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Spielzeug: Neue Sicherheitsrichtlinie in Kraft

21. Juli 2011 Von: Thomas Meins Kategorie: Familienleben

Augen auf beim Spielzeugkauf: Seit gestern gilt zwar eine neue EU-Richtlinie, die Kinder besser vor gefährlichem Spielzeug schützen soll, aber krebserregende Stoffe sind damit noch lange nicht aus Plüschtieren und Holzeisenbahnen verbannt.

Seit dem 20. Juli gilt eine neue EU-Richlinie zur Erhöhung der Sicherheit von Kinderspielzeug, wie das Verbraucherschutzministerium mitteilte. Damit gibt es erstmals ein prinzipielles Verbot, krebserregende oder erbgutverändernde Stoffe in Spielzeug zu verwenden. Der Einsatz von 55 allergenen Duftstoffen wird ebenfalls verboten. Spielzeug darf außerdem künftig nicht mehr fest mit Lebensmitteln verbunden sein, um für Kinder die Gefahr des versehentlichen Verschluckens zu verringern.

Für einzelne Spielzeugkategorien sind nun jeweils spezifische Warnhinweise vorgeschrieben. Diese müssen mit dem Wort „Achtung“ beginnen, in deutscher Sprache verfasst und gut lesbar sein.

Für chemische Stoffe, darunter auch krebserregende Substanzen wie Benzopyren, sieht die neue EU-Richtlinie allerdings eine zweijährige Übergangsfrist vor. Erst ab 20. Juli 2013 müssen diese Stoffe aus den Spielzeugen verschwunden sein.

Bis dahin wird in Brüssel noch darüber diskutiert, wie die chemischen Anforderungen an Spielzeug, das innerhalb der EU verkauft werden soll, im Detail auszusehen haben.

Foto: BMELV

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