Familienleben

Weihnachtszeit + Spenden

Weihnachtszeit + Spenden

= Gutes tun und nicht abzocken lassen – Tipps wie es richtig geht


Ob im Fernsehen, auf der Straße oder per Brief, überall wird man um Spenden gebeten und wir Deutschen geben gerade in dieser Jahreszeit gerne. Das Geld sollte aber auch tatsächlich da ankommen, wo es gebraucht wird, meint das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber und nicht in irgendwelchen dunklen Kanälen verschwinden.
Und da ist es ratsam, ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen, rät Kai Klindt, stellvertretende Chefredakteur:
„Da gibt es so drei Punkte an denen man sich orientieren kann. Einmal sollte man skeptisch sein, wenn auf eine sofortige Unterschrift gedrängt wird. Man sollte auch vorsichtig sein, wenn Prospekte verteilt werden, die kaum Informationen enthalten aber dafür emotionale Bilder, die Mitleid erregen sollen. Und man sollte vorsichtig sein, wenn man an der eigenen Haustür oder auf der Straße angesprochen wird. Es gibt eine wichtige Ausnahme, das sind ehrenamtliche Helfer, die mit einer Sammeldose unterwegs sind und für Wohlfahrtsverbände Geld sammeln. Das ist in der Regel vertrauenswürdig.“

Es gibt aber Möglichkeiten, sich zu orientieren, welche Hilfsorganisationen seriös sind:
„Ein wichtiger Hinweis ist das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen, abgekürzt DZI. Das zeigt, dass die Organisation, die dieses Siegel trägt, die Gelder korrekt verwendet. Man sollte sich generell aber vor größeren Spenden aber auch Jahresberichte oder konkrete Projektbeschreibungen zukommen lassen. Die zeigen wie das Geld im Einzelfall verwendet wird.“

Man sollte sein Geld aber gezielt einsetzen und nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilen:
„Man muss sich klarmachen, dass jede Spende, sei sie groß oder klein, beim Empfänger Geld verschlingt für Verwaltung und auch für Werbepost. Und dieses Geld fehlt dann natürlich für den eigentlichen guten Zweck. Deswegen ist es sinnvoll, sich auf maximal drei gemeinnützige Organisationen zu beschränken und im Einzelfall lieber etwas mehr zu geben.“

Und das schöne Gefühl, etwas Gutes getan zu haben gibt es gratis obendrauf. Übrigens, man sollte auch an die Helfer und Einrichtungen vor Ort denken. Da es für so kleine Organisationen kein Spendensiegel gibt, sollte man sich in deren Umfeld umhören.

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