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Was geht und was nicht in der Strand-Mode 2010?

Was geht und was nicht in der Strand-Mode 2010?

String, Monokini, knappes Nichts – die Bademode bringt Wundersames hervor. Badekleidung ist Spiegel des Bildungsgrades.

lastminute.de, die Reise- und Freizeit-Website, hat es auch dieses Jahr pünktlich zur Ferienzeit in einer Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern herausgefunden. Demnach sollten Männer an Pool oder Strand vor allem auf das Tragen eines Strings (43 Prozent) verzichten. Auf der Liste der Beach-No-Gos folgen: Monokini (37 Prozent) und zu knappe Badehose (8 Prozent). Für Männer gilt also: Finger weg von allem, was zu wenig Stoff hat – akzeptabel sind Shorts und Badehosen, nicht zu eng und nicht zu weit.

Frauen hingegen wählen am besten die goldene Mitte: denn laut Umfrage empfiehlt sich ein großer Bogen um den Liebestöter-Bikini mit großer Hose und großem Oberteil (37 Prozent), String (36 Prozent) und zu knappem Bikini (13 Prozent).

Das perfekte Beach-Outfit ist gefunden? Damit ist es aber noch nicht getan, will man am Strand eine gute Figur machen. Zwar sind laut Umfrage viele tolerant und sagen „es geht, was gefällt“ – es gibt aber das ein oder andere, das nicht so gut ankommt: Zum Beispiel Männer mit weißen Tennissocken plus Plastiksandalen (59 Prozent), mit lackierten Fußnägeln (44 Prozent), ungepflegten Füßen (39 Prozent), haarigem Rücken (21 Prozent) oder Bierbauch (17 Prozent).

Bei Frauen sind es ungepflegte Füße (45 Prozent), unrasierte Achseln (44 Prozent), unrasierte Beine (40 Prozent) – und das lässt aufatmen: Gnade gibts für Cellulitis (9 Prozent). Um am Strand eine gute Figur zu machen, geben übrigens 34 Prozent an, dass sie versuchen, vor dem Urlaub abzunehmen.

Bade-Studie: Frauen immer knapper – Männer immer schlapper
Im Sommer zieht es Millionen ans Wasser. Aber wer zeigt am Strand oder im Freibad mehr von seiner Haut? Männer oder Frauen? Wer hüllt seinen Körper lieber in sexy Bademode ein? Der Facharbeiter oder der Student? Das Reiseportal ab-in-den-urlaub.de hat in einer repräsentativen Umfrage (durchgeführt vom Institut tnsemnid) Erstaunliches herausgefunden:

Während sich junge Frauen gerne freizügig zeigen, haben die Herren der Schöpfung wohl eher Probleme damit. Von 1.005 Befragten bevorzugen über die Hälfte der Frauen unter 40 Jahren einen Bikini (51 Prozent), nur 12 Prozent entscheiden sich für einen Badeanzug. Die unter 40-jährigen Männer hingegen sind im Vergleich dazu eher prüde. Mehr als die Hälfte (51 Prozent) versteckt Beine, Po und Co in weiten, knielangen Badeshorts. Fest steht für die Mehrzahl der jungen Frauen: Immer knapper ist total in. Dies gilt bei Männern überhaupt nicht. Hier heißt es: Je schlabbriger, desto besser. 51 Prozent der jüngeren Männer zwischen 14 und 39 Jahren tragen mittlerweile Surfer Shorts – und zwar knielang.

Zählt man noch die nicht-knielangen Badeshorts hinzu, sind mittlerweile 75 Prozent aller Männer an deutschen Stränden in Shorts unterwegs. Da fragt man sich: Wann geht das ach so starke Geschlecht mit ganz langen Hosen ins Wasser? Die „Krone der Schöpfung“ scheint sich wohl für ihre Figur zu schämen. Interessant ist auch, dass sogar die Schulbildung Einfluss auf die Auswahl der Badesachen hat: Während 37 Prozent der Frauen mit einem höheren Schulabschluss am Strand im Bikini auflaufen, tun dies nur 20 Prozent der Frauen mit einem geringeren Bildungsgrad (Haupt- oder Realschule).

Bei den Männern gibt es ebenfalls Unterschiede in der Bademodenauswahl. So tragen beispielsweise 75 Prozent der Hauptschüler ohne Lehre Badeshorts, aber nur 50 Prozent der Abiturienten oder Akademiker. Noch deutlicher ist der Unterschied, schaut man sich beispielsweise die Altersgruppe der 14 bis 29-Jährigen an. Hier tragen 67 Prozent der Männer mit einem Hauptschulabschluss ohne Lehre Shorts, aber nur 38 Prozent der Männer mit Abitur oder Studium.

Am wenigstens konservativ in der Badekleidung sind übrigens die Frauen in Bayern. Nur 32 Prozent tragen dort quer durch alle Altersgruppen einen Badeanzug, gefolgt von Thüringen und Sachsen mit 34 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 45 Prozent. Ebenfalls in Bayern tragen die meisten Frauen einen Bikini – 37 Prozent. Die wenigste Haut mögen übrigens die Frauen in Nordrhein-Westfalen zeigen – dort schlüpfen nur 15 Prozent der Frauen in einen Bikini.

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