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HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES – TEIL 2

HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES – TEIL 2

Es ist vollbracht! Am 14. Juli startet das letzte Abenteuer der Harry-Potter-Filmserie in den Kinos – endlich auch in 3 D. Im epischen Finale weitet sich der Kampf von Gut gegen Böse in der Welt der Zauberer zu einem regelrechten Krieg aus. Der von Harry-Potter-Fans sehnlichst herbei gewünschte achte Film beendet damit eine Dekade, die wir nur zu gern in der Zaubererwelt verbracht haben.



„Du bist ein Zauberer, Harry.“ Vor zehn Jahren standen diese fünf Worte am Anfang der außergewöhnlichen Kinoreise eines Jungen, der zum Synonym der Magie wurde: Harry Potter. Seitdem hat die gleichnamige Kinoserie Filmgeschichte geschrieben und das Leben der Darsteller aller Altersstufen sowie der Filmemacher auf den Kopf gestellt, die sich zum Ziel gesetzt haben, J.K. Rowlings siebenbändiges literarisches Meisterwerk auf die Leinwand zu bringen.

In „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ herrscht jetzt Krieg – und die jungen Zauberer Harry (Daniel Radcliffe), Hermine (Emma Watson)und Ron (Rupert Grint) kämpfen an vorderster Front. Der zweite abendfüllende Teil setzt da ein, wo Teil 1 endete: mit einem Diebstahl, der nachhaltige Auswirkungen hat. Albus Dumbledores steinerne Gruft wird entweiht, und der unverkennbar geformte Stab wird den Händen des verstorbenen Schuldirektors entrissen. Mit triumphierender Boshaftigkeit hebt der Dieb – Lord Voldemort (Ralph Fiennes) persönlich – den Elderstab hoch in die Luft und schickt Blitze in den Himmel.

Die Legende besagt, dass der Elderstab – der mächtigste Zauberstab überhaupt – eines der Heiligtümer des Todes ist, zusammen mit dem Stein der Auferstehung und dem Tarnumhang, die gemeinsam die Herrschaft über den Tod bedeuten. Voldemort hat Mr. Ollivander (John Hurt) gefoltert, bis der verriet, wo der Elderstab zu finden war. Der Zauberstabmacher warnt nun Harry, dass er im Kampf gegen Voldemort keine Chance hat, wenn der den Elderstab in seine Hand bekommt.

Doch diese zusätzliche Drohung hält Harry Potter nicht von seiner Mission ab: Er muss die verbleibenden Horkruxe aufspüren und zerstören, weil der Dunkle Lord in ihnen Teile seiner Seele abgelegt hat, während er nach Unsterblichkeit strebt. Drei sind bereits vernichtet, vier bleiben noch übrig. Solange auch nur ein Horkrux vorhanden ist, bleibt der Dunkle Lord unüberwindlich.

Die Suche führt die drei Freunde auf eine atemberaubende Achterbahnfahrt bei Gringotts und zurück nach Hogwarts , der Schule für Hexerei und Zauberei, die in Teil 1 erstmals überhaupt nicht auftauchte. Und hier kommt es letztendlich zum alles entscheidenden Showdown, der gleichsam einige überraschende Facetten mehrerer beliebter Figuren offenbart.

Die Werte der Bücher von J.K. Rowling stehen auch in den Filmen im Vordergrund: Liebe, Treue, Freundschaft und Verständnis als Gegensatz von Intoleranz und dem Bösen. Und die Freundesliebe wird vor allem durch Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger verkörpert. Sie werden von drei jungen Darstellern gespielt die buchstäblich auf der Leinwand aufgewachsen sind: Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson.

Radcliffe erzählt: „Ich versuche erst gar nicht aufzuzählen, was die Harry Potter-Rolle für mich bedeutet hat. Aber ich kann sagen, dass ich mit der Chance, ihn zu spielen, niemals leichtfertig umgegangen bin. Es handelte sich immer um dieselbe Rolle, aber wie alle anderen hat auch Harry sich im Laufe der Jahre sehr verändert – als Schauspieler sehe ich daher jeden Film als eine Gelegenheit, etwas Neues einzubringen und weitere Fähigkeiten zu entwickeln.“

„Für mich ist es ein Privileg Hermine zu spielen“, sagt Emma Watson. „Sie dient den Mädchen als Vorbild, weil sie sich selbst immer treu bleibt. Sie ist sehr intelligent, unglaublich mutig, aber auch eine treue Freundin, die selbst in den kniffligsten Situationen einen klaren Kopf behält. Es war traumhaft, all diese Elemente ihrer Persönlichkeit in de Filmen ausdrücken zu können.“

„Mir ist klar, dass ich die Ron-Rolle vermissen werde, denn es gab Zeiten, in denen ich mich mehr mit ihm als sonst jemandem identifiziert habe“, lacht Rupert Grint. „Mir gefiel die Entwicklung seines Charakters sehr. Anfangs war er ein ängstlicher Junge – es war toll mitzuerleben, wie er aufwuchs, mutiger und einfallsreicher wurde, vor allem im letzten Film, wo die drei in eine derart unberechenbare und gefährliche Situation geraten.“

Im letzten Teil kommt es zwischen Grint und Watson nun auch zu der von den Fans heiß ersehnten Kussszene:  „Weil ich Emma kenne, seit wir Kinder waren, habe ich erwartet, dass sich das peinlich anfühlen könnte“, gibt Grint zu. „Nichts gegen Emma, die ja offensichtlich wunderschön ist – aber ich konnte mir das einfach nicht vorstellen. Je mehr ich darüber nachdachte, desto nervöser wurde ich.“

Kinostart: 14. Juli 2011; Regie: David Yates; FSK: ab 12 Jahren; Länge: 130 Minuten; Verleih: Warner; Link: harrypotter.warnerbros.de , Prädikat besonders wertvoll

 

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