Familienleben

Jugendliche greifen immer weniger zur Zigarette

Jugendliche greifen immer weniger zur Zigarette

Die Sucht, zum Glimmstängel zu greifen, trieb im Jahr 2009 nur noch 26 Prozent der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine veröffentlichte Studie des Statistischen Bundesamts. Das ist in Hinblick auf den Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2010 eine positive Entwicklung. Von den 74 Prozent der Über-15-Jährigen gaben sogar 54 Prozent an, noch nie geraucht zu haben.


Mit dem Alter sinkt der Raucheranteil
Insgesamt rauchen eher die jüngeren Altersgruppen als die älteren. Bei den 75-Jährigen und älteren Befragten finden sich nur noch rund vier Prozent Raucher. Im Geschlechtervergleich aller Altersgruppen sind 70 Prozent der Männer und 79 Prozent der Frauen Nichtraucher.

Dennoch ist der Anteil an jungen Rauchern bis 25 Jahre im Vergleich zu 2005 zurückgegangen. In der Altersgruppe 15- bis 19-Jähriger waren es 2005 noch 26 Prozent männliche und 22 Prozent weibliche Raucher. 2009 haben nur noch 20 Prozent der männlichen und 15 Prozent der weiblichen Jugendlichen zur Zigarette gegriffen.

„Seit Jahren beobachten wir eine leicht steigende Tendenz des Nichtraucher-Anteils“, so Karin Lange, Mitarbeiterin des Mikrozensus bei Destatis. Alles in allem ist jedenfalls kein großer Sprung zu verzeichnen. Zum Start der Beobachtung im Jahr 1992 waren es schon 71 Prozent Nichtraucher.

Aufhören ist schwer
„Bei den Rauchern muss man zunächst zwischen Gewohnheitsrauchern und wirklich Suchtkranken unterscheiden. Letztere haben es sehr schwer, mit dem Rauchen aufzuhören und benötigen medizinische Hilfe“, erläutert Michael Musalek, Suchtexperte und ärztlicher Direktor des Anton-Proksch-Instituts. Circa 20 Prozent schaffen es nachhaltig, auf die tägliche Portion Nikotin zu verzichten.

„Die, die es nicht schaffen, sind nicht etwa willensschwach, sondern einfach in der Krankheit schon zu weit fortgeschritten“, so Musalek. Die Entwöhnung ist ein schwieriger Weg. „Man stelle sich vor, man ist so richtig schwer verliebt. Man denkt, dass das Leben ohne den anderen nicht mehr weitergeht. So geht es auch Suchtkranken“, erklärt Musalek.

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