Viele Schüler klagen über ungerechte Lehrer
So war es zu allen Zeiten und so ist es leider heute noch: Schüler beschweren sich über ungerechte Lehrer. Einer aktuellen Umfrage zufolge fühlt sich fast jeder fünfte Schüler in Deutschland durch unfaire Pädagogen um guten Wille, gute Noten und Chancen gebracht.
Eine Forsa-Umfrage unter 1000 Eltern schulpflichtiger Kinder zeigt, dass es in Deutschlands Klassenzimmern nicht immer mit rechten Dingen zugeht. 19 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, dass seine Kinder sich vom Lehrer ungerecht behandelt fühlen.
Lernwillige, aber “schwierige” Kinder werden von der Lehrkraft ignoriert, Lieblingsschüler bevorzugt, die Notenverteilung gleicht gelegentlich einer Lotterie: Schüler und Eltern können ein Lied davon singen, was passiert, wenn man in die Hände einäugiger und bequemer Pädagogen fällt.
Je älter die Kinder, desto häufiger das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden: So fühlt sich jeder dritte 15- bis 18-jährige Schüler seinen Eltern zufolge durch ungerechte Lehrer unter Druck gesetzt. Bei den Kids zwischen 6 und 10 sind es nur 15 Prozent.
Eine signifikanten Unterschied gibt es auch zwischen Ost und West. In den alten Bundesländern klagen 21 Prozent, in den neuen Ländern nur 6 Prozent über ungerechte Lehrer.