Hilfe holen ist kein Petzen!

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Nicht vor Fremden sollten Eltern ihre Kinder warnen, sondern sie vor allem gegen Grenzüberschreitungen im familiären Umfeld sensibilisieren. Wie Eltern ihre Kinder besser vor Missbrauch zu schützen:

“Missbrauch findet fast immer durch dem Kind bekannte Personen statt”, betont Ursula Enders, Diplompädagogin und Gründerin von Zartbitter e.V., einer Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen, Köln. Täter beginnen meist mit kleinen Grenzüberschreitungen und testen, wie weit sie gehen können.

“Manche freunden sich gezielt mit den Eltern an. Sie testen die Eltern sogar”, so Enders. Wenn Mütter und Väter unangemessenes Verhalten gegenüber ihrem Kind beobachten, sollen sie aktiv werden und sagen, dass sie es nicht akzeptieren. “Dann schrecken die Täter zurück”, sagt sie Expertin.

Auch die Kinder sollten wissen: Hilfe holen ist kein Petzen, denn niemand habe das Recht, sie gegen ihren Willen zu berühren. Als gute präventive Maßnahme sieht Enders es für Vereine, Kirchen und Schulen an, klare, allen Beteiligten bekannte Regeln aufzustellen. So könne festgelegt werden, dass jedes Kind das Recht hat, sich in Ruhe umzukleiden und allein auf die Toilette zu gehen. Da nur wenige Institutionen solche Regeln hätten, sollten Eltern sich engagieren, sie zu schaffen.

Quelle: Apothekenmagazin “Baby und Familie”

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