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News aus den Niederlanden

News aus den Niederlanden

Wo befindet sich Hollands bester Strandpavillon? Wann wird endlich das Schifffahrtsmuseum in Amsterdam wiedereröffnet? Was gibt es bei einer abendlichen Kanu-Tour in Utrecht zu sehen? Die Antworten auf diese Fragen sowie weitere Neuigkeiten aus den Niederlanden gibt es hier.

Wassersport für jeden Geschmack
Mit einem beeindruckenden Angebot an luxuriösen Segeljachten, offenen Segelbooten, imposanten Motorcruisern, stattlichen Sportbooten und geschmackvollen Schaluppen wartet die bekannte Bootshow „HISWA te water“ vom 6. bis 11. September im Marina Seaport IJmuiden auf. Rund 400 Schiffe mit Längen zwischen 4 und 25 Metern, gebaut aus Holz, Stahl, Aluminium und Polyester erwarten die Besucher. Neu in diesem Jahr sind die aktiven Wassersportarten wie Kanufahren, Kite-Surfen, Wasserski, Wakeboarden, Segeln in kleinen offenen Segelbooten, Katamaran-Segeln und Tauchen – die Besucher sind ausdrücklich zum Ausprobieren aufgefordert.

Mit dem neu eingeschlagenen Kurs will sich die Show mehr auf das Erleben des Wassersports in all seinen Facetten ausrichten. So soll die Veranstaltung für eine breitere Zielgruppe attraktiver gestaltet werden, und man will insbesondere jüngere Besucher stärker ansprechen. Zu diesem Zweck wurde das Ausstellungsprogramm um aktive Wassersportarten wie  Surfen und Wasserskifahren erweitert. Außerdem wird es zusätzliche  Aktivitäten auf und am Wasser geben, an denen die Besucher teilnehmen können. Etwa 250 Aussteller präsentieren an den Stegen in der Marina Seaport IJmuiden ihre neusten Produkte. Darunter sind nicht nur Bootsbauer, sondern auch Zulieferer von nautischen Produkten und Dienstleistungen. Alle bekannten Markenhersteller sind natürlich ebenso vertreten wie neue, noch unbekannte Marken.

Weitere Informationen: hiswa.nl/inwaterboatshow; niederlande.de/wassersport


Maritime Schätze und virtuelle Seereise
Das niederländische Schifffahrtsmuseum in Amsterdam (Nederlands Scheepvaartmuseum) wird am 2. Oktober nach etwa fünfjähriger Umbau- und Renovierungszeit wiedereröffnet. Besuchern wird dann veranschaulicht, wie das Meer und die Seefahrt die niederländische Kultur formte und noch heute prägt. Das monumentale Hauptgebäude aus dem 17. Jahrhundert wurde restauriert und modernisiert.

Zudem wurde die Ausstellung neu konzipiert: sie umfasst unter anderem drei Themenausstellungen zum Goldenen Zeitalter, zum Walfang und zum Amsterdamer Hafen. Einer der Höhepunkte ist eine virtuelle Seereise: Lebensnah erfahren Museumsbesucher hier, was Menschen bei Stürmen und Seeschlachten an Bord mitmachen mussten. Besuchern wird das Gefühl vermittelt, sie befänden sich in der Kajüte von Michiel de Ruyter, der gerade eine Seeschlacht vorbereitet. Oder sie fahren mit bei einem rasanten Segelrennen. Und während alle dem machen sie Bekanntschaft mit den Personen und Geschichten hinter besonderen Exponaten aus der Kollektion des Schifffahrtmuseums.

Nach der Wiedereröffnung liegen auch der Nachbau des VOC-Schiffes  Amsterdam und das Dampfschiff Christiaan Brunings vor dem Schifffahrtsmuseum vor Anker. Der Innenhof des Museums hat eine spektakuläre gläserne Überdachung erhalten. Von hier aus gelangen Besucher nicht nur in die Ausstellungen, sondern auch zum Restaurant, Museumsladen, und zur Terrasse am Wasser. Auch ohne Ticket können Touristen verschiedene Bereiche des neuen Schifffahrtsmuseums erleben: der Innenhof, der Museumsladen „Het Pakhuys“, das Restaurant „Stalpaert”, die Bibliothek und die Terrasse am Wasser sind frei zugänglich.

Das Schifffahrtsmuseum (Kattenburgerplein 1, 1018 KK Amsterdam, Tel. +31 (0)20 52 32 222) ist ab 2. Oktober täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, ebenso das Museumsrestaurant. Die Bibliothek ist montags bis samstags von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Das Scheepvaartmuseum ist geschlossen am Königinnentag  (30. April), 1. Weihnachtstag (25. Dezember) und Neujahrstag (1. Januar).

Eintrittspreise: Erwachsene 15 Euro, Gruppen ab 10 Personen 12 Euro, Kinder und Jugendliche von 5 bis 17 Jahren 7,50 Euro, Senioren ab 65 Jahre, Kinder bis 4 Jahre Eintritt frei.

Weitere Informationen: hetscheepvaartmuseum.nl

Robbentouren in Nordholland
Wer die Meeresbewohner der Nordsee einmal hautnah erleben möchte, der kann in der niederländischen Provinz Nordholland zu einer Robbentour im Watt anheuern. Start ist im Hafen von Den Oever. Von dort aus geht es mit dem Boot vorbei an den Schleusen des Abschlussdeiches, wo man bei niedrigem Wasserstand das Ablassen des  Süßwassers aus dem IJsselmeer ins Wattenmeer beobachten kann. Weiter führt die Tour zu den Sandbänken, die nicht nur zahlreichen Vogelarten als Rast- und Futterplatz dienen, sondern auch der bevorzuge Liegeplatz von Robben sind. Vom Boot aus haben die Passagiere die Möglichkeit, die Meeresbewohner in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Eine Reservierung ist ratsam. Die Robbentour kostet zwischen 8 und 12 Euro pro Person.

