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Weitere Kinostarts

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Neben „Arrietty„, „Gregs Tagebuch 2“ und „Hangover 2“ starten ab 2. Juni noch weitere nennenswerte Filme im Kino. Da geht es zum einen um einen Jungen, der seine Mutter auf den Mars wünscht, zum anderen um Beziehungsprobleme oder um eine von Alzheimer geprägte Mutter-Tochter-Beziehung.

Eine Vernünftige Lösung
Die Freunde Erland und Sven-Erik, beide um die fünfzig, arbeiten in einer Papiermühle in einer kleinen nordschwedischen Industriestadt. Erland und seine Frau May leiten außerdem nebenher in der örtlichen Kirche eine Diskussionsgruppe mit dem Namen „Die Schule der Ehe“.

Und nun widerfährt gerade Erland auf einer Party das völlig Unerwartete – er verliebt sich in Karin, die Frau von Sven-Erik. Auch Karin fühlt sich zu Erland hingezogen und schnell entwickelt sich eine heftige Affäre. Erland sucht nach einer vernünftigen Lösung für die Situation und in Absprache mit den betrogenen Ehepartnern wird entschieden, dass Sven-Erik und Karin bei Erland und May einziehen.

Man einigt sich auf zehn Regeln, die das Zusammenleben harmonisch gestalten sollen. Doch das Experiment droht grandios zu scheitern und alle Beteiligten in einem Strudel der Emotionen versinken zu lassen…

Ein Film von Jörgen Bergmark mit Rolf Lassgård, Pernilla August, Stina Ekblad und Claes Ljungmark. Länge: ca. 100 Minuten; Verleih: Pandora Filmverleih

Milo und Mars
Lange hat sich der neunjährige Milo gewünscht, dass seine nervtötende Mutter von Außerirdischen entführt werden soll, damit er endlich seine Ruhe hat. Ständig schreibt sie ihm vor, was er zu tun hat: Müll raustragen, Brokkoli essen. Als sie aber tatsächlich von Marsianern entführt wird, weil die auf dem Mars Mütter für die Erziehung ihrer Kinder brauchen, steht für den Jungen schnell fest: Er muss sie retten!

Unerkannt kann sich Milo auf einem Raumschiff mit Ziel Mars einschleichen. Aber um seine Mutter zurückzubekommen, ist er auf ungewöhnliche Hilfe angewiesen…

Animationsfilm; Regie: Simon Wells; FSK: ab 6 Jahren; Länge: ca. 88 Minuten; Verleih: Disney
Das Blaue vom Himmel
Zeitlebens hat Marga wenig Gefühle für ihre Tochter Sofia gezeigt. Nun aber offenbart sie Ängste, Wunden und eine tiefe Sehnsucht nach ihrem verstorbenen Mann Juris. Immer mehr verliert sie sich in ihrer Vergesslichkeit und verlangt wie ein Kind nach Zärtlichkeit.

Eine ungewohnte Situation für Sofia, die sich nun um ihre Mutter kümmern muss. Und die ist mal schroff, mal humorvoll, mal voll da und mal ganz weg. Als wäre sie erleichtert, sich endlich von ihren Erinnerungen zu befreien, erzählt sie hin und wieder von Dingen, die weit zurück liegen. Von Dingen, von denen Sofia noch nie gehört hat. Eine leise Ahnung, dass Margas Vergangenheit auch ihre eigene betrifft, veranlasst Sofia, kurzerhand mit ihrer Mutter nach Riga zu reisen.

Hier ist Marga aufgewachsen, und hier hat sie Juris geheiratet. Doch je mehr Sofia über ihre Mutter erfährt, desto unklarer wird ihr, wer sie selbst ist. Und desto mehr offenbart sich, dass es das Blaue vom Himmel war, das Marga ihr ein Leben lang über ihre gemeinsame Vergangenheit erzählt hat…
mit Hannelore Elsner, Juliane Köhler, Karoline Herfurth, Niklas Kohrt, David Kross

Regie: Hans Steinbichler; FSK: ab 12 Jahren; Länge: ca. 104 Minuten; Verleih: NFP/Warner; Link: dasblauevomhimmel-derfilm.de/; Prädikat  wertvoll

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