Familienleben

Die guten Vorsätze für 2011

Die guten Vorsätze für 2011

Das Jahr neigt sich dem Ende – Zeit, sich Gedanken über gute Vorsätze fürs neue Jahr zu machen. Nicht mehr Rauchen, mehr Bewegung ins Leben bringen und, und, und. Gute Vorsätze werden aber erfahrungsgemäß schnell vergessen. Wenn man wirklich etwas erreichen möchte, ist es notwendig, sich Ziele zu setzen. Wie wäre es mit täglichem Stressabbau?

Die Zeit der Jahreswende ist auch die Zeit der guten Vorsätze. Wenn man wirklich etwas erreichen möchte, ist es notwendig, sich Ziele zu setzen. Nur wer Ziele klar und eindeutig definiert und richtig setzt, findet auch Wege, diese zu erreichen.

Großteil der Deutschen will 2011 mehr für seine Gesundheit tun
Wie eine repräsentative Umfrage (durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.969 Personen ab 14 Jahren, darunter 959 Männer und 1.010 Frauen) im Auftrag der „Apotheken Umschau“ herausfand, wollen sieben von zehn Männern und Frauen im neuen Jahr mehr für ihre Gesundheit tun. 71,1 Prozent der Befragten sagen, sie hätten diesbezüglich „zumindest einen guten Vorsatz“. Die meisten von ihnen planen dabei, mehr Sport zu treiben, egal ob nun Laufen, Schwimmen oder Fitnesstraining (Männer: 26,3 Prozent; Frauen: 26,7 Prozent).

Frauen und Männer fassen ganz unterschiedliche Gesundheits-Vorsätze fürs Neue Jahr
Frauen und Männer sind sich einig: 2011 muss mehr für die eigene Gesundheit unternommen werden. Die Wege zum Ziel sind bei beiden allerdings recht unterschiedlich. Denn die weiblichen Befragten haben sich fest vorgenommen, zum vermehrten Sport auch noch abzunehmen (24,7 Prozent). Bei den männlichen Umfrage-Teilnehmern kommt Abnehmen nur für jeden Siebten in Frage (14,3 Prozent). Dagegen haben sich die Männer etwas häufiger vorgenommen, 2011 weniger ihren Süchten zu frönen: Jeder Sechste (15,7 Prozent) hat den Vorsatz gefasst, mit dem Rauchen aufzuhören (Frauen: 12,1 Prozent). Dabei wollen vor allem Männer zwischen 30 und 49 Jahren im nächsten Jahr unbedingt vom Glimmstängel wegkommen (30-49-jährige Männer: 21,0 Prozent). Und viele Männer sind entschlossen, im Neuen Jahr weniger Alkohol zu trinken (Männer: 13,4 Prozent; Frauen: 4,7 Prozent), dabei ganz vorne die Männer zwischen 20 und 29 (16,2 Prozent) und 40 und 59 Jahre (15,5 Prozent).

Fast ebenso viele wollen versuchen, sich weniger aufzuregen und „immer ganz gelassen zu bleiben“ (25,6 Prozent). Jeder Fünfte hat den Vorsatz, sich ab Januar gesünder und ausgewogener zu ernähren (Männer: 18,4 Prozent; Frauen: 24,8 Prozent) und sich mehr Erholungspausen zu gönnen (19,4 Prozent).

Jeder Zehnte hat sich darüber hinaus fest vorgenommen, abends einfach eher ins Bett zu gehen, um ein bisschen mehr Schlaf zu bekommen. Beim Fassen von Gesundheitsvorsätzen haben vor allem die Befragten zwischen 50 und 59 Jahren die Nase vorn (76,8 Prozent), Teenager (64,6 Prozent) und Senioren ab 70 Jahre (64,3 Prozent) sind hingegen nicht ganz so eifrig.

