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DIE SCHLÜMPFE

DIE SCHLÜMPFE

Verschlumpft nochmal! Ab 4. August unternehmen die Schlümpfe ihre erste Reise auf die große Leinwand – und das in 3D und einem Mix aus Live-Action und Animation. Aber damit nicht genug in der Familienkomödie: sie purzeln auch noch durch ein magisches Tor aus ihrem Dorf hinein in… den Central Park von New York. 

In Schlumpfhausen herrscht rege Betriebsamkeit, denn das Fest des Blauen Mondes steht bevor. Clumsy, der Pechvogel, kommt mal wieder zu spät zur Probe, muss aber erfahren, dass er gar nicht bei der Aufführung mitmischen darf, weil alle Angst haben, dass durch ihn wieder etwas schief geht. Wutentbrannt rennt er zum Pilzhaus von Papa Schlumpf – und tapst auf dem Weg auch gleich von einem Fettnäpfchen ins nächste – um sich zu beschweren.

Papa Schlumpf, der gerade eine Zukunftsvision hatte, in der dem Dorf durch Clumsy große Gefahr droht, schickt den kleinen Schussel los, um einige Kräuter zu besorgen – und ihn somit von den Vorbereitungen des Festes fernzuhalten. Doch dazu muss Clumsy das durch einen Zauber für den bösen Zauberer Gargamel (Hank Azaria) unsichtbar gemachte Schlumpfhausen verlassen. Prompt entdeckt ihn der Schlümpfe hassende Magier mit seiner gefährlichen Katze – und gelangt so ins Dorf.

Bei dem Versuch, Gargamels Netz zu entkommen, geraten Papa Schlumpf, Schlumpfine, Schlaubi, Muffi, McTapfer und Clumsy zum magischen Tor, das sich nur in einer Nacht des Blauen Mondes in eine andere Welt öffnet. Von Gargamel gajagt springen sie in letzter Not in den Strudel der Pforte – und landen im Central Park von New York. Doch sie sind keineswegs sicher, denn Gargamel nebst Katze sind ebenfalls hier gelandet.

Und einmal mehr begeht Clumsy eine Dummheit: auf der Flucht vor dem bösen Zauberer gerät er in einen Karton von Patrick Winslow (Neil Patrick Harris), der ihn, ohne es zu ahnen, mit in seine Wohnung nimmt. Als die anderen Schlümpfe ihn befreien wollen, werden sie von Patrick und seiner schwangeren Frau Grace (Jayma Mays) entdeckt, die nicht glauben können, wen oder was sie da vor sich haben.

Nach dem ersten Schreck gewähren sie den Schlümpfen Unterschlupf, die nach einem Weg suchen, um wieder in ihr Dorf zurück zu gelangen, ehe Gargamel sie ausfindig macht. Papa Schlumpf muss den Zauberspruch finden, der das magische Tor öffnet und sie zurück in den Zauberwald bringt. Doch für all den Trubel, den die ewig singenden blauen Kerlchen veranstalten, hat Patrick im Moment so gar keine Nerven, denn er muss für seine Chefin (Sofia Vergara) über Nacht eine neue Werbekampagne erstellen. Und das würde auch alles so laufen, wie Patrick es sich vorgestellt hat, wäre, ja wäre da nicht Clumsy…

1958 schuf der belgische Künstler Pierre „Peyo“ Culliford die Schlümpfe als Teil einer bereits etablierten Comicreihe. Die „Schtroumpfs“, wie sie im Original genannt wurden, waren sofort ein durchschlagender Erfolg. Der Verlag wurde von einer Flut von Briefen  überrascht, in denen die Leser nach mehr verlangten. Im Verlauf der nächsten 50 Jahre wurden die Schlümpfe zu einem regelrechten Phänomen. Sie erwachten in Comics, Büchern, Fernsehserien, Filmen, Videospielen, Liveshows und Figuren (von denen bisher mehr als 300 Millionen verkauft wurden) zum Leben. Die kleinen blauen Kerle sind ein Hit bei allen Altersgruppen.

Die Animation der blauen Wichte ist herrlich anzusehen und auch an Einfallsreichtum bei dem, was sie so anstellen, hat es dem Team um Regisseur Raja Gosnell nicht gemangelt. Die Figur des Gargamel mit Real-Schauspieler Hank Azaria, der ausnehmend viel Ähnlichkeit mit der Comicfigur aufweist, ist jedoch reichlich überspitzt und zuweilen nervtötend. Dafür reißt es seine Katze, die sich ständig über ihn lustig macht, wieder raus (vor allem in der Szene, in der sie ein Fellknäuel hochwürgt).

Die Botschaft an die erwachsenen Zuschauer, nicht immer nur dem Erfolg hinterher zu jagen, die fröhlichen Seiten des Lebens zu genießen und Verantwortung für die Familie zu übernehmen, wird liebevoll transportiert. Und wenn am Ende des Films ein ewiger Looser plötzlich als Retter dasteht, dann hat der unterhaltsame Familienfilm einfach geschlumpft.

Kinostart: 4. August 2011; Regie: Raja Gosnell; FSK: ohne; Länge: 103 Minuten; Verleih: Sony Pictures; Link: schluempfe-film.de/

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