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ZDF-Dokumentation über Freud und Leid von Berufsanfängern

ZDF-Dokumentation über Freud und Leid von Berufsanfängern

Sie freuen sich, einen Arbeitsplatz gefunden zu haben und endlich ihr erstes Geld zu verdienen. Doch mit dem neuen Umfeld, den noch nicht vertrauten Kollegen, der Verantwortung kommen auch große Herausforderungen auf die Berufsanfänger zu, neben Aufregung und Stolz machen sich oft auch Einsamkeit und Ernüchterung breit. Vom Einstieg ins Berufsleben berichtet die 37°-Dokumentation „Willkommen in der Wirklichkeit“ am Dienstag, 28. September 2007, 22.15 Uhr im ZDF.

Autor Manuel Fenn hat drei Berufsanfänger in ihrem Alltag begleitet. Sein Film erzählt auch vom Erwachsenwerden und von der schwierigen Erfahrung, wenn die Träume von der Realität zurechtgestutzt werden:

Sarah Leonhardt (21) tritt ihre erste Stelle als Hotelfachfrau in einem Fünf-Sterne-Hotel in Bad Wörishofen im Allgäu an. Ein bisschen fürchtet sie sich vor der gemächlichen Atmosphäre in dem kleinen Kurort, nach aufregenden Auslandsaufenthalten träumt sie vom pulsierenden Leben in der Großstadt. Am Anfang scheint alles gut zu laufen, aber dann hat sie immer öfter das Gefühl, dass der Alltag einer Service-Mitarbeiterin mit den hohen Erwartungen an ihren Traumberuf nur wenig zu tun hat. Zudem leidet sie unter Einsamkeit und der Trennung von der Familie. Die ehrgeizige Sarah und ihr Arbeitgeber trennen sich nach wenigen Wochen. Nach zahlreichen Bewerbungen findet Sarah eine neue Stelle in Genf.

Thorsten Kruse (28) tritt seine erste Stelle als Assistenzarzt im Krankenhaus in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern an. Gleich am ersten Tag ist der Kollege in Urlaub und der junge Arzt fürchtet, auf sich alleine gestellt zu sein. Nach den ersten Wochen spürt er, dass er langsam Teil des Teams im Krankenhaus wird. Und es macht ihm morgens Spaß „dazu zu gehören zu denen, die zur Arbeit fahren“.

Elisa Liepsch (27) hat Theaterwissenschaften studiert und Glück gehabt, dass sie in der Pressestelle des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe eine Stelle als Volontärin gefunden hat. Sie führt ab sofort eine Fernbeziehung mit ihrem Freund, der Arbeitsmarkt, das weiß sie, verlangt Flexibilität. Auch sie erlebt das für alle Berufsanfänger typische Wechselbad der Gefühle: „Die duzen mich, die denken, die macht hier ein Praktikum.“

Quelle: ZDF-Pressestelle

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