Interessant: Im Vergleich mit Umfragen vergangener Jahre nimmt die Zahl der Menschen, die sich fürs Neue Jahr das Thema Gesundheit groß auf die Fahne schreiben, zu. So sagten 1998 und auch 2007 noch deutlich unter zwei Drittel der Befragten (jeweils 62 Prozent), sie hätten diesbezüglich zumindest einen guten Vorsatz – das sind knapp zehn Prozentpunkte weniger als in diesem Jahr.

Guter Vorsatz: Weniger Stress
Wie wäre es mit täglichem Stressabbau? Denn acht von zehn Deutschen empfinden laut Umfrage ihr Leben als stressig, jeder Dritte fühlt sich sogar dauerhaft unter Stress. Aber wie macht man das?

Modernes Zeitmanagement ist das Stichwort:
Mit Zeitmanagement kann man das eigene Leben in Balance bringen. Also den dauerhaften Druck und Stress aus dem Alltag nehmen. So findet man eine Mischung aus Arbeit und Freizeit, Handeln und Faulsein. Das geht am besten, wenn man sich gut organisiert. Und damit der Alltag so stressarm wie möglich ist und man nicht alles auf den letzten Drücker machen muss, sollte man ihn eben planen.

Und da muss man Wichtiges von Unwichtigem trennen, denn Unwichtiges frisst unsere Zeit auf. Und um erstmal ein System in unsere vielen Aufgaben zu bringen, gibt es eine einfache Methode:
– Alle täglichen Aufgaben, die anliegen, kann man z.B. in 4 Kategorien aufteilen von A-D. A steht für wichtig und dringend. B steht für wichtig, aber nicht dringend. C steht für dringend, aber nicht wichtig und D für weder dringend noch wichtig, muss aber auch irgendwann erledigt werden, dazu zählt z.B. den Keller aufräumen. Diese Technik hilft, Prioritäten zu setzen.
– Notwendiges sofort erledigen, Kleinigkeiten nicht aufschieben, um Kapazitäten nicht zu vergeuden, Unwichtiges beherzt in den Papierkorb werfen.

Und hat man alles eingeteilt und aufgeschrieben, muss man diese Technik verinnerlichen, aber dann bekommt man ohne viel Stress viel mehr erledigt:
– Macht man so einen Tagesplan sollte man sich hauptsächlich mit A- und B-Aufgaben beschäftigen. Meist bleibt dann sogar noch Zeit für die anderen Dinge. Und an alles, was man erledigt hat, muss man nicht mehr denken. Man ist frei für die nächste Aufgabe.
– Kurze Pausen einlegen und ganz bewusst etwas anderes machen, um den Überblick nicht zu verlieren.
– Unangenehme Telefonate sollte man z.B. gleich morgens machen, dann hat man sie geschafft.
– Effektiv telefonieren durch eine geplante Vorbereitung und Definition von Ziel und Dauer des Gespräches.

– Wechsel der Beanspruchung in der Freizeit tragen zur Entspannung bei. „Kopfarbeiter“ benötigen nach Feierabend viel Bewegung. Umgekehrt gilt das selbe Prinzip. Nach schwerer körperlicher Arbeit baut ein ruhiges Hobby den Stress ab.

Mit ein bisschen Planung fühlt man sich vom Alltagsstress dann nicht mehr überfordert, fühlt sich entspannter und entkommt der Zeitfalle.

Ein letzter wichtiger Hinweis von Dr. Susanne Roscher, Arbeitspsychologin und Expertin für Stressmanagement bei der VBG: „Sich über zu viel Arbeit und den damit einhergehenden Stress zu beklagen, hilft nur kurz. Auf Dauer raubt das Jammern Handlungsenergie. Also, werden Sie aktiv!“ Weitere Informationen zu einem effektiven Stressmanagement, wie beispielsweise einen Online-Check zur Selbsteinschätzung bezüglich des individuellen Stresspotenzials, gibt es unter vbg.de/stressmanagen.

Quellen: VBG – gesetzliche Unfallversicherung, Apotheken Umschau

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