Familienleben

Kein Krampf beim Sport – Was gegen Wadenkrämpfe und Muskelkater hilft

Kein Krampf beim Sport – Was gegen Wadenkrämpfe und Muskelkater hilft

Fahrradfahren, Joggen, Wandern – die milden Temperaturen der Frühjahr/Sommer-Saison laden zu Sport an der frischen Luft ein. Wer nach der langen Winterpause die Laufschuhe anzieht oder das Fahrrad aus dem Keller holt, sollte nach Expertenmeinung allerdings auch ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffe zu sich zu nehmen.


Was es dabei zu beachten gilt, und warum vor allem Magnesium für Sporttreibende wichtig ist – dazu Sportärztin Stefanie Mollenhauer und Allgemein- und Sportmediziner Dr. Klaus Tiedemann:

Warum ist es denn so wichtig, dem Körper bei sportlichen Aktivitäten Mineralstoffe wie Magnesium zuzuführen?
Laut Sport- und Allgemeinmediziner Dr. Klaus Tiedemann sagt, scheiden wir beim Sport Mineralstoffe aus – vor allem beim Schwitzen: „Die Durchblutung beim Sport geht in die Muskeln. Magen und Darm sind fast nicht durchblutet. Ich muss die Magnesiumspeicher vorher auffüllen – und zwar in einer höheren Dosis über mehrere Monate.“

Wenn der Magnesiumspiegel absackt, drohen laut Sportmedizinerin Stefanie Mollenhauer folgende Beschwerden: „Sehr häufige Symptome sind eben Wadenkrämpfe, manche haben auch eine Art nervöses Lidzucken. Es gibt auch oft im Nacken-Schulter-Bereich Verspannungen, manchmal auch Kopfschmerzen.“

Welche Menge Magnesium wird Sporttreibenden denn empfohlen?
„Man sollte als Sportler mindestens 300 Milligramm nehmen – vielleicht sogar 400 Milligramm. Alles, was zuviel ist, wird über die Nieren wieder ausgeschieden – vorausgesetzt, man trinkt auch genug,“ so Mollenhauer.

Dr. Klaus Tiedemann: „Der Radsportler hat natürlich seine Flasche dabei, der Marathonläufer hat das nicht. Die einzige Möglichkeit, die er hat, ist, einen Magnesium-Stick zu nehmen. Das löst sich sehr gut im Mund auf und er braucht er natürlich kein Wasser.“

Wer bei seiner Sportart die Trinkflasche nicht mitnehmen kann, sollte demnach also vor oder nach der Belastung ausgiebig Flüssigkeit zu sich nehmen.

Hilft zusätzliches Magnesium denn eigentlich auch gegen den leidigen Muskelkater und Krämpfe?
Stefanie Mollenhauer: „Sie können ihn wahrscheinlich nicht verhindern, weil es auch eine Trainingsfrage ist, aber auf jeden Fall hätten Sie mit Magnesium weniger Muskelkater.“

Und gerade wenn man wieder mit dem Sport anfängt, empfiehlt die Expertin folgendes: „Sehr gut ist Magnesiumcitrat, weil es vom Körper besonders gut aufgenommen werden kann.“

Qualitativ hochwertige Trinkgranulate wie Diasporal gibts in der Apotheke. Magnesium in Form von Trinkgranulaten hat den Vorteil, dass man damit gleichzeitig noch die Flüssigkeitsspeicher im Körper auffüllt.

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