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Zecken-Gefahr – Regelrechte Plage erwartet

Zecken-Gefahr – Regelrechte Plage erwartet

Endlich ist der Winter vorbei und jeder freut sich über die steigenden Temperaturen. Lästige und potenziell gefährliche Begleiterscheinungen sind, wie in jedem Jahr, Zecken. In ihrer Winterstarre konnten sie trotz Minustemperaturen unter der Schneedecke wunderbar überleben. Ärzte und Wissenschaftler warnen in diesem Jahr sogar vor einer regelrechten Zeckenplage.

Schließlich kann ein Biss dieser nur wenige Millimeter großen Spinnentiere unangenehme Folgen haben: So können sie zum Beispiel Lyme-Borreliose übertragen. Daran erkranken jährlich bis zu 100.000 Menschen. Wird die Krankheit zu spät erkannt, kann es zu schweren neurologischen Schäden kommen. Eine Behandlung mit Antibiotika ist möglich, vorbeugende Impfungen gibt es dagegen nicht.

Schlimmer noch ist die Infektion mit Viren, die zu der gefährlichen Hirnhautentzündung (Frühsommer-Meningoenzephalitis) führen kann. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung des zentralen Nervensystems. Mögliche Folgen sind lang anhaltende Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Beeinträchtigungen des Gleichgewichts, des Hör- und Sprechvermögens. Nach einem Bericht des Frankfurter Facharztes Dr. med. Ulrich Klinsing verläuft die Krankheit in ein bis zwei Prozent der Fälle sogar tödlich. Vorbeugende Impfungen sind hier möglich.

Um die lästigen Blutsauger erst gar nicht zum Einsatz kommen zu lassen, hat das Münchener Traditionsunternehmen für Gesundheit und Wohlbefinden, die TOGAL-WERK AG gleich drei Produkte zur Abwehr von Zecken im Angebot: ANTI-BRUMM® ZECKEN STOPP (wirksamer Schutz bis zu vier Stunden) sowie ANTI-BRUMM® NATUREL und ANTI-BRUMM® FORTE, (beide vom Schweizer Tropeninstitut empfohlen und bereits im Jahr 2004 von Okö-Test und der Stiftung Warentest mit „gut“ bewertet).

Natürlich bieten alle drei Produkte wirksamen Schutz auch gegen die übrigen unliebsamen Plagegeister: Stiche von Mücken, Fliegen, Bremsen und Flöhen. Zusätzlich sollten einfache Vorsichtsmaßnahmen, speziell bei Zecken, beachtet werden. In der Natur lange Hosen und langärmelige Hemden tragen, nach dem Aufenthalt draußen (vor allem auf ungemähten Wiesen und im Wald) Haut und Kleidung gründlich untersuchen. Am besten sogar die Kleidung wechseln. Eventuelle Hautrötungen beobachten, besonders bei ringförmigen und wandernden Stellen unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Quelle: TOGAL-WERK AG

Hochsaison für kleine Vampire: Rotes Kreuz gibt Tipps, wie man sich vor Zecken schützen kann
Sobald es im Frühjahr wärmer wird, steigt mit den Temperaturen auch die Zeckengefahr. Die lästigen Blutsauger haben den harten Winter unbeschadet überstanden. Von April bis August sind sie fast überall – in Waldgebieten und Stadtparks, auf Spielplätzen und im heimischen Garten. Zecken können lebensbedrohliche Krankheiten auf den Menschen übertragen, darunter die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Wer in einem Risikogebiet wohnt oder dort Urlaub machen will, kann sich durch eine Impfung vor FSME schützen. Darüber hinaus gibt das Deutsche Rote Kreuz Tipps zur Zecken-Vorsorge.

„Information und Aufklärung über die Risiken und einfache Vorsichtsmassnahmen können schon dazu beitragen, dass der Aufenthalt im Freien ungefährlich bleibt“, sagt Dr. Christiane Haas, Fachberaterin Gesundheit beim Deutschen Roten Kreuz. Insektenschutzmittel allein genügen nicht, um sich die Plagegeister vom Leibe zu halten. „Sie helfen nur bedingt gegen Zecken und verlieren zwei Stunden nach dem Auftragen ihre Wirkung.“

Deshalb rät das DRK: Im Freien nur auf einer Unterlage liegen oder sitzen. Bei der Gartenarbeit oder einem Ausflug ins Grüne geschlossene Schuhe, Socken und langärmelige Oberteile tragen. Das gilt auch für Kinder, wenn sie draußen spielen. Auf heller, einfarbiger Kleidung sind Zecken leichter zu entdecken. Im Wald auf den Wegen bleiben und nicht im hohen Gras oder durch Unterholz gehen. Dort lauern die kleinen Vampire besonders gern.

Ein absolutes Muss: Nach einem Aufenthalt an der frischen Luft den Körper, vor allem dünne, gut durchblutete Hautstellen wie Haaransatz, Achselhöhlen und Kniekehlen, absuchen. Auch Duschen ist ratsam. Hat sich doch eine Zecke festgebissen, sollte diese mit einer Pinzette gerade herausgezogen und die Wunde desinfiziert werden. Wenn unklar ist, ob das Tier richtig entfernt wurde oder wenn Teile der Zecke stecken geblieben sind, den Haus- oder Kinderarzt aufsuchen. Das Gleiche gilt bei Symptomen wie Hautrötungen, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Fieber.

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