Kontakt: Stichting Waterrekreatie Wieringen (SWRW), Oostkade 3, 1779 GV Den Oever, Tel.: +31 (0)227- 51 29 70.

Weitere Informationen: swrw.nl; niederlande.de/meer


Mit dem Rad dem Wasser folgen
Zum breiten Angebot an Fahrradrouten in den Niederlanden gesellen sich in diesem Sommer weitere Routenvorschläge nahe der deutsch-niederländischen Grenze: In der Region Achterhoek können Radbegeisterte nun entlang der heimischen Flüsse Aa, Berkel, Slinge und IJssel radeln und den Urlaub am Wasser genießen. Alle vier Wasserläufe sind miteinander verbunden und bilden gemeinsam die Zuflüsse zur IJssel und zum IJsselmeer — ideale Voraussetzungen für ein grenzüberschreitendes Netz von Flussradwegen.

Im Vorbeifahren lernen Radfahrer, wie alles miteinander verbunden ist: nicht nur die Wasserwege selbst, sondern auch das Alltagsleben, die Kultur und Natur, die von den Flüssen  an beiden Ufern geprägt wurden. Jeder Fluss hat dabei seinen unverwechselbaren Charakter entwickelt. Karten- und Informationsmaterial kann auf der Website grenzerlebnisse.de bestellt werden.

Weitere Informationen: niederlande.de/grenzregion

Stimmungsvolle Kanufahrten durch erleuchtete Grachten und Kanäle
In Utrecht kommen Wassersportfans jetzt auch zu später Stunde auf ihre Kosten: Dank der Lichtinstallation „Trajectum Lumen” können Kanuten die niederländische Stadt abends in einem ganz neuen Licht erleben. Trajectum Lumen ist eine langfristig angelegte Lichtinstallation die bis zu den Feierlichkeiten des „Friedens von Utrecht“ im Jahr 2013 (1713, Ende des Spanischen Erbfolgekrieges) immer mehr Objekte, Gebäude, Straßen, Grachten und Brücken erleuchten lässt und so auf kreative Weise die Geschichte der Stadt widerspiegeln soll. Während der zweistündigen abendlichen Entdeckungstour zu Wasser geht es mit dem Kanu oder einem Flüsterboot durch beleuchtete Grachten, entlang besonders angeleuchteter Sehenswürdigkeiten und Kunstobjekte.

Erfahrene Führer zeigen nicht nur den richtigen Umgang mit den Wassersportgeräten, sondern weisen den Weg zu den schönsten Lichtinstallationen und geben wissenswerte Hintergrundinformationen. Die nächtlichen Kanu- und Flüsterbootfahrten können ab 12,50 Euro pro Person über den Kanuverleih Utrecht oder telefonisch über 0031-30-2367905 gebucht werden. Termine für Individualreisende sind: 12. und 26. August sowie 9. und 23 September. Für Gruppen ab zehn Personen wird täglich eine Tour angeboten (Reservierung erforderlich).

Weitere Informationen: bezoek-utrecht.nl; kanoverhuurutrecht.nl; niederlande.de/stadt


Exzellenter Service im Beachclub Royal
In diesem Jahr darf sich der „Beachclub Royal“ in Hoek van Holland (Provinz Süd-Holland) mit der begehrten Auszeichnung „Bester Strandpavillon“ schmücken. Bei der Verleihung des Titels „Bester Strandpavillon“ am 7. Juli in Noordwijk wurde der Pavillon vom Publikum und von der fachkundigen Jury für seine hervorragende Gastfreundlichkeit und den exzellenten Service gelobt. Auf dem zweiten Platz hinter Beachclub Royal kam der Vorjahresgewinner „Bries“ aus Noordwijk (ebenfalls Provinz Südholland) vor „Club Nautique“ aus Zandvoort (Nordholland).

Neben der Auszeichnung zum besten Strandpavillon wurde in Noordwijk auch der nachhaltigste und sauberste Pavillon gekürt. Der Preis für den nachhaltigsten Strandpavillon ging an „Pavillon Parnassia“ aus Bloemendaal (Nordholland). Pavillon „Neptunus“ aus Westkapelle (Zeeland) belegte den ersten Platz in der Kategorie „Sauberster Strandpavillon“. Zum zweitsaubersten Strandpavillon wurde „De Zeester“ aus Texel gekürt, knapp gefolgt von „De Banjaard“ aus Kamperland (Provinz Zeeland). In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ landete „Take 2“ aus Noordwijk auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz sicherte sich der Strandpavillon „Het Strand“ aus Katwijk.

Die Wahl zum besten Pavillon unter den 320 Strandpavillons entlang der niederländischen Küste wird jedes Jahr von den Organisationen Strand Nederland, Koninklijke Horeca Nederland (Königliche Gastronomie und Hotelerie Niederlande) und Stichting Nederland Schoon (Stiftung Saubere Niederlande) organisiert. Die Ranglisten der verschiedenen Kategorien ergeben sich aus einer Kombination von Publikumsstimmen und einer Begehung aus dem Vorjahr. Dabei wurden sogenannte „mystery guests“ eingesetzt, welche die Aufgabe hatten, die teilnehmenden Pavillons auf deren Service und Sauberkeit zu testen.

Weitere Informationen zum Siegerpavillon und zu Hollands Küste: beachclubroyal.nl; niederlande.de/meer

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