Unterstützung für das von der CSU vorgeschlagene Betreuungsgeld

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Der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber, CSU, erwartet von der Schwesterpartei CDU rückhaltlose Unterstützung für das von der CSU vorgeschlagene Betreuungsgeld für Mütter, die ihre Kinder zu Hause erziehen.

“Wir halten auf Biegen und Brechen am Betreuungsgeld fest”, sagte Huber, der auch für den CSU-Vorsitz kandidiert. “Ich erwarte von der CDU, dass man unseren Vorschlag des Betreuungsgelds für Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen und betreuen, energisch unterstützt. Das ist doch pure Verleumdung, wenn in diesem Zusammenhang immer von Herdprämie gesprochen wird, die am Ende doch nur in Bier umgesetzt werde”, sagte Huber. “Es ist unmöglich, die Eltern in Deutschland so einem Generalverdacht auszusetzen.”

Huber warnte vor einer Bevorzugung jener Eltern, die ihre Kinder außerhalb des Elternhauses erziehen lassen. “Wir akzeptieren nicht, dass man einseitig hohe Aufwendungen für die außerfamiliäre Betreuung erbringt. Auch die Erziehung des Kindes in der Familie muss materiell gestärkt werden”, so Huber.

Die CSU hatte ein Betreuungsgeld von 150 Euro pro Monat vorgeschlagen. Der Vorschlag war Anfang der Woche als Absichtserklärung in ein Kompromisspapier der großen Koalition zum Ausbau der Krippenplätze integriert worden. Die SPD hält das Betreuungsgeld für unbezahlbar.

Huber ermahnte Familienministerin Ursula von der Leyen, CDU, die zentrale Erziehungsfunktion der Eltern nicht zu vernachlässigen. “Ich bekenne mich ausdrücklich zum Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen”, sagte Huber. “Aber für uns sind Betreuungseinrichtungen Familien ergänzende Instrumente. Sie können und dürfen die Familie nicht ersetzen”, sagte Huber. “Darauf sollte Frau von der Leyen in ihren Botschaften ein bisschen mehr achten.”

Das vollständige Interview finden Sie unter stern.de/Huber.

Quelle: stern.de

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