungen Spielefans seit 2010 bei
Drei Magier mit den „Kleinen Zauberlehrlingen“ und – ganz aktuell – „Der
Geistermühle“ sehr atmosphärisch. Was typisch ist für die beiden Autoren,
deren Spielideen „wie eine Theaterbühne gestaltet sein sollen, bei der sich für jeden Spieler ein Vorhang auftut.“

Der Illustrator:
Der Nürnberger Rolf Vogt (Jahrgang 1967) hat eine eigene „Handschrift“, mit der er in einem mitunter recht geheimnisvollen Szenarium stimmige Geschichten entstehen lässt. „Saure Drops“ hieß 1987 sein erstes Kinderbuch; mit dem „Magischen Labyrinth“ gestaltete er das Kinderspiel des Jahres 2009. Detailverliebt und phantasievoll entwickelt er seit geraumer Zeit für die Marke Drei Magier von Schmidt Spiele einzigartige Charaktere. 2010 „zauberte“ Rolf Vogt das Dunkelspiel „Vampire der Nacht“ auf die Nominierungsliste zum Kinderspiel des Jahres.

Das reichlich und mit viel Spielmaterial ausgestattete Drei Magier-Geschicklichkeitsspiel DIE KLEINEN ZAUBERLEHRLINGE von Drei Magier, erschienen bei Schmidt Spiele ist für zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren geeignet, Spieldauer 20 bis 25 Minuten, ca. 36 Euro.

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