DIE TIGERENTENBANDE – DER FILM

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Pünktlich zu Janoschs 80. Geburtstag am 11. März gibt es ab 10. März im Kino ein Wiedersehen mit Hannes Strohkopp und seiner Tigerentenbande. Dazu gehören die Erfinderin Laika, die Mäuse Tütü und Schischi, der Hund Bergmann, außerdem Fahrradtaxi-Fahrer Schnuddel und natürlich die Tigerente. Gemeinsam bestehen sie jede Herausforderung – sogar eine Mutprobe. 

 

Hannes hat bei Lehrer Birkenpappels Matheaufgabe kläglich versagt. Zur Strafe müssen alle am nächsten Tag einen Mathetest schreiben. Das passt den Gringos, den Rüpeln der Klasse, natürlich gar nicht und sie fordern Hannes zu einer Mutprobe heraus. Strafe muss sein.  Er soll dem berühmtesten Bösewicht von hier bis zur Antarktis, dem üblen Mäusesheriff Browning ein Barthaar ausreißen. Tut er es nicht, soll Hannes für immer „Häuptling Schlotterknie“ heißen und das bis in alle Zeiten. Das kann Hannes natürlich nicht riskieren und sucht zusammen mit seinen Freunden nach einem Weg, Sheriff Browning um ein Barthaar zu erleichtern, möglichst so, dass er nichts davon merkt.

Aber Hannes bringt es nicht übers Herz, dem schlafenden Scheriff eines seiner geliebten Barthaare abzuschneiden, und so muss er mit dem „Spott und Hohn“ der Gringos leben, vorerst zumindest. Denn Hannes erscheint der Schatten eines alten Indianers. Er verleiht Hannes überirdische Kräfte und so kann er die Gringos derart beeindrucken, dass er seinen Spitznamen los ist. Für Hannes sind die Kräfte, die der Indianer-Schatten ihm verleiht, verlockend und er ist auf dem Wege, sich zu verändern – nicht gerade zum Besseren. Doch zum Glück besinnt er sich seiner Freundschaften und schickt den Indianerschatten weg und zwar im Bus, ohne Zwischenhalt.

Währenddessen heckt Sheriff Browning einen gemeinen Plan aus, um Hannes und seine Tigerentenbande zu ärgern, die ihn stets nur nervt. Er will das Maskottchen der Bande stehlen – die Tigerente. Keine Tigerente – keine Bande, kein Spaß, denn Spaß gehört nicht zu Brownings Leben. Mit einer gefälschten Schatzkarte, die Browning in der Zentrale der Freunde, einem alten Schrottplatz, deponiert, lockt er Hannes, Laika und Co. in eine Falle, um so die Tigerente zu stehlen. Es gelingt ihm nicht, denn Hannes, Laika, Tütü und Schischi, die beiden Mäuse sind auf der Hut und überlisten den Sheriff mit einem Indianertrick. Wer nun glaubt, Browning würde aufgeben, der hat sich getäuscht…

Wem sind Janosch und seine Tigerente kein Begriff? Wohl jedes Kind kennt die gestreifte Comicfigur.  Dabei ist das Multitalent Janosch nicht nur der erfolgreichste zeitgenössische Kinderbuchautor deutscher Sprache, sondern hat auch eine Reihe von Romanen veröffentlicht und engagiert sich für eine tolerante Gesellschaft.

Sein Name ist zur Marke geworden: Janosch, der am 11. März 80 Jahre alt wird. Der Erfinder vom kleinen Tiger und Bären, für gewöhnlich pressescheu, gewährt erstaunlich offen persönliche Einblicke in sein Leben. Der SWR-Dokumentarfilm “Da, wo ich bin, ist Panama” von Joachim Lang am 14. März um 23.30 Uhr im SWR Fernsehen folgt gemeinsam mit Janosch den Spuren seiner Erinnerung, weit weg und weit zurück, zu seinem Geburtshaus in Polen.

1931 kommt Horst Eckert alias Janosch im damaligen Hindenburg zur Welt. Der Kinderbuchautor, Illustrator und Romanautor hat die Härte des Daseins kennengelernt und mit Selbstironie und feinem Humor in seinen Werken verarbeitet. Er begeistert junge und erwachsene Leser durch seine ermutigenden und fröhlichen Illustrationen und Bücher, durch seinen Sinn für das Ganze und seine geniale Erzählkunst. In seinen Büchern für Erwachsene verarbeitet er unter anderem Erlebnisse seiner Kindheit. Die Befürwortung familiärer Beziehungen, Freundschaft und die Frage nach dem Sinn des Lebens sind immer wieder Thema für ihn.

Kinostart: 10. März 2011; Regie: Irina Probost; FSK: ohne; Länge: ca. 65 Minuten; Verleih: MFA/24 Bilder; Link: die-tigerentenbande-der-film/

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